Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMBF lädt zur MedTechPartners-Konferenz

17.02.2014
Abschlussevent der erfolgreichen internationalen Marketinginitiative „Germany – Partner for Medical Technology”

Kooperation ist eines der erfolgreichsten evolutionären Prinzipien. Doch nicht nur im Kampf ums Überleben profitiert die Menschheit von der Zusammenarbeit, sondern auch bei der Weiterentwicklung moderner Technologien.

Fachleute und Experten rund um den Globus bringen Wissenschaft und Forschung gemeinsam voran – insbesondere in Deutschland. Und nicht zuletzt in der Medizintechnik gehören deutsche Universitäten, Forschungsinstitute und die forschende Industrie zu den globalen Spielmachern.

Um die Sichtbarkeit deutscher MedTech-Kompetenz im Ausland weiter zu steigern und internationale Forschungskooperationen nachhaltig zu unterstützen, startete das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) 2011 die Themenkampagne „Germany – Partner for Medical Technology“ unter dem Dach der internationalen Marketinginitiative „Research in Germany – Land of Ideas“. Zum Ende der erfolgreichen Themenkampagne lädt das BMBF nun am 19. Februar zur offiziellen Abschlussveranstaltung im Rahmen der „MedTechPartners“-Konferenz nach Erlangen ein, wo die acht Teilnehmer der Kampagne ihre Erfolgsgeschichten präsentieren:

3-D Imaging in Medicine (Erlangen), Auditory Valley (Oldenburg), BioNanoMedTech (Münster), German Medical Imaging in Motion (München), “Labor der Zukunft” – Tomorrow’s Lab Technologies (St. Ingbert), Molecular Imaging Network (Kiel), Plasma Medicine (Greifswald) und Quantitative Imaging in Oncology (Heidelberg), die sich auf vier Kernbereiche der Medizintechnik spezialisieren: Bildgebende Verfahren, Operative und Interventionelle Systeme, In-vitro-Diagnostik sowie Prothesen und Implantate.

Das BMBF präsentierte diese Netzwerke bei internationalen Fachveranstaltungen wie dem Jahrestreffen der Radiologischen Gesellschaft Nordamerikas, RSNA, in Chicago in den Jahren 2012 und 2013 oder während der 12. National Life Science & Technology Week IATI-BioMed 2013 in Tel Aviv. Mit den Gemeinschaftsauftritten auf Medizintechnik-Messen und -Kongressen stellten die Kampagnenteilnehmer ihre innovativen Technologien einem internationalen Publikum mit rund 185.000 Expertinnen und Experten vor. Sie knüpften zahlreiche wertvolle Kontakte mit Fachleuten in wichtigen Zielländern wie den USA, Israel oder Brasilien, um gemeinsame Forschungsprojekte auszuloten. Internationale Presseberichte, Fachartikel und Interviews rückten die deutsche Medizintechnik noch stärker ins Rampenlicht.

Konferenz für nationale und internationale Experten

Im Februar 2014 werden nun in Erlangen die Highlights der 2011 gestarteten Themenkampagne „Germany – Partner for Medical Technology“ auf der „MedTechPartners“-Konferenz vorgestellt. Die Konferenz ist Teil einer Veranstaltungsserie und bietet den Kampagnenteilnehmern den passenden Rahmen, ihre Aktivitäten und Erfolgsgeschichten vorzustellen und mit den Konferenzteilnehmern die Erschließung neuer Märkte für die deutsche Medizintechnik zu diskutieren.

Der Medical Valley Summit am 18. Februar beschäftigt sich mit innovativen Medizintechnologien, Präventions-, Aus- und Weiterbildungsprogrammen aus der Cluster-Region Erlangen. Eine gemeinsame Abendveranstaltung am selben Tag versammelt auf Einladung des BMBF und des Medical Valley Europäische Metropolregion Nürnberg deutsche und internationale MedTech-Experten im Restaurant SIEMENS Medicare, um sich in entspannter Atmosphäre über neueste Entwicklungen in der medizintechnischen Forschung auszutauschen.

Am 19. Februar wird um 9 Uhr die Abschlussveranstaltung zur BMBF-Themenkampagne „Germany – Partner for Medical Technology“ vom Leiter der Unterabteilung Internationale Zusammenarbeit in Bildung und Forschung des BMBF, Ministerialdirigent Maximilian Metzger, dem bayerischen Innenminister Joachim Herrmann, dem Erlanger Oberbürgermeister Dr. Siegfried Balleis und dem Präsidenten der Friedrich-Alexander- Universität Erlangen-Nürnberg, Prof. Dr. Karl-Dieter Grüske, eröffnet. Im Rahmen der hochkarätig besetzten Veranstaltung diskutieren Vertreterinnen und Vertreter aus Wissenschaft, Forschung, Industrie und Politik den aktuellen Stand der Medizintechnik am Innovationsstandort Deutschland und die Chancen und Herausforderungen der Internationalisierung in Forschung und Entwicklung. Nationale und internationale Experten referieren zur Bedeutung grenzüberschreitender Zusammenarbeit, weltweiter Markterschließung und der Spitzenposition deutscher Medizintechnik in Forschung und Industrie.

Auch nach Abschluss der erfolgreichen Themenkampagne „Germany – Partner for Medical Technology“ können interessierte Expertinnen und Experten, Institutionen und Unternehmen aus der Medizintechnik-Branche die Initiative „MedTechPartners“ nutzen, um Netzwerke aufzubauen und am Gesundheitswesen der Zukunft mitzuwirken. Informationen unter www.medtechpartners.de.

BMBF-Themenkampagne „Germany – Partner for Medical Technology“:
Deutschland nimmt aufgrund seiner etablierten Spitzenforschung und der Innovationskraft deutscher Unternehmen im weltweiten Vergleich eine Spitzenposition in der Medizintechnik ein. Je nach Themengebiet kommen zwischen 5 und 20 Prozent der wissenschaftlichen Veröffentlichungen zur Medizintechnik aus Deutschland. Im Rahmen seiner aktuellen Themenkampagne „Germany – Partner for Medical Technology“ unter dem internationalen Markendach „Research in Germany – Land of Ideas“ macht das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die Vorzüge des Forschungs- und Innovationsstandortes Deutschland sichtbar und fördert die Zusammenarbeit mit den Besten der Welt. Informationen unter: http://www.research-in-germany.de/dachportal/en/Campaigns-and-Activities/Campaigns/Medical-Technology.html.

Kontakt:

Projektträger im Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt, Bonn
Europäische und Internationale Zusammenarbeit
Corinna Stefani
Tel.: +49 228 3821-1372
corinna.stefani@dlr.de

Corinna Stefani | DLR
Weitere Informationen:
http://www.dlr.de
http://www.internationales-buero.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni
24.05.2017 | Institute for Advanced Sustainability Studies e.V.

nachricht Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet
24.05.2017 | Deutsche Diabetes Gesellschaft

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Orientierungslauf im Mikrokosmos

Physiker der Universität Würzburg können auf Knopfdruck einzelne Lichtteilchen erzeugen, die einander ähneln wie ein Ei dem anderen. Zwei neue Studien zeigen nun, welches Potenzial diese Methode hat.

Der Quantencomputer beflügelt seit Jahrzehnten die Phantasie der Wissenschaftler: Er beruht auf grundlegend anderen Phänomenen als ein herkömmlicher Rechner....

Im Focus: A quantum walk of photons

Physicists from the University of Würzburg are capable of generating identical looking single light particles at the push of a button. Two new studies now demonstrate the potential this method holds.

The quantum computer has fuelled the imagination of scientists for decades: It is based on fundamentally different phenomena than a conventional computer....

Im Focus: Tumult im trägen Elektronen-Dasein

Ein internationales Team von Physikern hat erstmals das Streuverhalten von Elektronen in einem nichtleitenden Material direkt beobachtet. Ihre Erkenntnisse könnten der Strahlungsmedizin zu Gute kommen.

Elektronen in nichtleitenden Materialien könnte man Trägheit nachsagen. In der Regel bleiben sie an ihren Plätzen, tief im Inneren eines solchen Atomverbunds....

Im Focus: Turmoil in sluggish electrons’ existence

An international team of physicists has monitored the scattering behaviour of electrons in a non-conducting material in real-time. Their insights could be beneficial for radiotherapy.

We can refer to electrons in non-conducting materials as ‘sluggish’. Typically, they remain fixed in a location, deep inside an atomic composite. It is hence...

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungen

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungen

Wissensbuffet: „All you can eat – and learn”

24.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Meeresschutz im Fokus: Das IASS auf der UN-Ozean-Konferenz in New York vom 5.-9. Juni

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Diabetes Kongress in Hamburg beginnt heute: Rund 6000 Teilnehmer werden erwartet

24.05.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Polarstern ab heute unterwegs nach Spitzbergen, um Rolle der Wolken bei Erwärmung der Arktis zu untersuchen

24.05.2017 | Geowissenschaften