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Biberacher Architekturgespräche 2011 zur "Grammatik" des Bauen

18.10.2011
Syntax und Matrix des Raumes: Mit diesem Thema beschäftigen sich die Biberacher Architekturgespräche 2011 “Grammatik“ unter der Leitung von Prof. Felix Schürmann.

Begriffe wie Internationales Bauen, kritische Moderne, Regionalismus, Globalisierung oder Mimesis sind Zeichen einer immer wiederkehrenden Diskussion um eine kontextverantwortliche Architektur. Der Münchner Architekt und Professor für Gebäudelehre an der Hochschule Biberach macht mit dieser Vortragsreihe (dienstags von 8. November bis 6. Dezember 2011) deutlich, dass „Architektur mehr ist als das Abbild funktionaler und technischer Anforderungen“.

Unterhalb dieser selbst-verständlichen Bedingung liege eine weitere Bedeutungsebene in Form von gesellschaftlichen Konstanten, die als Matrix eines kollektiven und kulturellen Gedächtnisses gelten können, so Schürmann.

Diese Matrix kultureller Konstanten setzt Schürmann gleich mit „der Vorstellung einer architektonischen Grammatik“. Vergleichbar der Struktur von „Sprache und Sprechen“ ermögliche diese Grammatik des Bauens größtmögliche Freiheit im Ausdruck – bei gleichzeitiger Anbindung an eine Syntax des kulturellen Raumes.

Die Vortragsreihe 2011 der Biberacher Architekturgespräche beschäftigt sich unter der weitgespannten Idee einer „architektonischen Grammatik“ mit diesem Themenkreis. Neben der theoretischen Auseinandersetzung werden auch Strategien einer kontextuellen Architektur in Städtebau, Architektur und Entwurfsprozess vorgestellt, so Schürmanns Idee. Für die Vortragsreihe der Fakultät Architektur und Gebäudeklimatik der Hochschule Biberach konnte Professor Schürmann namhafte Architekten gewinnen. Die Biberacher Architekturgespräche finden seit 1990 an der Hochschule Biberach statt. In den vergangenen Jahren lauteten die Themen „ecoPolis“ und „Bau/Kunst“. Die Vorträge finden dienstags ab 19 Uhr im Audimax der Hochschule Biberach statt; sie sind öffentlich und kostenfrei.

8. November 2011
Luigi Snozzi: Es lebe der Widerstand
15. November 2011
Andreas Denk, Chefredakteur „Der Architekt“: Forma Urbis. Überlegungen zu einer Grammatik der Räume
22. November 2011
Claus Anderhalten: Im Dialog mit dem Bestand
29. November 2011
Peter Haimerl: Selbst ist der Architekt (aber nicht allein)
6. Dezember 2011
Tobias Walliser: Kontextuelle Algorithmen?

Anette Schober-Knitz | idw
Weitere Informationen:
http://www.hochschule-biberach.de/

Weitere Berichte zu: Architekturgespräche Grammatik Matrix Syntax

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