Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kampf gegen Herzinfarkt

18.06.2007
Eröffnung des Europäischen Instituts für Molekulare Bildgebung

Das Europäische Institut für Molekulare Bildgebung (EIMI) wird am 23. Juni im Technologiehof Münster feierlich eröffnet. Damit fällt der offizielle Startschuss der Partnerschaft zwischen der Universität Münster und Siemens Medical Solutions zur Förderung der Forschung auf dem Gebiet der molekularen Bildgebung. Die Fachkompetenz des seit 2005 an der Universität bestehenden Sonderforschungsbereichs „Molekulare kardiovaskuläre Bildgebung - MoBil“ soll durch das EIMI weiter ausgebaut werden. Die Forschung des EIMI wird von Siemens im Rahmen einer Fünf-Jahres-Förderung unterstützt.

Auf der Einweihungsfeier werden unter anderem Prof. Dr. Ursula Nelles, Rektorin der Universität Münster, und Prof. Dr. Erich Reinhardt, Vorstandsmitglied der Siemens AG, die Gäste begrüßen und einen Ausblick auf die Forschung im EIMI geben. Experten aus dem In- und Ausland geben Einblicke in die Forschung im Bereich der molekularen Bildgebung.

Das EIMI wurde bereits Anfang 2007 als zentrale wissenschaftliche Einrichtung der Universität Münster gegründet. Forschungsschwerpunkt des Instituts ist die „molekulare Bildgebung“, ein diagnostisches Verfahren, das besonders bei Krankheiten des Herz- und Gefäßsystems eingesetzt wird. Dabei besteht die Herausforderung, das Verfahren zu optimieren, um zum Beispiel durch innovative Techniken Herzinfarkt und Schlaganfall frühzeitig erkennen und vorbeugen zu können. Das EIMI ist eine interdisziplinäre Einrichtung, an dem die münsterschen Fachbereiche Medizin, Mathematik und Informatik, Physik, Chemie und Pharmazie beteiligt sind.

... mehr zu:
»EIMI

Dem Institut gehören knapp 50 Gründungsmitglieder an. In der ersten Mitgliederversammlung im März 2007 wurde Prof. Dr. Michael Schäfers von der Klinik und Poliklinik für Nuklearmedizin des UKM zum Vorstandsvorsitzenden gewählt. Dem demnächst einzuberufenden wissenschaftlichen Beirat des Instituts gehören mehrheitlich auswärtige Wissenschaftler an, um insbesondere auch die Zusammenarbeit mit Forschern aus dem europäischen Ausland und den USA zu gewährleisten.

Das EIMI umfasst zwei Forschungsbereiche. Einer konzentriert sich auf die Entwicklung spezifischer zielorientierter Substanzen, so genannter Biomarker, deren Verteilung im Patienten bildlich dargestellt werden kann. Diese Moleküle weisen auf bestimmte krankhafte Veränderungen hin. Im Fokus des zweiten Arbeitsbereichs steht die Entwicklung der technologischen Möglichkeiten sowie deren präklinische Evaluation. Das Berufungsverfahren für die zwei in den beiden Bereichen zu besetzende Professuren hat bereits begonnen. Durch die Forschung des EIMI erhält Siemens Zugang zu Fachwissen im Bereich Herz-Kreislauf-Erkrankungen sowie zu den Neuentwicklungen des Instituts.

Brigitte Nussbaum | Universität Münster
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de/journalisten/presse.html

Weitere Berichte zu: EIMI

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Ballungsräume Europas
26.04.2017 | Frankfurt University of Applied Sciences

nachricht 200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin
26.04.2017 | AiF Projekt GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Weltweit einzigartiger Windkanal im Leipziger Wolkenlabor hat Betrieb aufgenommen

Am Leibniz-Institut für Troposphärenforschung (TROPOS) ist am Dienstag eine weltweit einzigartige Anlage in Betrieb genommen worden, mit der die Einflüsse von Turbulenzen auf Wolkenprozesse unter präzise einstellbaren Versuchsbedingungen untersucht werden können. Der neue Windkanal ist Teil des Leipziger Wolkenlabors, in dem seit 2006 verschiedenste Wolkenprozesse simuliert werden. Unter Laborbedingungen wurden z.B. das Entstehen und Gefrieren von Wolken nachgestellt. Wie stark Luftverwirbelungen diese Prozesse beeinflussen, konnte bisher noch nicht untersucht werden. Deshalb entstand in den letzten Jahren eine ergänzende Anlage für rund eine Million Euro.

Die von dieser Anlage zu erwarteten neuen Erkenntnisse sind wichtig für das Verständnis von Wetter und Klima, wie etwa die Bildung von Niederschlag und die...

Im Focus: Nanoskopie auf dem Chip: Mikroskopie in HD-Qualität

Neue Erfindung der Universitäten Bielefeld und Tromsø (Norwegen)

Physiker der Universität Bielefeld und der norwegischen Universität Tromsø haben einen Chip entwickelt, der super-auflösende Lichtmikroskopie, auch...

Im Focus: Löschbare Tinte für den 3-D-Druck

Im 3-D-Druckverfahren durch Direktes Laserschreiben können Mikrometer-große Strukturen mit genau definierten Eigenschaften geschrieben werden. Forscher des Karlsruher Institus für Technologie (KIT) haben ein Verfahren entwickelt, durch das sich die 3-D-Tinte für die Drucker wieder ‚wegwischen‘ lässt. Die bis zu hundert Nanometer kleinen Strukturen lassen sich dadurch wiederholt auflösen und neu schreiben - ein Nanometer entspricht einem millionstel Millimeter. Die Entwicklung eröffnet der 3-D-Fertigungstechnik vielfältige neue Anwendungen, zum Beispiel in der Biologie oder Materialentwicklung.

Beim Direkten Laserschreiben erzeugt ein computergesteuerter, fokussierter Laserstrahl in einem Fotolack wie ein Stift die Struktur. „Eine Tinte zu entwickeln,...

Im Focus: Leichtbau serientauglich machen

Immer mehr Autobauer setzen auf Karosserieteile aus kohlenstofffaserverstärktem Kunststoff (CFK). Dennoch müssen Fertigungs- und Reparaturkosten weiter gesenkt werden, um CFK kostengünstig nutzbar zu machen. Das Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) hat daher zusammen mit der Volkswagen AG und fünf weiteren Partnern im Projekt HolQueSt 3D Laserprozesse zum automatisierten Besäumen, Bohren und Reparieren von dreidimensionalen Bauteilen entwickelt.

Automatisiert ablaufende Bearbeitungsprozesse sind die Grundlage, um CFK-Bauteile endgültig in die Serienproduktion zu bringen. Ausgerichtet an einem...

Im Focus: Making lightweight construction suitable for series production

More and more automobile companies are focusing on body parts made of carbon fiber reinforced plastics (CFRP). However, manufacturing and repair costs must be further reduced in order to make CFRP more economical in use. Together with the Volkswagen AG and five other partners in the project HolQueSt 3D, the Laser Zentrum Hannover e.V. (LZH) has developed laser processes for the automatic trimming, drilling and repair of three-dimensional components.

Automated manufacturing processes are the basis for ultimately establishing the series production of CFRP components. In the project HolQueSt 3D, the LZH has...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Ballungsräume Europas

26.04.2017 | Veranstaltungen

200 Weltneuheiten beim Innovationstag Mittelstand in Berlin

26.04.2017 | Veranstaltungen

123. Internistenkongress: Wie digitale Technik die Patientenversorgung verändert

26.04.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Akute Myeloische Leukämie: Ulmer erforschen bisher unbekannten Mechanismus der Blutkrebsentstehung

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie

Naturkatastrophen kosten Winzer jährlich Milliarden

26.04.2017 | Interdisziplinäre Forschung

Zusammenhang zwischen Immunsystem, Hirnstruktur und Gedächtnis entdeckt

26.04.2017 | Biowissenschaften Chemie