Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Kreative Erfinder auf der Erfindermesse in Nürnberg

07.08.2003


Top-Event für das internationale Erfindungswesen: bei der 55. IENA präsentieren Erfinder aus aller Welt ihre neuesten Ideen


Technische Innovationen, neue Produkte und pfiffige Erfindungen, die das tägliche Leben erleichtern, stehen im Mittelpunkt der 55. IENA, Internationale Ausstellung „Ideen-Erfindungen-Neuheiten“. Die einzige Veranstaltung ihrer Art in der Bundesrepublik findet vom 30. Oktober bis 2. November 2003 in der Messe Nürnberg (Halle 12) statt und bietet vor allem den freien Erfindern ein internationales Forum für die Vermarktung ihrer Erfindungen. Von der ersten IENA bis heute wurden in Nürnberg bereits 20.000 Einzelerfindungen vorgestellt. Da die meisten Erfindungen und Produktneuheiten bei der IENA erstmals der Öffentlichkeit präsentiert werden, ist die Erwartungshaltung der Fachleute und der Medien aus dem In- und Ausland jedes Jahr groß.

Die IENA Nürnberg verbuchte im vergangenen Jahr mit 450 Ausstellern aus 23 Ländern und rund 650 vorgestellten Einzelerfindungen einen neuen Rekord. Die hohe Internationalität der Veranstaltung unterstrich auch das gro-ße Interesse von Fachbesuchern, die aus 42 Ländern an-reisten. Damit konnte die IENA Nürnberg ihre Bedeutung als weltweit führende Messe für das Erfindungswesen weiter ausbauen.


Das breite Spektrum der bei der IENA Nürnberg vorgestellten Erfindungen dokumentiert eindrucksvoll das kreativ-technische Potential der freien Erfinder, die unermüdlich an der Entwicklung neuer Produkte und praktischer Erfindungen für das tägliche Leben arbeiten. Für herausragende Erfindungen wurden im vergangenen Jahr von einer Fachjury 45 Goldmedaillen, 83 Silbermedaillen, 73 Bronzemedaillen sowie zahlreiche Ehrenpreise und weitere Auszeichnungen für Jugend-Erfinder vergeben.

Die veranstaltenden AFAG Messen und Ausstellungen rechnen auch in diesem Jahr mit über 600 Einzelerfindun-gen, die in Form von Skizzen, Prototypen oder bereits fertigen Produkten vorgestellt werden. Schwerpunkte bilden erneut die Bereiche Umweltschutz, Maschinenbautechnik, Bauwirtschaft, Energietechnik, Freizeit, Hobby, Sport, Kraftfahrzeugtechnik und -zubehör, Medizintechnik, Medizin und Kosmetik, Büroausstattung, EDV, Elektronik, Kommunikationstechnik, Chemie, Werbung und graphisches Gewerbe sowie Landwirtschaft.

Vermarktung von Erfindungen steht im Mittelpunkt

Für die ausstellenden Erfinder geht es bei der IENA darum, ihre Ideen und Erfindungen erfolgreich zu vermarkten und Kontakte zu Verwertern und Produzenten zu knüpfen. Dass die IENA dafür das ideale Forum ist, zeigt die hohe Zufriedenheit der Aussteller. So ergab die im letzten Jahr durchgeführte Ausstellerbefragung, dass 70% der Erfinder die Kontaktqualität zu Vermarktern mit „sehr gut“ und „gut“ bewerteten. Weitere 21% waren zufrieden und bei lediglich 3% konnten die Erwartungen nicht erfüllt werden.

In- und ausländische Verbände und Organisationen des Erfindungswesens beraten und informieren

Zahlreiche Verbände, Organisationen und Institutionen des Erfindungswesens leisten mit ihren Info- und Beratungsständen einen wichtigen Beitrag zum hohen fachlichen Anspruch der IENA.

Eine wichtige Anlaufstelle für Erfinder und Fachbesucher ist das Internationale Patent-Informationszentrum, auf dem u.a. das Deutsche Patent- und Markenamt, das Europäische Patentamt, zahlreiche nationale Patentämter sowie weitere in- und ausländische Institutionen informieren. Auch der Deutsche Erfinderverband wird mit einem Gemeinschaftsstand vertreten sein.

Starke Beteiligung der INSTI-Erfinderclubs

Wie in den Jahren zuvor wird sich das Institut der Deutschen Wirtschaft, Köln, mit zahlreichen INSTI-Erfinderclubs aus dem gesamten Bundesgebiet beteiligen. Das als Aussteller vertretene INSTI-Projektmanagement wird darüber hinaus über die Bedeutung von Schutzrechten, eine erfolgreiche Vermarktung von Erfindungen, zu Finanzierungsfragen und über die Gründung von Erfinderclubs und deren Arbeit informieren.

Sonderschauen setzen die Akzente

Besondere Höhepunkte der IENA Nürnberg sind die zahlreichen Sonderpräsentationen. Seit vielen Jahren dabei sind die jungen Erfinder aus dem Maristen-Gymnasium im niederbayerischen Fürstenzell mit ihrem Projekt „Jugend kreativ – Schüler erfinden“. Die Sonderpräsentationen „Jugend forscht“ und die Initiative „Azubi forscht“ der Pfleiderer AG führen ebenfalls anschaulich vor Augen, dass Jugendliche über ein beachtliches kreatives Potential verfügen, das die Fachwelt immer wieder überrascht.

Mit einer weiteren Sonderschau beteiligt sich erneut der Sozialverband VdK Bayern. Engagierte Mitglieder des VdK beschäftigen sich mit Erfindungen, die das Leben mit körperlichen und gesundheitlichen Problemen erleichtern sollen. Über die neuesten Entwicklungen kann man sich im Rahmen der VdK-Präsentation informieren.

Erstes IENA INSTI-Symposium

Im Rahmen der IENA findet am Freitag, 31. Oktober 2003, das erste IENA INSTI-Symposium zum Thema „Wege von Erfindungen in die Wirtschaft“ statt. Ziel dieses Symposiums ist es, neue Wege aufzuzeigen, wie man Erfindungen erfolgreich auf den Markt bringt. Hierzu stellen Vertreter aus der Wirtschaft, Finanzgeber und freie Erfinder ihre jeweilige Situation dar.

Freie Erfinder kämpfen um mehr Anerkennung und besseren Schutz ihrer Erfindungen

Nach wie vor stehen die freien Erfinder im Schatten von Forschungsinstituten und Entwicklungsabteilungen großer Unternehmen, obwohl sie mit ihrem unermüdlichen Wirken einen wichtigen Beitrag für die Wirtschaft ihres Landes leisten. Nur selten erhalten die freien Erfinder die Anerkennung, die sie eigentlich verdienen. Schwierigkeiten bei der Finanzierung oder Probleme beim Urheberschutz einer Erfindung kommen hinzu. So muss der Erfinder bei Verletzung des eigenen Schutzrechtes durch Dritte nicht selten lange Rechtsstreitigkeiten durchstehen. Wenn er gar gegen einen Großkonzern prozessieren muss, besteht schon aus finanziellen Gründen wenig Hoffung auf Erfolg. Auch der viel zu lange Bearbeitungszeitraum, bis es nach Antragstellung zur Erteilung eines Patentes oder Schutzrechtes kommt, wird seit Jahren vom Deutschen Erfinderverband beklagt.

Veranstalter kommen Ausstellern mit günstigen Konditionen und bezugsfertigen Komplettständen entgegen

Um den Aufwand und die Kosten für eine Messebeteiligung in Grenzen zu halten, bietet der Veranstalter Erfindern einen Full-Service mit bezugsfertigen Komplettständen (Mindestgröße 3 qm) zu besonders günstigen Konditionen an. Zur Kostenreduzierung trägt auch die kurze Veranstaltungsdauer von vier Tagen bei.

Nürnberg hat lange Tradition als Stadt der Erfinder

Die Messestadt Nürnberg hat als Veranstaltungsort der IENA einen besonderen Bezug zum Thema der Messe. Schon im Mittelalter sprach man vom „Nürnberger Witz“ und meinte damit den Erfindungsreichtum der Nürnberger. Bekannte Beispiele sind Martin Behaim (Erfinder des Globus) und Peter Henlein (Erfinder der ersten Taschenuhr/ Nürnberger Ei).

Veranstaltungsort/ Öffnungszeiten

Die IENA findet in der Messe Nürnberg, Halle 12.0 statt und ist vom 30. Oktober bis 2. November 2003 jeweils von 9.00-18.00 Uhr geöffnet (Einlass bis 17.00 Uhr). Die ersten zwei Tage sind reine Fachbesuchertage. Am Wochenende des 1./ 2. November hat auch das allgemeine Publikum sowie die Besucher der gleichzeitig stattfindenden Verbrauchermesse CONSUMENTA Zutritt in die geheimnisvolle Welt der Erfindungen.

Veranstalter:

AFAG Messen und Ausstellungen GmbH
Projektleitung IENA: Lydia Zetl
Messezentrum, D-90471 Nürnberg
Telefon: +49 (0) 18 05 86 07 00-570
Telefax: +49 (0) 18 05 86 07 00-579
Email: iena@afag.de

| IENA
Weitere Informationen:
http://www.iena.afag.de

Weitere Berichte zu: Erfinderverband Erfindungswesen

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie