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3. WirtschaftsWoche Konferenz: Die Beste Fabrik

29.08.2006
Bestnoten für Preisträger - Verleihung des Industrial Excellence Awards 2006
Der Wettbewerb der Standorte ist in vollem Gange. Stand in den letzten Jahren fast ausschließlich die Kostensenkung im Vordergrund und allen voran die Verlagerung der Fertigung in „Billiglohn-Länder“, werden die Produktionsbedingungen nun differenzierter betrachtet. „Mehr und mehr Fabriken [...] besinnen sich auf ihre Stärken und schlagen mit intelligenten Produktionskonzepten zurück“, urteilt WHU-Professor Arnd Huchzermeier, Vorsitzender der 3. WirtschaftsWoche Konferenz „Die Beste Fabrik“ am 10. und 11. Oktober 2006 in Mainz.

Die Gewinner des in Deutschland zum zehnten und in Frankreich zum zwölften Mal ausgeschriebenen Wettbewerbs „Die Beste Fabrik“ stellen auf der WirtschaftsWoche Konferenz ihre erfolgreichen Unternehmensstrategien vor.

Der europäische Gesamtsieger

Die RATIONAL AG ist der diesjährige europäische Gesamtsieger. Sie erreichte in allen Kriterien die Note „exzellent“. Eine bisher einmalige Bewertung. Dr. rer. pol. Günter Blaschke, Vorstandsvorsitzender der RATIONAL AG stellt die Erfolgsstrategien des Herstellers von Selbstkoch-Centern vor. Doch nicht nur die überlegene Spitzentechnologie bescherte den Landsbergern einen Anteil von mittlerweile 52 Prozent am Weltmarkt. Synchrone Prozesse, von der Kundengewinnung bis hin zum Systemlieferant, die gezielte Förderung von Innovationen vor allem beim betrieblichen Vorschlagsmanagements sowie eine optimale Mitarbeiterförderung schlugen sich in außergewöhnlichen Umsatzsteigerungen und 140 neuen Arbeitsplätzen nieder. Die Teilnahme am Wettbewerb hatte für das Unternehmen durchaus praktische Konsequenzen: Vor vier Jahren wurde RATIONAL zweiter: „Die Teilnahme hat uns genau gezeigt, wo wir noch Schwächen haben“, so Blaschke. Diese hat das Management gezielt behoben und nun sind die Landsberger Sieger.

Sieger aus Polen

Auch Fabriken aus Osteuropa verlassen sich nicht nur auf niedrige Lohnkosten als. Das Werk des Automobilzulieferers Visteon in Praszka erhielt ebenfalls Bestnoten in den Bereichen Innovationsmanagement, Service, Personalentwicklung und operationelle Strategie. Zbigniew Gorczynski, Visteon Poland S.A., stellt auf der WirtschaftsWoche Konferenz die Erfolge des Lean Managements vor. Aus der Sicht von Visteon Deutschland GmbH erläutert Reiner Greiss Einführung und Umsetzung des Visteon Manufacturing Operating System.

Bestgeführte Fabrik in Fankreich

Den Weg vom Problemfall zur Vorzeigefabrik präsentiert Christophe Morand, Industrial Director bei Vossloh Cogifer S.A. Die Tochter des deutschen Eisenbahnkonzerns Vossloh hatte noch vor vier Jahren mit erheblichen Lieferverzögerungen, mangelhaften Produkten und hohen Produktionskosten zu kämpfen. Heute sieht das anders aus. Die „Beste Fabrik Frankreichs 2006“ etablierte ein erfolgreiches Supply Chain Management, eine gezielte Team- und Mitarbeiterförderung und restrukturierte den gesamten Produktionsprozess.

The Toyota Way

Yoichi Tomihara, Präsident der Toyota Deutschland GmbH, gibt einen Überblick über den historischen Hintergrund, die einzelnen Bausteine sowie die Entwicklung des Toyota Produktionssystems.

Wachstumstreiber Technologie-Management

Prof. Dr.-Ing. Udo Ungeheuer von der SCHOTT AG beantwortet die Frage nach den Technologien der Zukunft sowie die Erschließung neuer Märkte und erläutert, wie die Kreativität von Mitarbeitern gefördert wird.

Aus der Sicht der Elektronikindustrie stellt Norbert Quinkert von der Motorola GmbH Wachstumschancen durch Innovationen vor. Themen des Vortrages sind darüber hinaus Unternehmenskultur, Wachstum durch Marketing sowie die Einführung einer bestandsarmen Montage und Produktion.

Erfolgsfaktor Lean Production

Hamid Halfaoui MBA, Solectron S.A.R.L. berichtet über das Erfolgsmodell der schlanken Produktion im High-tech Bereich. Er geht auf die Frage ein, wie ein Höchstmaß an Flexibilität, Qualität und Optimierung von Kostenstrukturen erreicht werden. Darüber hinaus geht er auf die Auswirkungen der Lean Production auf Unternehmenskultur und Mitarbeiter ein.

Das vollständige Programm ist abrufbar unter www.konferenz.de/pr-bestefabrik06

Weitere Informationen zum Programm
Jacqueline Jagusch M.A. phil.
Pressereferentin
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation von WirtschaftsWoche-Konferenzen und -Seminaren
Prinzenallee 3
40549 Düsseldorf
Telefon.: +49 (0)2 11. 96 86-33 81
Fax: +49 (0)2 11. 96 86-43 81
E-Mail: jacqueline.jagusch@euroforum.com

WirtschaftsWoche

Die WirtschaftsWoche nimmt die Spitzenposition als führendes deutsches Wochenmagazin der Wirtschaft ein. Jeden Montag bringt sie mehr Wirtschaft als jede andere deutsche Zeitschrift. Fakten, Hintergründe, Zusammenhänge und die Auswirkungen wirtschaftlichen Handelns werden aufgezeigt. Die WirtschaftsWoche zeichnet sich zudem durch einen umfassenden Unternehmens- und Finanzteil sowie fundierte Berichte über die Luxusgüterindustrie und mittelständische Unternehmen aus. Dahinter steht die Kompetenz einer über hundert Köpfe starken Redaktion mit Korrespondenten in aller Welt. Mehr Daten über mehr Länder und ein exklusiver Frühindikator machen die WirtschaftsWoche zur unverzichtbaren Informationsquelle für Entscheider in global tätigen Unternehmen. Der Börsenteil zeichnet sich durch höchste Informationsqualität und Lesekomfort aus.

Jacqueline Jagusch M.A. phil. | EUROFORUM Deutschland GmbH
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