Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Überschwemmungen in Afrika: Die Katastrophe kommt erst nach der Flut

26.09.2007
Deutscher Geographentag in Bayreuth diskutiert Fragen des Katastrophen-Managements und der Frühwarnung in Entwicklungsländern

Außergewöhnlich starke Regenfälle haben in mehr als einem Dutzend Ländern Afrikas seit Juli dieses Jahres zu schweren Überschwemmungen geführt.

Gegenwärtig sind etwa 1,5 Millionen Menschen in Afrika von den Fluten betroffen. Das Katastrophengebiet liegt in der Sahelzone, die bisher eher unter Dürren zu leiden hatte. Wo Systeme zur Frühwarnung der Bevölkerung vorhanden waren, haben diese oft nicht funktioniert, teilweise wurden Warnungen auch ignoriert. Das wahre Ausmaß der Katastrophe wird sich indes erst dann zeigen, wenn das Wasser wieder abgeflossen sein wird. Dann drohen Krankheiten wie Malaria und Cholera sowie Hungerkrisen durch Ernteausfälle.

- Welche langfristigen Folgen haben extreme Naturereignisse in Entwicklungsländern?
- Wie funktioniert hier Katastrophen-Management?
- Wie lässt sich Katastrophenvorsorge mit Entwicklungszusammenarbeit verknüpfen?
- Wie werden Katastrophen in Afrika im Vergleich zu Deutschland wahrgenommen und gedeutet?

Diese und weitere Fragen werden auf dem Deutschen Geographentag in Bayreuth diskutiert. Unter dem Kongressthema "Umgang mit Risiken: Katastrophen - Destabilisierung - Sicherheit" erörtern Experten vom 29. September bis 3. Oktober neue wissenschaftliche Ergebnisse aus der Risiko- und Katastrophenforschung und viele weitere aktuelle Themenfelder der Geographie.

Die Medien sind herzlich eingeladen!

Journalisten akkreditieren sich bitte unter:
http://www.bayceer.uni-bayreuth.de/geographentag/de/presse/press/akkreditierung.php

Dr. Peter Wittmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.geographentag-bayreuth.de
http://www.bayceer.uni-bayreuth.de/geographentag/de/presse/press/akkreditierung.php

Weitere Berichte zu: Frühwarnung Geographentag Überschwemmung

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie