Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

CELTIC Event in Berlin: Ein Blick in die Zukunft der Telekommunikation

29.01.2007
Vom 22. bis 23. Februar findet in Berlin unter dem Titel "Facing the Challenges of Ubiquitous ICT - The Next Generation of Communication" das jährliche CELTIC Event statt. CELTIC, das EUREKA-Forschungsprogramm für Telekommunikation, präsentiert in Berlin seine jüngsten Forschungsergebnisse.

Festnetz und Mobiltelefonie verschmelzen in der Telekommunikations-Welt von morgen. Der Zugang zu Kommunikation wird nahtlos, jerzeit und überall möglich sein. Vom 22. bis 23. Februar bietet das CELTIC Event in Berlin einen Ausblick auf die Zukunft unbegrenzter Kommunikation. Unter dem Titel "Facing the Challenges of Ubiquitous ICT - The Next Generation of Communication" werden 200 internationale Experten die jüngsten Ergebnisse von CELTIC diskutieren, dem EUREKA-Forschungsprogramm für Telekommunikation.

"Was CELTIC von anderen Forschungsprogrammen unterscheidet ist, dass alle Projekte Markt-nahe End-to-End-Lösungen liefern," sagt der CELTIC-Vorsitzende José Jimenez von Telefónica. Als Teil eines eine-Milliarde-Euro-Programms haben seit 2003 bereits 34 Projekte begonnen, und voraussichtlich 18 weitere Projekte werden dieses Jahr starten. Gegenwärtig nehmen 350 Unternehmen aus 29 Ländern an CELTIC-Projekten teil, fast ein Drittel davon sind kleine und mittlere Unternehmen. Jimenez erwartet, dass die Zahl der teilnehmenden Firmen bis Ende 2007 auf 450 steigen wird. Er ist überzeugt, dass "diese Industrie-orientierten Projekte Europa helfen warden, an der Spitze der Entwicklung in den Informations- und Kommunikationstechnologien zu bleiben".

+++ FIDELITY - fortgeschrittenes Identitätsmanagement +++

Eines der 17 Projekte, deren Ergebnisse in der CELTIC-Ausstellung gezeigt werden, ist FIDELITY. Das Projekt bearbeitet ein Problem, das für viele Internet- und Telekommunikationsnutzer zu einem Ärgernis geworden ist: jedes Mal, wenn sie einen bezahlten Service im Internet nutzen, müssen sie sich immer wieder authentifizieren, wobei wiederholt persönliche Angaben eingetragen werden müssen. FIDELITY hat ein sicheres und Benutzer-freundliches Authentifizierungssystem entwickelt, das auf einem fortgeschrittenen Identitätsmanagement basiert, das es Benutzern ermöglicht, sich nur einmal einzuloggen und dann für alle anderen teilnehmenden Dienste auf dem Web authentifiziert zu sein. Diese bahnbrechende Identitätsmanagement-Lösung basiert auf so genannten 'Circles of Trust' (Vertrauenskreise), zu denen ein Identitäts-Provider gehört, der verantwortlich ist für die Nutzer-Authentifizierung, ein Attribute-Provider, um die persönlichen Attribute der Nutzer zu organisieren, und ein Dienste-Anbieter, der den eigentlichen Dienst liefert.

Das Projekt wird geleitet von France Télécom und arbeitet mit der Liberty Alliance zusammen, einer 150-Mitglieder-Organisation, die standardisierte Lösungen für einheitliches Identitätsmanagement erarbeitet. Beim CELTIC Event wird FIDELITY seine Identitätsmanagement-Lösung demonstrieren.

Andere herausragende CELTIC-Projekt-Ergebnisse, die in der Ausstellung gezeigt werden, umfassen einen medizinischen Roboter (BANITS), fortgeschrittene Multimedia-Lösungen (MACs), Funkfrequenz-Ressourcen-Management (Gandalf) und Mobiles TV via DVB-H-Standard (Wing-TV).

Das CELTIC Event wird am 22. Februar von Peter Möckel, geschäftsführender Direktor der Deutsche Telekom Laboratories, eröffnet. Ein weiterer Hauptredner ist Dr. Volkmar Dietz, Leiter des Referats Kommunikationstechnologien im BMBF, dem Bundesministerium für Bildung und Forschung.

Zur Veranstaltung:

CELTIC Event 2007
Facing the Challenges of Ubiquitous ICT - The Next Generation of Communication
22. - 23. Februar 2007
Veranstaltungsort: Deutsche Telekom, Französische Str. 33 a-c, 10117 Berlin
Presse-Rundgang durch die Ausstellung mit José Jimenez, CELTIC-Vorsitzender, und Heinz Brüggemann, Direktor des CELTIC Office; 22. Februar 2007, 12:30, Treffpunkt: Anmeldeschalter
Über CELTIC:
CELTIC ist ein EUREKA-Cluster-Programm, das privat und öffentlich finanzierte Forschungs-und Entwicklungsprojekte auf dem Gebiet der Telekommunikation initiiert und betreut. Die Initiative wird von den wesentlichen europäischen Akteuren im Bereich der Kommunikationstechnologien unterstützt. CELTIC-Projekte konzentrieren sich auf Telekommunikationsnetze, Anwendungen und Dienste die auf einem Complete-System-Ansatz basieren.

CELTIC ist das einzige europäische F&E-Programm, das ausschließlich komplett-System-integrierten Telekommunikations-Lösungen anstrebt. Das CELTIC-Budget liegt in der Größenordnung von 1 Milliarde Euro. CELTIC ist offen für jede Art von Projekt-Teilnahme aus allen EUREKA-Ländern.

Bis jetzt nehmen 29 Länder an CELTIC teil. CELTIC wird betrieben und unterstützt von den folgenden Haupt-Akteuren aus dem Telekommunikations-Bereich: Alcatel Lucent, BT, Deutsche Telekom, Ericsson, Eurescom, France Telecom, Italtel, Nokia, RAD Data Communications, Telefónica, und Thomson. CELTIC Website: http://www.celtic-initiative.org

Über EUREKA:
EUREKA ist ein pan-europäisches Netzwerk für Markt-orientierte, industrielle F&E. EUREKA fördert die Wettbewerbsfähigkeit europäischer Unternehmen durch internationale Zusammenarbeit um Partnerschaften und Innovationsnetzwerke zu schaffen. Das Ziel ist es, qualitative hochwertige Forschungs- und Entwicklungsarbeit auf den Markt zu bringen und Multiplikator-Effekte der Kooperation zu unterstützen Dadurch soll die Lebensqualität voran gebracht und verbessert werden. EUREKA Website: http://www.eureka.be

Milon Gupta | idw
Weitere Informationen:
http://www.eureka.be
http://www.celtic-initiative.org
http://www.celtic-initiative.org/Events/Celtic-Event07-Berlin/welcome.asp

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge
17.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Wie das Wissen in der Technik entsteht

17.01.2017 | Förderungen Preise

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik