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Weltweit führende CSR-Konferenz an der Humboldt-Universität zu Berlin

18.09.2008
Nobelpreisträger Michael Spence und weitere Experten diskutieren das Verhältnis von CSR und Global Governance

Corporate Social Responsibility and Global Governance lautet das Thema der 3. Internationalen CSR-Konferenz der Humboldt-Universität zu Berlin vom 8. bis 10. Oktober 2008.

Im Zentrum der vom Institut für Management unter Leitung von Prof. Dr. Joachim Schwalbach organisierten Konferenz steht die Frage, wie die Rahmenbedingungen beschaffen sein müssen, damit Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft die Herausforderungen der Globalisierung meistern können. Wesentlicher Aspekt der Debatte um die Verantwortung von Unternehmen ist das Verhältnis von staatlicher Regulierung und freiwilligen Standards. Hier werden nicht nur die Perspektiven der westlichen Welt, sondern insbesondere auch die der sogenannten BRIC-Staaten Brasilien, Russland, Indien und China einbezogen.

Neben der Analyse aktueller Entwicklungen im Bereich der Unternehmensverantwortung geht es bei der Konferenz um den Meinungsaustausch von internationalen Wissenschaftlern mit Unternehmensvertretern sowie politischen und zivilgesellschaftlichen Akteuren. "Die Konferenz bringt Experten für Unternehmens- und Regierungspolitik zusammen, die das Leben vieler Millionen Menschen beeinflussen", sagte Professor Michael Spence, Nobelpreisträger der Wirtschaftswissenschaften und Hauptredner der Konferenz im Vorfeld. Die 3. Internationale CSR-Konferenz an der Humboldt-Universität ergänzt somit auf wissenschaftlicher Ebene Veranstaltungen wie etwa das Weltwirtschaftsforum in Davos, die sich auf politisch-ökonomischer Ebene mit dem globalen Strukturwandel auseinandersetzen.

Bei der weltweit einzigartigen Wissenschaftskonferenz zum Themenbereich Unternehmensverantwortung werden 16 Hauptredner und 80 Referenten aus Wissenschaft und Praxis über 30 Panels bestreiten. Zu den Hauptrednern zählen neben Professor Michael Spence unter anderem:

Prof. Jagdish Bhagwati, Ökonom und Verteidiger der Globalisierung gegen Kritiker und Protektionisten.
Prof. Edward Freeman, Philosoph und Schöpfer des Stakeholder-Ansatzes.
Prof. Pietra Rivoli, Expertin für die sozialen Aspekte der globalen Wirtschaft mit Schwerpunkt China.
Prof. Peter Eigen, Vorsitzender der Extractive Industry Transparency Initiative und Gründer von Transparency International.
Prof. Bo Rothstein, Politikwissenschaftler und Experte zu Fragen der Qualität von Global Governance.

Prof. Sandra Waddock, Professorin für Management am Boston College und Autorin von über 100 Artikeln zum Thema Corporate Responsibility.

Vermittelt durch die weltweite Reputation der Humboldt-Universität und des Engagements von Prof. Joachim Schwalbach treffen sich seit 2004 alle zwei Jahre die weltweit führenden Wissenschaftler in Berlin, um die mit der Globalisierung einhergehenden gesellschaftlichen Herausforderungen für Unternehmen, Politik und Zivilgesellschaft zu diskutieren und praktische Lösungsansätze zu erarbeiten.

Kontakt:
Dr. Anja Schwerk,
Institut für Management, Humboldt-Universität zu Berlin
Telefon: +49 (30) 2093-5635/-33, Mobil: +49 173-203 58 56
Fax: +49 (30) 2093-5629
Email: schwerk@wiwi.hu-berlin.de

| idw
Weitere Informationen:
http://www.hu-berlin.de/
http://www.cr08-berlin.de

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