Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Jungen Krebspatienten die Fruchtbarkeit erhalten

21.06.2007
Deutsches Netzwerk FertiPROTEKT kommt vom 22.-23. Juni am Universitätsklinikum Jena zusammen

Krebs ist längst kein Todesurteil mehr - aufgrund der zunehmenden Heilungschancen von Krebserkrankungen rückt die Bedeutung der Lebensqualität nach einer überstandenen Therapie zunehmend in den Fokus der Aufmerksamkeit. Vor allem die Ängste um den Erhalt der Fruchtbarkeit bei jungen Männern und Frauen sind dabei ein zentrales Thema.

"Dank der Fortschritte in der Reproduktionsmedizin stehen uns inzwischen unterschiedliche fruchtbarkeitserhaltende Methoden zur Verfügung", sagt Prof. Dr. Ingo Runnebaum, geschäftsführender Direktor der Frauenklinik am Universitätsklinikum Jena (UKJ). "Allerdings waren diese Techniken bisher weltweit nur in einzelnen Zentren mit großer Expertise etabliert, so dass sie vielen Patientinnen nicht angeboten werden konnten", so Runnebaum.

Aufgrund dessen wurde 2006 das Deutsche Netzwerk für Fertilitätserhaltende Maßnahmen bei Chemo- und Strahlentherapien, "FertiPROTEKT", gegründet. Das Netzwerk umfasst inzwischen etwa 35 überwiegend universitäre Zentren. Die Universitätsfrauenklinik Jena gehört zu den ersten aktiven Mitgliedern des Netzwerks und bietet den gesamten Umfang fertilitätserhaltender Maßnahmen von operativen Techniken über Kryokonservierung von Eizellen und Ovargewebe bis zum medikamentösen Schutz an.

... mehr zu:
»FertiPROTEKT »Frauenklinik

Das 3. Arbeitstreffen des Netzwerks FertiPROTEKT wird jetzt am 22. und 23. Juni 2007 in der Universitätsfrauenklinik Jena stattfinden. Da die neuen fertilitätserhaltenden Maßnahmen, insbesondere bei Frauen, erst seit wenigen Jahren zur Verfügung stehen, werden die Festlegung von Therapiestandards und die Einführung von Qualitätskontrollen im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen. "Der Fertilitätserhalt bei jungen Krebspatienten ist immer auch ein interdisziplinärer Therapieansatz" erklärt Prof. Runnebaum, "deshalb wird es erstmals ein Treffen von Reproduktionsmedizinern mit gynäkologischen und internistischen Onkologen sowie Andrologen geben".

Außerdem werden die Ausweitung der Beratungsmöglichkeit von jungen onkologischen Patienten, die psychischen Aspekte einer Krebstherapie im Hinblick auf eine spätere Fruchtbarkeit und die Zusammenarbeit mit der Deutschen Krebshilfe diskutiert.

22. und 23. Juni 2007
3. Arbeitstreffen Deutsches Netzwerk FertiPROTEKT
Hörsaal der Frauenklinik, Universitätsklinikum Jena
Bachstraße 18
Ansprechpartner:
Prof. Dr. Ingo Runnebaum, MBA
Geschäftsführender Direktor der Frauenklinik, Universitätsklinikum Jena
Tel.: 03641/933063
E-Mail: Direktion-gyn[at]med.uni-jena.de

Helena Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-jena.de/

Weitere Berichte zu: FertiPROTEKT Frauenklinik

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen
25.05.2018 | Leibniz-Institut für Pflanzengenetik und Kulturpflanzenforschung

nachricht Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien
24.05.2018 | Universität Wien

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

Je mehr die Elektronik Autos lenkt, beschleunigt und bremst, desto wichtiger wird der Schutz vor Cyber-Angriffen. Deshalb erarbeiten 15 Partner aus Industrie und Wissenschaft in den kommenden drei Jahren neue Ansätze für die IT-Sicherheit im selbstfahrenden Auto. Das Verbundvorhaben unter dem Namen „Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) wird durch das Bundesministerium für Bildung und Forschung mit 7,2 Millionen Euro gefördert. Infineon leitet das Projekt.

Bereits heute bieten Fahrzeuge vielfältige Kommunikationsschnittstellen und immer mehr automatisierte Fahrfunktionen, wie beispielsweise Abstands- und...

Im Focus: Powerful IT security for the car of the future – research alliance develops new approaches

The more electronics steer, accelerate and brake cars, the more important it is to protect them against cyber-attacks. That is why 15 partners from industry and academia will work together over the next three years on new approaches to IT security in self-driving cars. The joint project goes by the name Security For Connected, Autonomous Cars (SecForCARs) and has funding of €7.2 million from the German Federal Ministry of Education and Research. Infineon is leading the project.

Vehicles already offer diverse communication interfaces and more and more automated functions, such as distance and lane-keeping assist systems. At the same...

Im Focus: Mit Hilfe molekularer Schalter lassen sich künftig neuartige Bauelemente entwickeln

Einem Forscherteam unter Führung von Physikern der Technischen Universität München (TUM) ist es gelungen, spezielle Moleküle mit einer angelegten Spannung zwischen zwei strukturell unterschiedlichen Zuständen hin und her zu schalten. Derartige Nano-Schalter könnten Basis für neuartige Bauelemente sein, die auf Silizium basierende Komponenten durch organische Moleküle ersetzen.

Die Entwicklung neuer elektronischer Technologien fordert eine ständige Verkleinerung funktioneller Komponenten. Physikern der TU München ist es im Rahmen...

Im Focus: Molecular switch will facilitate the development of pioneering electro-optical devices

A research team led by physicists at the Technical University of Munich (TUM) has developed molecular nanoswitches that can be toggled between two structurally different states using an applied voltage. They can serve as the basis for a pioneering class of devices that could replace silicon-based components with organic molecules.

The development of new electronic technologies drives the incessant reduction of functional component sizes. In the context of an international collaborative...

Im Focus: GRACE Follow-On erfolgreich gestartet: Das Satelliten-Tandem dokumentiert den globalen Wandel

Die Satellitenmission GRACE-FO ist gestartet. Am 22. Mai um 21.47 Uhr (MESZ) hoben die beiden Satelliten des GFZ und der NASA an Bord einer Falcon-9-Rakete von der Vandenberg Air Force Base (Kalifornien) ab und wurden in eine polare Umlaufbahn gebracht. Dort nehmen sie in den kommenden Monaten ihre endgültige Position ein. Die NASA meldete 30 Minuten später, dass der Kontakt zu den Satelliten in ihrem Zielorbit erfolgreich hergestellt wurde. GRACE Follow-On wird das Erdschwerefeld und dessen räumliche und zeitliche Variationen sehr genau vermessen. Sie ermöglicht damit präzise Aussagen zum globalen Wandel, insbesondere zu Änderungen im Wasserhaushalt, etwa dem Verlust von Eismassen.

Potsdam, 22. Mai 2018: Die deutsch-amerikanische Satellitenmission GRACE-FO (Gravity Recovery And Climate Experiment Follow On) ist erfolgreich gestartet. Am...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

VideoLinks
Industrie & Wirtschaft
Veranstaltungen

Im Fokus: Klimaangepasste Pflanzen

25.05.2018 | Veranstaltungen

Größter Astronomie-Kongress kommt nach Wien

24.05.2018 | Veranstaltungen

22. Business Forum Qualität: Vom Smart Device bis zum Digital Twin

22.05.2018 | Veranstaltungen

VideoLinks
Wissenschaft & Forschung
Weitere VideoLinks im Überblick >>>
 
Aktuelle Beiträge

Berufsausbildung mit Zukunft

25.05.2018 | Unternehmensmeldung

Untersuchung der Zellmembran: Forscher entwickeln Stoff, der wichtigen Membranbestandteil nachahmt

25.05.2018 | Interdisziplinäre Forschung

Starke IT-Sicherheit für das Auto der Zukunft – Forschungsverbund entwickelt neue Ansätze

25.05.2018 | Informationstechnologie

Weitere B2B-VideoLinks
IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics