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Moderne Zahnimplantate und Kiefer-Knochenersatz

21.06.2007
Tagung vom 22. und 23. Juni zu Verfahren der oralen Implantologie am Universitätsklinikum Jena

Mit Neuerungen und bewährten Verfahren im Bereich der oralen Implantologie beschäftigt sich am kommenden Wochenende ein Symposium in Jena. Rund 100 Teilnehmer aus Hessen, Thüringen, Sachsen und Bayern treffen sich zur Tagung des Hessisch-Thüringischen Landesverbandes der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI) und werden am 22. und 23. Juni 2007 aktuelle Verfahren zum Einsatz von Knochen- und Zahnimplantaten vorstellen und diskutieren.

"Implantatgetragener Zahnersatz wird seit einigen Jahren bei unseren Patienten immer beliebter", erläutert dazu Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau, Leiter der Tagung und Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie am Universitätsklinikum Jena (UKJ). "Das hat zum einen mit der erfolgreichen Weiterentwicklung in der Implantologie zu tun, zum anderen aber auch mit den gestiegenen Anforderungen, die Patienten heute an Zahnersatz hinsichtlich Funktion und Ästhetik stellen", führt Prof. Stefan Schultze-Mosgau weiter aus.

Zwar wird die Mehrzahl des Zahnersatzes nach wie vor konventionell erstellt, doch die Zahnimplantate befinden sich auf dem Vormarsch: Nach Angaben der DGI wurden im vergangenen Jahr 600.000 künstliche Zahnwurzeln implantiert - 70.000 mehr als im Vorjahr. "Aufgrund der Erfahrungen rechnen wir zudem in den kommenden Jahren mit einem weiter steigenden Bedarf", so Schultze-Mosgau. Dank besserer Methoden und zunehmender Erfahrungen im Einsatz der Implantate können diese immer größeren Patientengruppen angeboten werden.

Neben den Verfahren zur Implantation von Zahnersatz widmet sich die zweitägige Tagung auch dem Thema des Knochenersatzes im Kiefer- und Gesichtsbereich. "Auch hier haben wir weitreichende Fortschritte erzielt und können inzwischen selbst bei größeren Defekten passgenaue Implantate anfertigen und erfolgreich implantieren", so der Chirurg.

Teil der Tagung, die vor allem Anregungen zur praxistauglichen Umsetzung geben soll, sind mehrere praktische Workshops zu aktuellen Methoden.

Das Universitätsklinikum Jena ist mit dem Zentrum für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde das hoch spezialisierte Zentrum Thüringens für Zahngesundheit und Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie.

22. und 23. Juni, Beginn 22.6.: 17.00 Uhr
"Bewährte Verfahren und Neuerungen in der Implantologie", Symposium des Landesverbandes Hessen-Thüringen der Deutschen Gesellschaft für Implantologie (DGI)

Steigenberger Esplanade, Jena

Ansprechpartner:
Prof. Dr. Dr. Stefan Schultze-Mosgau
Direktor der Klinik für Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgie/Plastische Chirurgie, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/9323601
E-Mail: Stefan.Schultze-Mosgau[at]med.uni-jena.de

Helena Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de/

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