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Konferenz Damage in Composite Materials: Rissen und Sprüngen auf der Spur

12.09.2006
Ob bei Betonbrücken, Hallendächern oder Flugzeugteilen: Die frühzeitige und effiziente Erkennung von Schäden ist für Wissenschaft und Industrie weltweit von großer Bedeutung.

Neue Ansätze für die zerstörungsfreie Prüfung sowie die Simulation von Schädigungen stehen im Mittelpunkt der internationalen Konferenz "Damage in Composite Materials", die unter der Federführung des Instituts für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen (ISD) der Universität Stuttgart durchgeführt wird. Die Tagung soll Wissenschaftler, Forscher, Ingenieure und Industriepartner aus der ganzen Welt zusammenführen. Als Referenten konnten die renommiertesten Wissenschaftler und Fachleute aus verschiedenen Bereichen der Materialprüfung gewonnen werden.

Zeit: 18. und 19. September 2006, jeweils ab 9.00 Uhr
Ort: Campus Vaihingen der Universität Stuttgart, Pfaffenwaldring 7, Hörsäle V. 7.01 und V. 7.03

Medienvertreter sind herzlich eingeladen.

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»Schädigungsverlauf

Im Mittelpunkt der Konferenz stehen Schäden und Schädigungsverlauf in Verbundwerkstoffen wie beispielsweise Beton, faserverstärkter Keramik, Holz, faserverstärkten Kunstoffen oder Laminaten. Hierbei werden neue Ansätze für zerstörungsfreie Prüfmethoden unter Verwendung von elastischen, thermischen, elektromagnetischen und Teilchenwellen aufgezeigt. Weitere Themen sind die Anwendung zerstörungsfreier Prüfmethoden auf Verbundwerkstoffe, die Zustandsüberwachung sowie die Abschätzung der Restlebensdauer und die Modellierung und Simulation von Brüchen. Auch die Fortschritte bei den industriellen Anwendungen werden diskutiert.

Die Konferenz wird im Rahmen des Sonderforschungsbereichs SFB 381 an der Universität Stuttgart ausgetragen' bei dem es um die Charakterisierung des Schädigungsverlaufs in Faserverbundwerkstoffen mittels zerstörungsfreier Prüfung geht. Der SFB 381 hat das Ziel, an unterschiedlichen Faserverbundwerkstoffen die Gesetzmäßigkeiten ihres Schädigungsverlaufs zu untersuchen, um daraus eine werkstoffübergreifende Systematik zu ermitteln.

Programm und weitere Information bei Prof. Bernd Kröplin, Institut für Statik und Dynamik der Luft- und Raumfahrtkonstruktionen (ISD) der Universität Stuttgart, Tel. 0711/685-63612, e-mail kroeplin@isd.uni-stuttgart.de.

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.cdcm06.de
http://www.uni-stuttgart.de/

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