Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Erste internationale wissenschaftliche Konferenz "CARV"

10.01.2005


Die synergetische Verbindung von Wandlungsfähiger und Virtueller Produktion



Vom 22. bis 23. September 2005 findet am iwb in Garching an der Fakultät Maschinenwesen erstmalig der internationale wissenschaftliche Kongress „CARV“ statt. Ziel der Konferenz, zu der rund 300 Teilnehmer erwartet werden, ist es, die beiden dargestellten Handlungsfelder, die Wandlungsfähige und die Virtuelle Produktion, in ihren jeweiligen Ausprägungen zu diskutieren und synergetisch zu verbinden.



Wirtschaft und Forschung erwarten für Produktionsunternehmen zukünftig ein Unternehmensumfeld, das noch stärker als bisher durch Turbulenz, Dynamik und Komplexität geprägt sein wird. Dadurch erhöhen sich die Anforderungen an die organisatorischen und technischen Strukturen des Unternehmens, die an veränderte Rahmenbedingungen reaktionsschnell und aufwandsarm anpassbar sein müssen. Zusätzlich werden unternehmensübergreifende Wertschöpfungsketten und -netzwerke erforderlich sein, um neue Handlungsspielräume zu öffnen und die Wettbewerbsfähigkeit von Unternehmen zu sichern. Rechnergestützte Werkzeuge stellen die notwendigen Instrumente für die Realisierung wandlungsfähiger Strategien dar. Die Virtuelle Produktion ermöglicht in diesem Zusammenhang die Implementierung geeigneter Reaktionsstrategien für wandlungsfähige Produktionsstrukturen mit Hilfe angepasster digitaler Planungs- und Simulationswerkzeuge. „Ein effizientes Zusammenspiel von Wandlungsfähiger und Virtueller Produktion ist der geeignete Schlüssel“, so Professor Zäh, Veranstalter und Vorsitzender der Konferenz, „zur Schaffung reaktionsschnell adaptierbarer Unternehmensstrukturen und zur Bewältigung eines sich turbulent verhaltenden Unternehmensumfeldes.“

Die Konferenz dient der internationalen Wissenschaft als Podium für einen zielgerichteten Dialog und Wissenstransfer und richtet sich an Universitäts- und Industrieforscher aus den Bereichen Wandlungsfähige und Virtuelle Produktion. Neben den neuesten Forschungsergebnissen der Themenschwerpunkte werden Vorträge erfolgreich umgesetzter Anwendungen präsentiert. Ausblicke auf zukünftige Forschungsschwerpunkte und neue Herausforderungen runden das Konferenzprogramm ab und sollen Impulse für die weiteren internationalen Forschungsaktivitäten geben.

Über das iwb

Das Institut für Werkzeugmaschinen und Betriebswissenschaften (iwb) der Technischen Universität München besteht aus dem Lehrstuhl für Montagesystemtechnik und Betriebswissenschaften und dem Lehrstuhl für Werkzeugmaschinen und Fertigungstechnik. Die Forschung des iwb orientiert sich an den drei Ebenen der Produktionstechnik, den Fertigungs- und Fügeprozessen, den Produktionsanlagen/-maschinen und der Produktionsorganisation. Das Ausbildungsangebot des iwb vermittelt den Studierenden ein detailliertes Grundlagenwissen in den Bereichen Werkzeugmaschinen, Industrieroboter sowie Fertigungs- und Montagesysteme. Dieses wird durch die Querschnittsthemen Methoden der Unternehmensplanung, Fabrikplanung, Rechnerintegrierte Produktion, Projekt- und Qualitätsmanagement ergänzt. Das iwb operiert mit einer eigenständigen Forschungseinrichtung in Augsburg und beschäftigt insgesamt 100 Mitarbeiter, von denen 60 im wissenschaftlichen Bereich tätig sind.

Nicole Raab | iwb
Weitere Informationen:
http://www.iwb.tum.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik
22.05.2017 | IVAM Fachverband für Mikrotechnik

nachricht Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München
22.05.2017 | Rittal GmbH & Co. KG

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

Zweidimensionale magnetische Strukturen gelten als vielversprechendes Material für neuartige Datenspeicher, da sich die magnetischen Eigenschaften einzelner Molekülen untersuchen und verändern lassen. Forscher haben nun erstmals einen hauchdünnen Ferrimagneten hergestellt, bei dem sich Moleküle mit verschiedenen magnetischen Zentren auf einer Goldfläche selbst zu einem Schachbrettmuster anordnen. Dies berichten Wissenschaftler des Swiss Nanoscience Institutes der Universität Basel und des Paul Scherrer Institutes in der Wissenschaftszeitschrift «Nature Communications».

Ferrimagneten besitzen zwei magnetische Zentren, deren Magnetismus verschieden stark ist und in entgegengesetzte Richtungen zeigt. Zweidimensionale, quasi...

Im Focus: Neuer Ionisationsweg in molekularem Wasserstoff identifiziert

„Wackelndes“ Molekül schüttelt Elektron ab

Wie reagiert molekularer Wasserstoff auf Beschuss mit intensiven ultrakurzen Laserpulsen? Forscher am Heidelberger MPI für Kernphysik haben neben bekannten...

Im Focus: Wafer-thin Magnetic Materials Developed for Future Quantum Technologies

Two-dimensional magnetic structures are regarded as a promising material for new types of data storage, since the magnetic properties of individual molecular building blocks can be investigated and modified. For the first time, researchers have now produced a wafer-thin ferrimagnet, in which molecules with different magnetic centers arrange themselves on a gold surface to form a checkerboard pattern. Scientists at the Swiss Nanoscience Institute at the University of Basel and the Paul Scherrer Institute published their findings in the journal Nature Communications.

Ferrimagnets are composed of two centers which are magnetized at different strengths and point in opposing directions. Two-dimensional, quasi-flat ferrimagnets...

Im Focus: XENON1T: Das empfindlichste „Auge“ für Dunkle Materie

Gemeinsame Meldung des MPI für Kernphysik Heidelberg, der Albert-Ludwigs-Universität Freiburg, der Johannes Gutenberg-Universität Mainz und der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster

„Das weltbeste Resultat zu Dunkler Materie – und wir stehen erst am Anfang!“ So freuen sich Wissenschaftler der XENON-Kollaboration über die ersten Ergebnisse...

Im Focus: World's thinnest hologram paves path to new 3-D world

Nano-hologram paves way for integration of 3-D holography into everyday electronics

An Australian-Chinese research team has created the world's thinnest hologram, paving the way towards the integration of 3D holography into everyday...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

14. Dortmunder MST-Konferenz zeigt individualisierte Gesundheitslösungen mit Mikro- und Nanotechnik

22.05.2017 | Veranstaltungen

Branchentreff für IT-Entscheider - Rittal Praxistage IT in Stuttgart und München

22.05.2017 | Veranstaltungen

Flugzeugreifen – Ähnlich wie PKW-/LKW-Reifen oder ganz verschieden?

22.05.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Myrte schaltet „Anstandsdame“ in Krebszellen aus

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie

Hauchdünne magnetische Materialien für zukünftige Quantentechnologien entwickelt

22.05.2017 | Physik Astronomie

Wie sich das Wasser in der Umgebung von gelösten Molekülen verhält

22.05.2017 | Biowissenschaften Chemie