Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Biologentag 2009 in Berlin

07.09.2009
Was Darwin noch nicht wissen konnte - moderne Biowissenschaften

Der traditionelle Biologentag findet in diesem Jahr am 20. und 21. November im Berliner Umweltforum statt. Anlass ist der 150. Jahrestag des Erscheinens der "Origin of Species", des wohl bekanntesten Werkes von Charles Darwin.

Wie dessen Ideen heute die Biowissenschaften - und insbesondere die Evolutionsforschung - inspirieren, dieser Frage werden Fachwissenschaftler in spannenden, allgemeinverständlichen Vorträgen nachgehen.

Sequenzbasierte Studien zur Evolution der Mikroorganismen", "Retikulate Evolution bei Pflanzen" oder "Evolution digital - Arbeiten am PC" - Charles Darwin hätte wohl gestaunt über das Programm des Biologentages 2009. Unter dem Blickwinkel der Evolutionsbiologie richtet er sich an alle, die an den Fragestellungen der modernen Biowissenschaften interessiert sind. Die Auswahl der Referenten aus dem breiten Spektrum von Mikrobiologie über Botanik und Zoologie bis hin zur Anthropologie garantiert spannende Einblicke in die modernen Biowissenschaften. Rund um die Tagungsvorträge vermittelt ein "Marktplatz der Wissenschaften" vielfältiges Wissen aus den Biowissenschaften und Informationen aus der Arbeit wissenschaftlicher Fachgesellschaften, VBIO-Landesverbänden und Kooperationspartnern.

Über das Vortragsprogramm hinaus erwartet die Teilnehmer ein vielfältiges Rahmenprogramm:

Am Freitag, dem 20. November findet von 9:00 bis 16:00 Uhr der Workshop "Evolution digital - Arbeiten am PC" statt. Diese Veranstaltung wendet sich an Schülerinnen und Schüler und wird in Zusammenarbeit mit der Deutschen Bank der Zukunft Q110 angeboten.

An das allgemeine Publikum richtet sich der öffentliche Abendvortrag "Wie entstehen neue Arten? - Was Darwin noch nicht wusste" von Prof. Dr. Axel Meyer (Universität Konstanz), der ebenfalls am 20. November um 19:30 Uhr im Berliner Museum für Naturkunde stattfindet.

Im Rahmen einer kleinen Feierstunde wird der Präsident des VBIO am Abend des 21. November im Museum für Naturkunde die Treviranus-Medaille verleihen. Mit dieser Ehrung würdigt der VBIO Personen, die sich in der Öffentlichkeit in besonderer Weise für die Biowissenschaften engagieren.

Der Biologentag 2009 ist in Bayern, Hessen und Rheinland-Pfalz als Fortbildung für Lehrerinnen und Lehrer anerkannt. Die Anerkennung in weiteren Bundesländern ist beantragt.

Haupt-Veranstaltungsort ist das Umweltforum Berlin (Pufendorfstr. 11, 10249 Berlin).

Eine Übersicht über die Angebote des Biologentages, praktische Informationen und die Möglichkeit zur Online-Anmeldung finden Sie unter: www.biologentag.de

Weitere Informationen
Daniel Militz, Geschäftsstelle Berlin 030-27891917 E-Mail: berlin@vbio.de
Dr. Kerstin Elbing, VBIO, Geschäftsstelle Berlin 030-27891916 E-Mail: elbing@vbio.de

Dr. Kerstin Elbing | idw
Weitere Informationen:
http://www.biologentag.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"
22.09.2017 | BusinessForum21

nachricht Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg
22.09.2017 | DECHEMA Gesellschaft für Chemische Technik und Biotechnologie e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie