Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Medizin im Spannungsfeld zwischen Wissenschaft und Gesellschaft

24.01.2003


Vortrag über den Einsatz der Endosonographie bei der Krebserkennung



Medizinische Eingriffe durchs Schlüsselloch: Seit etwa zehn Jahren wird die so genannte Endosonographie eingesetzt, um Tumore im Magen-Darm-Bereich aufzuspüren und zu beurteilen. Am Klinikum Chemnitz ist Privatdozent Dr. med. Ulrich Stoelzel der Experte für dieses Diagnose-Verfahren. An der TU Chemnitz wird der Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II am 29. Januar 2003 einen Vortrag über "Die Schlüssellochdiagnostik - Moderne endoskopische Ultraschallverfahren in der Diagnostik internistischer Krankheitsbilder" halten. Die Veranstaltung, zu der alle Interessierten herzlich eingeladen sind, beginnt um 17.30 Uhr und findet im Hörsaal 204, Böttcher-Bau der TU Chemnitz, Straße der Nationen 62, statt.

... mehr zu:
»Endosonographie


Zur Endosonographie: Durch das "Ultraschall von innen" ist es möglich, die genaue Größe und Tiefe eines Tumors im Magen-Darm-Trakt zu ermitteln. Eine solche präzise Diagnose bildet die Grundlage, um für den Patienten die optimale Behandlung zu finden. Auch bei gutartigen Erkrankungen wird die Endosonographie eingesetzt: Bei Gallen-Beschwerden kann so ohne große Gefahr geklärt werden, ob sich Steine im Gallengang befinden und ob weitere Eingriffe notwendig sind.

Die Untersuchung ähnelt der einer Magenspiegelung. Als "Schlüsselloch" fungiert der Mund, durch den ein mit einer Ultraschall-Einheit und einer Kamera bestückter Schlauch eingeführt wird. Dank dieser Technik ist es dem Arzt möglich, die oberflächliche Schleimhaut von Speiseröhre, Magen und Zwölffingerdarm zu beurteilen und zusätzlich tiefere Wandschichten und benachbarte Strukturen zu untersuchen.
In Chemnitz werden jedes Jahr etwa 1.300 Patienten durch Endosonographie untersucht. Weil dieses Verfahren teuer ist und viel ärztliche Erfahrung voraussetzt, gibt es in Deutschland nur wenig spezialisierte Zentren, die diese Untersuchung durchführen können. Am Chemnitzer Klinikum sind deshalb regelmäßig Gastärzte aus dem In- und Ausland zu Besuch, um hier zu hospitieren und an Workshops teilzunehmen.

Weitere Informationen:

PD Dr. med. Ulrich Stoelzel
Chefarzt der Klinik für Innere Medizin II des Klinikums Chemnitz
Telefon: 03 71 - 33 33 32 33.

Alexander Friebel | idw

Weitere Berichte zu: Endosonographie

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht »Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung
19.09.2017 | Fraunhofer-Institut für Lasertechnik ILT

nachricht MES-Special für Controller und Produktionsmanager in Hoffenheim sehr gut gebucht
04.09.2017 | gbo datacomp GmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie