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Big Data: HPI-Spitzenforschungslabor sorgt für neue Analyse-Erkenntnisse

28.10.2014

Am Hasso-Plattner-Institut (HPI) kommen am Mittwoch, 29. Oktober, führende Informatikforscher aus Wissenschaft und Wirtschaft zusammen, um Ergebnisse aktueller Untersuchungen im HPI-Spitzenforschungslabor "Future SOC Lab" vorzustellen.

Auch neue Projektideen rund um die schnelle und flexible Verarbeitung und Analyse riesiger Datenmengen werden erörtert. HPI-Direktor Prof. Christoph Meinel und Prof. Andreas Polze, Leiter des Fachgebiets Betriebssysteme und Middleware, begrüßen die Wissenschaftler aus Universitäten, Forschungsinstituten und Unternehmen.

Die Experten für „Big Data“ beschäftigen sich zum Beispiel mit Software-Verifikation in der Cloud. Der Prozess stellt sicher, dass Software zu ihrer Spezifikation konform, also richtig gebaut, ist oder dass sie die Anforderungen in der Praxis erfüllt und richtig funktioniert.

Auf der Tagesordnung stehen auch die nächste Generation der Analyse operativer Unternehmensdaten und Klima-Simulationen für West-Afrika. Eine Expertin der Poznan University of Economics stellt zudem dar, wie man mit Hilfe der intelligenten Analyse von Daten verschiedene Energieanforderungen vorhersagen kann.

Außerdem berichten Forscher der Fachhochschule Dortmund, wie sie mit Hilfe der Hauptspeicher-Datenbanktechnologie Data Mining-Methoden für den Umgang mit sehr großen Datenmengen entwickeln. HPI-Wissenschaftler zeigen, wie sich zukünftige Speichertechnologien auf Anwendungen auswirken könnten, indem sie diese mit Hilfe der Infrastruktur des HPI Future SOC Labs simulieren.

Die Agenda der Veranstaltung ist auf der HPI-Website unter folgendem Link zu finden: http://bit.ly/12ZrnAd.

Hintergrund zum HPI Future SOC Lab

Das im Juni 2010 eingerichtete HPI Future SOC Lab stellt zusammen mit seinen internationalen Industriepartnern (EMC, Fujitsu, Hewlett Packard und SAP) eine leistungsfähige Infrastruktur für akademische Forschung bereit, die sonst nur in großen Unternehmen zu finden ist. Für die Projekte stehen modernste Hochleistungssysteme mit sehr vielen Rechenkernen, hoher Arbeitsspeicherkapazität und großem Festplattenspeicher-Volumen zur Verfügung.

Zuletzt waren dem umfangreich ausgestatteten Spitzenforschungslabor ein Clustersystem mit 1000 Kernen, ein leistungsfähiger Server von Fujitsu (RX900S1) sowie aktuelle Netzwerktechnik hinzugefügt worden, unter anderem für Untersuchungen an der neuesten In-Memory-Lösung HANA der SAP AG.

Im vergangenen Sommer wurde von Hewlett Packard die „Converged Cloud“ am Spitzenforschungslabor in Betrieb genommen. Mit dieser Private Cloud-Lösung ist es den Wissenschaftlern möglich, verschiedene Rollen (Cloud-Provider und Cloud-Nutzer) einzunehmen und diese für ihre Zwecke zu analysieren. Seit der Labor-Eröffnung konnten über 175 Projekte aus mehr als 10 Ländern erfolgreich unterstützt werden.

Weitere Informationen:

http://bit.ly/12ZrnAd - Agenda der Veranstaltung
http://www.hpi.de

Rosina Geiger | Hasso-Plattner-Institut für Softwaresystemtechnik (HPI)

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