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Bundesregierung legt Fortschrittsbericht zur Hightech-Strategie vor / Innovationskongress in Berlin

24.10.2007
Schavan: "Weichen in der Innovationspolitik sind richtig gestellt"

Mit der Hightech-Strategie hat die Bundesregierung im August 2006 erstmals ein übergreifendes Konzept zur Förderung von Forschung und Innovation vorgelegt. Am Mittwoch zog das Bundeskabinett mit einem Fortschrittsbericht eine erste Bilanz. Im ersten Jahr der Umsetzung wurde eine große Zahl neuer forschungs- und innovationspolitischer Initiativen auf den Weg gebracht.

Dazu zählen beispielsweise der Clusterwettbewerb, spezielle Maßnahmen zur Forschungsförderung für kleine und mittlere Unternehmen oder der verbesserte Schutz geistigen Eigentums. Bundesforschungsministerin Annette Schavan sagte in Berlin: "Die Bundesregierung stärkt Forschung und Entwicklung, um globalen Herausforderungen zu begegnen, die von besonderer Bedeutung für die Bürgerinnen und Bürger sind: Klima- und Ressourcenschutz, Gesundheit, Mobilität und Sicherheit. Auf diesen Feldern hat Deutschland herausragende Potenziale und eine hervorragende Ausgangsposition im internationalen Innovationswettbewerb."

Eine aktuelle Umfrage unter Spitzenmanagern ergab, dass nahezu 80 Prozent von Ihnen das Innovationsklima in Deutschland positiv bewerten. Im Jahr 2004 hatten die Manager das Klima als eher schlecht eingeschätzt. "Die Bilanz zeigt klar, dass die Hightech-Strategie greift. Die Weichen in der Forschungs- und Innovationspolitik sind richtig gestellt", sagte Schavan.

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Die Bundesregierung hält Kurs auf das Ziel, 3 Prozent des Bruttoinlandsproduktes für Forschung und Entwicklung auszugeben. Bis Ende der Legislaturperiode stellt sie nahezu 6,5 Milliarden Euro zusätzlich für Forschung und Innovation bereit. Seit 2006 steigen auch private Investitionen in Forschung und Entwicklung stark an. Die Bedeutung von Forschung und Innovation in der Geschäftspolitik der Unternehmen wächst. Dabei profitieren sie von einem nachhaltig verbesserten Innovationsklima. Der Bedarf an hochqualifizierter Arbeit nimmt zu.

Die Hightech-Strategie macht die Wege frei für künftige Erfolge deutscher Unternehmen auf Technologiemärkten - nicht nur auf traditionell starken Feldern, sondern auch auf neuen Anwendungsfeldern wie der Photovoltaik, der weißen Biotechnologie, neuer Technologien zu einer genaueren medizinischen Diagnose oder bei der Entwicklung intelligenter Energienetze. In strategischen Partnerschaften arbeiten Unternehmen und Wissenschaft Hand in Hand, um in Deutschland Leitmärkte zu erschließen.

In den kommenden Jahren wird die Hightech-Strategie konsequent weiter entwickelt. Auf dem Innovationskongress am 5. November 2007 in Berlin werden die bisherigen Ergebnisse, neue Perspektiven sowie Fahrpläne der weiteren Umsetzung mit führenden Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutiert.

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