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Internationale Konferenz über die Rolle der Universitäten in Europa

02.10.2003


Die vier Wissenschaftsministerinnen aus den Niederlanden, Flandern, Luxemburg und Nordrhein-Westfalen, Maria van der Hoeven, Marleen Vanderpoorten, Erna Hennicot-Schoepges und Hannelore Kraft, werden am 8. Oktober in Münster erwartet zu einer internationalen Konferenz über die Rolle der Universitäten in einem Europa der Bildung. 80 Rektoren und Präsidenten von Universitäten in den Niederlanden, in Flandern, Luxemburg und Nordrhein-Westfalen diskutieren mit den Politikerinnen sowie mit den beiden Generaldirektoren der Europäischen Kommission für Forschung und für Bildung und Kultur, Achilleas Mitsos und Nikolaus van der Pas, darüber, wie sich die Universitäten am Aufbau des europäischen Forschungsraumes wirkungsvoll beteiligen können.



Fortgeführt wird mit dieser "Münster Conference" am 8. und 9. Oktober im "Haus der Niederlande" ein Dialog zwischen Universitäten und Politik, der Anfang 2003 in Maastricht gestartet wurde. Veranstalter sind die Ministerien für Bildung, Wissenschaft und Forschung in den Niederlanden, Flandern, Luxemburg und Nordrhein-Westfalen sowie die Landesrektorenkonferenz (LRK) Nordrhein-Westfalen. Die Organisation liegt in den Händen der "Arbeitsstelle Forschungstransfers" (AFO) der Universität Münster.

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Eröffnet wird die Konferenz am 8. Oktober 2003 um 14 Uhr im "Haus der Niederlande" (Krameramtshaus) in Münster, Alter Steinweg 6/7. Nach Grußworten von Prof. Dr. Jürgen Schmidt, Vorsitzender der Landesrektorenkonferenz NRW und Rektor der Universität Münster, und von Prof. Dr. Friso Wielenga, Direktor des Zentrums für Niederlande-Studien der Universität Münster und Koordinator der Wissenschaftsbeziehungen zwischen Nordrhein-Westfalen und den Benelux-Ländern, werden die Wissenschaftsministerinnen Hannelore Kraft (NRW), Maria van der Hoeven (Niederlande), Marleen Vanderpoorten (Flandern) und Erna Hennicot-Schoepges (Luxemburg) in kurzen Statements die Position ihrer Länder vorstellen.

Es folgen Referate des Generaldirektors Forschung bei der Europäischen Kommission, Achilleas Mitsos, über Grundlagenforschung in der Europäischen Union sowie von Nikolaus van der Pas, Generaldirektor für Bildung und Kultur der Europäischen Kommission über die Rolle der Universitäten in einem bildungs-basierten Europa. Abgeschlossen wird der erste Konferenztag mit Vorträgen von Wissenschaftlern über Lehre, Forschung und Innovation in Europa, unter anderem mit einem Beitrag von Prof. Dr. Clemens Sorg von der Medizinischen Fakultät der Universität Münster.

Am zweiten Tag (Donnerstag, den 9. Oktober 2003) werden in Parallel-Sitzungen zu den Bereichen Lehre, Forschung und Innovation/Technologietransfer wirkungsvolle Strategien für eine optimale Positionierung der Universitäten im Europa der Bildung erarbeitet. Den Abschluss bildet am Donnerstag um 11.45 Uhr eine zusammenfassende Präsentation der Ergebnisse.

Norbert Frie | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-muenster.de

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