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Karriereperspektiven in Deutschland

29.08.2005


Jahrestagung und Jobbörse für deutsche Nachwuchswissenschaftler



"Wissenschaft im Wettbewerb" - unter diesem Motto steht das Jahrestreffen deutscher Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die vom 9. bis 11. September 2005 im südkalifornischen San Diego zusammenkommen. Rund 150 junge Forscher, die zurzeit im Westen der USA und in Kanada arbeiten, informieren sich bei dieser Veranstaltung über aktuelle forschungspolitische Entwicklungen und über ihre beruflichen Chancen in Deutschland. Eine Jobbörse vor Ort bietet ihnen zudem die Gelegenheit, mit potenziellen Arbeitgebern aus Deutschland konkrete Karriereperspektiven zu erörtern. Unter den jungen Wissenschaftlern sind auch etwa 40 Stipendiaten der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG), von denen viele im Rahmen des Emmy Noether-Programms in den USA forschen.



Die Tagung wird von der German Scholars Organization (GSO), der DFG, der Alexander von Humboldt-Stiftung (AvH) und dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) in Zusammenarbeit mit anderen deutschen Wissenschaftsorganisationen ausgerichtet.

Zentrale Themen der Veranstaltung sind neben dem Wettbewerb in Wissenschaft und Technik zwischen Europa und den USA die Leistungsfähigkeit der deutschen Hochschulen und die Förderung von Spitzenforschung. Zu diesen Fragen werden führende Vertreter aus Forschung, Politik und Industrie sprechen, darunter Mary Kavanagh von der Europäischen Kommission und Hans Coufal von IBM. Im Mittelpunkt des Vortrags von DFG-Präsident Ernst-Ludwig Winnacker steht das Thema Elitenwettbewerb und die öffentliche Forschungsförderung. Darüber hinaus nehmen auch Peter Gaehtgens, Präsident der Hochschulrektorenkonferenz, und DAAD-Vizepräsident Max Huber an den Gesprächen mit den jungen Wissenschaftlern teil. Der diesjährige Gastvortrag widmet sich einem international hoch aktuellen Forschungsthema: Lawrence Goldstein vom Howard Hughes Medical Institute wird zur Lage der Stammzellforschung und zur Situation der Forscher auf diesem Gebiet sprechen.

Die in den USA arbeitenden deutschen Forscherinnen und Forscher spielen eine zentrale Rolle beim Aufbau eines transatlantischen Netzwerks und dem Informationsaustausch zwischen Europa und den USA. Nach Tagungen in Berkeley (September 2002), Palo Alto (Oktober 2003) und Boston (September 2004) ist die Veranstaltung in San Diego bereits das vierte Stipendiatentreffen, mit dem sich die deutschen Förderorganisationen um die Betreuung und Vernetzung der in den USA arbeitenden deutschen Wissenschaftler bemühen.

Dr. Jutta Rateike | DFG - Pressestelle
Weitere Informationen:
http://www.dfg-usa.org
http://www.dfg.de

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