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Sprachschiff MS Wissenschaft am 31. Juli und 1. August im Dortmunder Stadthafen

25.07.2007
Einladung zum Rundgang am 31.7. um 11.00 Uhr an Bord der MS Wissenschaft.

Als Ansprechpartner stehen Ihnen zur Verfügung:

- Prof. Dr.-Ing. Matthias Kleiner, Präsident der Deutschen Forschungsgemeinschaft

- Prof. Dr. Gerold Wefer, Vorsitzender des Lenkungsausschusses, Wissenschaft im Dialog

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»Ausstellungsschiff

- Adolf Miksch, Bürgermeister der Stadt Dortmund

- Dr. Wolfgang Deiters, stellvertr. Institutsleiter Fraunhofer-Insitut für Software- und Systemtechnik

Anmeldung erforderlich.

Das Ausstellungsschiff MS Wissenschaft 2007 kommt zum Jahr der Geisteswissenschaften mit der Ausstellung "Sprache ist mehr als Worte" am 31.7. und 1.8. nach Dortmund in den Stadthafen (am Alten Hafenamt).

Zum sechsten Mal ist das Ausstellungsschiff von Wissenschaft im Dialog im Sommer 2007 auf großer Fahrt. Im Jahr der Geisteswissenschaften hat das 105 m lange Binnenschiff eine Ausstellung zu Sprache und Kommunikation an Bord. Das Ausstellungs­schiff von Wissenschaft im Dialog wird wieder vom Bundesministerium für Bildung und Forschung gefördert. Die MS Wissenschaft ist montags bis freitags von 9 bis 18 Uhr und am Wochenende von 10 bis 19 Uhr geöffnet. Der Eintritt ist frei.

"Sprache ist mehr als Worte" lautet der Titel der diesjährigen Ausstellung. Nicht nur Sprachwissenschaftler, sondern auch Ethnologen, Neurologen, Psychologen und Ingenieurwissenschaftler beschäftigen sich mit Sprache. "Sprache kann gestalten, Sprache verbindet Menschen und Kulturen und erklärt Inhalte. Wir müssen Sprache wieder stärker in das Bewusstsein bringen. Und genau das leistet in diesem Jahr die MS Wissenschaft", so die Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan. Die MS Wissenschaft stellt eine spannende Auswahl von Themen aus der aktuellen Sprachforschung vor.

Manche Völker sprechen mit Klicklauten, andere verändern die Bedeutung der Worte durch die Tonhöhe, wieder andere kennen drei Dativformen. Manche Sprachen werden nur noch von sieben Menschen gesprochen, andere von 900 Millionen. Stationen zum Zuhören und Nach­sprechen geben einen Überblick über die Vielfalt der menschlichen Sprachen. Alle, die seltene und kaum bekannte Wörter - ob alt oder neu - kennen, können diese zum Ausstellungsbesuch mitbringen. Die ausgefallensten und schönsten Mitbringsel werden regel­mäßig gekürt. Daneben können die Besucher ausprobieren, ob und wie gut ihre sprachliche Intuition funktioniert.

Neben Stationen zur Geschichte der deutschen Sprache oder zur Kommunikation jugendlicher Migrantinnen werden auch moderne technische Anwendungen der Sprachwissenschaften auf dem Ausstellungsschiff vorgestellt: Forscher arbeiten daran, Sprachdialogsysteme so zu verbessern, dass sie für jeden gut nutzbar sind - und selbst die fiktive Sprache Klingonisch verstehen. Gezeigt wird auch ein Dortmunder Ausstellungsstück: der Digitale Reisebegleiter COMPASS 2008 vom Fraunhofer-Institut für Software- und Systemtechnik. Er ermöglicht einem Besucher, in diesem Fall der Stadt Peking, die notwendige alltägliche Kommunikation zu meistern, ohne auch nur ein Wort chinesisch zu sprechen.

Die Exponate stellen die Fraunhofer-Gesellschaft, die Leibniz-Gemeinschaft, die Max-Planck-Gesellschaft und erstmalig auch die Deutsche Forschungsgemeinschaft zur Verfügung. Beteiligt sind überdies die Universitäten aus Aachen, Berlin, Dresden und Hamburg. Das Projekt MS Wissenschaft wird vom Bundesministerium für Bildung und Forschung und von der Gemeinnützigen Hertie-Stiftung gefördert. Das Bundesministerium für Bildung und Forschung engagiert sich dafür, das öffentliche Bewusstsein für Wissenschaft, Forschung, Technologie und Innovation zu stärken. Ziel ist es, Vorbehalte gegenüber diesen Themen abzubauen und den Dialog der Wissenschaft mit Politik und Öffentlichkeit zu fördern.

Das schwimmende Science Center ist seit 2002 jeden Sommer einige Monate lang mit seiner ungewöhnlichen Ladung unterwegs. Dann hat es keine Kohle oder Container geladen, sondern empfindlichere Fracht: eine wissenschaftliche Ausstellung für ein breites Publikum, besonders für Kinder und Jugendliche. Das Projekt vermittelt aktuelle Forschung und fördert den leben­digen Dialog zwischen Wissenschaft und Öffentlichkeit.

Die MS Wissenschaft startete am 5. Juni in Hamburg und beendet ihre Reise am 7. Oktober in Passau. Weitere Informationen und alle 34 Anlegestellen finden Sie unter www.ms-wissenschaft.de. Im Pressecenter unter www.wissenschaft-im-dialog.de stehen Bilder zum Download zur Verfügung.

Caroline Wichmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.ms-wissenschaft.de

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