Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2. Internationales Architektursymposium an der Universität Hannover

22.10.2004


Re-Thinking Rationalism - Ende der Aufklärung?



Am Dienstag, 2. November 2004, veranstaltet der Fachbereich Architektur der Universität Hannover das 2. Internationale Architektursymposium "Re-Thinking Rationalism - Ende der Aufklärung?". Anlass ist der einhundertste Geburtstag des italienischen Architekten Giuseppe Terragni (1904 - 1943). Von 10 bis 20 Uhr sind alle Interessierten herzlich in die Herrenhäuser Str. 8, eingeladen, mit internationalen Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern über die Bedeutung des Rationalismus zu diskutieren. Interdisziplinäre Ansätze von Architektur bis Medizin sind dabei ein wichtiger Schwerpunkt.



Nach der erfolgreichen Ausstellung "Giuseppe Terragni - Modelle einer rationalen Architektur" im Frühjahr, ist dies die zweite Veranstaltung zum Thema Rationalismus, die das Institut für Entwerfen und Architekturtheorie des Fachbereichs Architektur in diesem Jahr veranstaltet. Weitere Informationen dazu sind im Internet unter http://www.re-thinking.com abrufbar.

Seit den 20er Jahren des vergangenen Jahrhunderts ist immer wieder von einer Rationalen Architektur die Rede. Dieser Idee folgend ist eine Gegenwartsarchitektur des Rationalismus entstanden, ohne dass es eine genaue Definition gibt.

Der Philosoph Prof. Günther Mensching und der Architekturtheoretiker Prof. Martin Kieren legen in ihren interdisziplinären Referaten die historische Bedeutung und den aktuellen Stand der wissenschaftlichen Forschung zum Rationalismus und zur rationalen Architektur dar. Gleichzeitig versuchen sie den Begriff ’Rationalismus’ zu definieren.

Zur gegenwärtigen Situation in der Architektur nehmen unter anderem die Architekten Max Dudler (Berlin / Zürich), Prof. Hrvoje Njiric (Graz / Zagreb) und Kees Kaan (Rotterdam / Amsterdam) Stellung, um den Stand der Erforschung rationaler und emotionaler Schaffensprozesse und deren Bedeutung für eine zukünftige Architektur im Grundlagenbereich näher zu erläutern. Desweiteren bereichern Markus Allmann, Architekt aus München, und Reto Pfenninger, Architekt aus Zürich und Los Angeles, die Diskussion um aktuelle Ansätze.

Der abschließende Vortrag des prominenten Hirnforschers Prof. Gerhard Roth (Bremen), der in seinen zahlreichen Veröffentlichungen die Freiheit des Willens leugnet, widmet sich unter neurologischen Gesichtspunkten dem komplizierten Verhältnis zwischen Gefühl und Verstand.

Durch das Symposium und die Diskussionen führen der Architekturhistoriker Dr. Christoph Bürkle (Zürich) und Prof. Jörg Friedrich (Hannover/Hamburg).

Dr. Stefanie Beier | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-hannover.de
http://www.re-thinking.com abrufbar

Weitere Berichte zu: Architektursymposium Rationalismus

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz
24.01.2017 | Friedrich-Schiller-Universität Jena

nachricht Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme
24.01.2017 | Deutsche Gesellschaft für NeuroIntensiv- und Notfallmedizin

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Scientists spin artificial silk from whey protein

X-ray study throws light on key process for production

A Swedish-German team of researchers has cleared up a key process for the artificial production of silk. With the help of the intense X-rays from DESY's...

Im Focus: Forscher spinnen künstliche Seide aus Kuhmolke

Ein schwedisch-deutsches Forscherteam hat bei DESY einen zentralen Prozess für die künstliche Produktion von Seide entschlüsselt. Mit Hilfe von intensivem Röntgenlicht konnten die Wissenschaftler beobachten, wie sich kleine Proteinstückchen – sogenannte Fibrillen – zu einem Faden verhaken. Dabei zeigte sich, dass die längsten Proteinfibrillen überraschenderweise als Ausgangsmaterial schlechter geeignet sind als Proteinfibrillen minderer Qualität. Das Team um Dr. Christofer Lendel und Dr. Fredrik Lundell von der Königlich-Technischen Hochschule (KTH) Stockholm stellt seine Ergebnisse in den „Proceedings“ der US-Akademie der Wissenschaften vor.

Seide ist ein begehrtes Material mit vielen erstaunlichen Eigenschaften: Sie ist ultraleicht, belastbarer als manches Metall und kann extrem elastisch sein....

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Neuer Algorithmus in der Künstlichen Intelligenz

24.01.2017 | Veranstaltungen

Gehirn und Immunsystem beim Schlaganfall – Neueste Erkenntnisse zur Interaktion zweier Supersysteme

24.01.2017 | Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Im Interview mit Harald Holzer, Geschäftsführer der vitaliberty GmbH

24.01.2017 | Unternehmensmeldung

MAIUS-1 – erste Experimente mit ultrakalten Atomen im All

24.01.2017 | Physik Astronomie

European XFEL: Forscher können erste Vorschläge für Experimente einreichen

24.01.2017 | Physik Astronomie