Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

TREUGAST eröffnet das TREUGAST Institute of Applied Hospitality Sciences

14.10.2005


Mangel an wissenschaftlicher Forschung in der Hospitality Industrie


In der Hospitality Industrie fehlt es an wissenschaftlicher Forschung. Um diesen Mangel auszugleichen, eröffnet die TREUGAST Solutions Group jetzt in München das Institute of Applied Hospitality Sciences. Das Forschungsinstitut belegt die Strategie der TREUGAST Solutions Group, ihre wissenschaftliche Tätigkeit innerhalb der Hospitality Industrie zu konzentrieren und zu erweitern. Stephan Gerhard, Geschäftsführer der Gruppe, wird das TREUGAST Institute of Applied Hospitality Sciences am Münchner Bavariaring in diesem Monat eröffnen.

Das Forschungsinstitut ist einzigartig für die Branche. Stephan Gerhard sieht die Eröffnung der wissenschaftlichen Einrichtung seiner Gruppe denn auch klar als Antwort auf die mangelnde wissenschaftliche Ausrichtung, die bis jetzt die Hospitality Industrie prägte: „Ziel der Forschungstätigkeit am Institut ist es, wissenschaftlich gesichertes, direkt umsetzbares Branchenwissen zu erarbeiten und weiterzuentwickeln“, formuliert Stephan Gerhard. Dabei dient die Arbeit des Instituts auch einem praktischen Zweck. „Die Forschungsergebnisse fließen Nutzen stiftend in die Beratungs- und Entwicklungstätigkeit ein“, erklärt Gerhard. Für die Auftraggeber bedeutet dies einen nachhaltigen, wissenschaftlich unterlegten Mehrwert. In der Vergangenheit war diese Kombination aus Praxis, Theorie und wissenschaftlicher Arbeit in der Branche nicht verankert.


Am TREUGAST Institute of Applied Hospitality Sciences treffen sich die Experten: Erfahrene TREUGAST-Berater, Entscheidungsträger der Branche sowie Lehrstühle renommierter Universitäten und ausgewählter Hoch- und Fachhochschulen werden sich mit aktuellen und zukünftigen Entwicklungen und Problemstellungen der Branche beschäftigen. „TREUGAST erwartet durch die Arbeit des Forschungsinstituts eine stärkere Akzeptanz wissenschaftlicher Lösungsansätze branchenrelevanter Problemstellungen in der Praxis“, so Stephan Gerhard über die Zielsetzung des Instituts. Geleitet wird das Institut von Dr. Burkhard von Freyberg (Wissenschaft und Forschung) und Dr. Gerald Wetzel (Organisation und Verwaltung).

Die Arbeit des Instituts wird mit der langjährigen Erfahrung der Treugast Solutions Group vernetzt: Im Rahmen der Institutstätigkeit sollen Synergien aufgebaut und genutzt werden, und zwar mit den TREUGAST-Geschäftsbereichen Consulting & Controlling, Operations und Mergers & Acquisitions. Der TREUGAST-Geschäftsbereich Operations unterstützt bei relevanten Projekten die Forschungsarbeit, indem Analyseergebnisse in TREUGAST-Betrieben operativ geprüft werden. Spezifische Research-Aufgaben und Sonderforschungsthemen, die von den anderen Geschäftsbereichen nachgefragt werden, werden am Institut zur Unterstützung der TREUGAST-Berater umgesetzt.

Die in jährlichem Turnus erscheinenden TREUGAST-Standardwerke „Investment Ranking Hotellerie“, „Trendgutachten Hospitality“ sowie der „Betriebsvergleich Hotellerie und Gastronomie“ werden zukünftig am Institut verfasst und in einem eigenen Verlag herausgegeben. Zur kontinuierlichen Neu- und Weiterentwicklung der Standardwerke wird das Institut verstärkt Kooperationen mit Hochschulen und anderen Forschungseinrichtungen eingehen. Im Rahmen dieser Kooperationen werden außerdem wissenschaftliche Arbeiten wie Diplomarbeiten oder Dissertationen vergeben und vor Ort am Institut betreut – eine Chance für Studenten und Doktoranden, sich in der Branche zu etablieren.

Das Institut ist vornehmlich für Investoren und finanzierende Institutionen tätig, die sich in der Hospitality Industrie engagieren (möchten). Dabei werden Investitionsvorhaben auf der Grundlage wissenschaftlicher Analysen aufbereitet und auf Wunsch durch die TREUGAST-Berater begleitet. Des Weiteren ist das Institut Ansprechpartner für umfangreiche Forschungsaufträge aus der Branche. Grundlagenuntersuchungen wie beispielsweise Tourismusentwicklungskonzeptionen oder Masterpläne für regionale wie überregionale Hospitality-Strukturen liefern den jeweiligen Auftraggebern eine fundierte Ausgangsbasis für ihr weiteres geschäftliches Vorhaben. Darüber hinaus sind Marktanalysen wie Nachfragepotenzial- und Konkurrenzanalysen in zukünftigen touristischen Quellmärkten sowie weitere researchbezogene Untersuchungen geplant.

Das Institut wird sich außerdem mit regelmäßig veranstalteten Managementzirkeln positionieren, die zentraler Bestandteil der Institutstätigkeit sein werden. Bei den so genannten „Brain Days“ kommen Entscheidungsträger der Hospitality Industrie zum intensiven Gedankenaustausch zusammen. Ein ausgewählter Teilnehmerkreis diskutiert zu konkret definierten Fragestellungen und erarbeitet zukunftsweisende Problemlösungen. Themen wie „Die zukünftige Entwicklung des Vertragswesens in der Hospitality Industrie“, „Alternative Pricing-Strategien in der Hotellerie“, „Finanzierungsformen der deutschen Kettenhotellerie“ oder „Neue Ansätze zur Bewertung von Hotelimmobilien“ werden erörtert und wissenschaftlich aufbereitet.

Die TREUGAST Solutions Group wurde vor 20 Jahren, 1985, von Geschäftsführer Stephan Gerhard als Beratungsunternehmen für Hotellerie und Touristik gegründet und gilt europaweit innerhalb der Branche als einer der führenden Spezialisten. Die Gruppe ist in Deutschland an den Standorten München und Berlin sowie mit Büros in Freiburg und Weimar vertreten. Im Juli eröffnete das Unternehmen seine Auslandsniederlassung in Madrid. Ein weiterer Standort in Shanghai wird im Herbst eröffnet. Die zur Gruppe gehörende Hotelgesellschaft managt darüber hinaus 20 Hotels in Deutschland und Österreich. TREUGAST ist der deutsche Lizenznehmer des Gütesiegels „50plus Hotels“. Die TREUGAST Gruppe beschäftigt im Kerngeschäft rund 50 Mitarbeiter. Im Bereich Operations sind darüber hinaus über 600 Mitarbeiter in Deutschland und Europa tätig.

Kontakt:
TREUGAST Institute of Applied Hospitality Sciences
Dr. Burkhard von Freyberg, Dr. Gerald Wetzel
Bavariaring 26, 80336 München
Telefon: +49 (0)89 - 62 28 66 40, Fax: +49 (0)89 - 62 28 66 50
Email: Wetzel@TREUGAST.com,

Pressekontakt:
Elke Birke PR, Elke Birke
Husumer Straße 3, 20251 Hamburg
Telefon: +49 (0)40 - 46 777 100, Fax: +49 (0)40 - 46 777 099
Mobil: +49 (0)179) - 69 45 696, Email: info@elkebirkepr.de

Elke Birke | Elke Birke PR
Weitere Informationen:
http://www.TREUGAST-Institute.com

Weitere Berichte zu: Forschungsinstitut Hotellerie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

nachricht 14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“
12.01.2017 | BusinessForum21

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

Leipziger Biogas-Fachgespräch lädt zum "Branchengespräch Biogas2020+" nach Nossen

11.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik

Proteinforschung: Der Computer als Mikroskop

16.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Vermeintlich junger Stern entpuppt sich als galaktischer Greis

16.01.2017 | Physik Astronomie