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16. Handelsblatt Jahrestagung: Die Automobil-Industrie

12.09.2008
Wettbewerb in der Autoindustrie spitzt sich zu
15. und 16. Dezember 2008 im Sheraton Frankfurt Hotel & Towers
Es wird eng für die deutsche Automobilwirtschaft. Nach Angaben des Verbands der Automobilindustrie (VDA) wurden im August zehn Prozent weniger Fahrzeuge zugelassen als im Vorjahresmonat, während die Produktion weiterhin auf Hochtouren läuft (Reuters, 02.09.2008).

Hohe Energie- und Rohstoffpreise, strengere Klimaschutzvorgaben und wettbewerbsrechtliche Neuerungen erhöhen den Druck auf die Autobauer und Zulieferer. Das Beratungsunternehmen Ernst& Young erwartet aufgrund steigender technologischer Anforderungen und hoher Innovationskosten eine Konsolidierungswelle in der Zulieferbranche (ey.com, 07.08.2008).

Welche Herausforderungen aktuell auf die Automobilwirtschaft zukommen, zeigt die 16. Handelsblatt Jahrestagung „Die Automobil-Industrie“ am 15. und 16. Dezember in Frankfurt. Im Mittelpunkt der Veranstaltung stehen politische Rahmenbedingungen, globale Wachstumspotenziale und strategische Optionen in neuen Märkten wie Osteuropa, Russland und Indien. Fast die Hälfte der rund 20 Referenten kommt aus dem Ausland. Weitere Themenschwerpunkte sind Klimaschutz und Rohstoffmärkte.

Das Programm ist im Internet abrufbar unter:
www.konferenz.de/inno-pr-auto08


Auto im Spannungsfeld von Politik und Technologie

Bundesverkehrsminister Wolfgang Tiefensee spricht auf der Veranstaltung über die politischen Weichenstellungen für die Automobilbranche. Lars Holmqvist (CEO, European Association of Automotive Suppliers) geht der Frage nach, ob technische Innovation das Auto politisch annehmbar machen kann. Ivan Hodac (Generalsekretär, European Automobile Manufacturers’ Association) betrachtet die Wettbewerbsfähigkeit von Automobilproduzenten im aktuellen Umfeld. Philippe Jean (Head of Unit Automotive Industry, Europäische Kommission) erläutert, wie Vorschriften und Wettbewerbsfähigkeit im Automobilsektor in Einklang gebracht werden können. Yann Delabrière (Chairman und CEO, Faurecia Group) analysiert die Rolle und Aussichten der Zulieferer.

Internationale Expansion

Die Wachstumstrends der globalen Automobilindustrie betrachtet Hari N. Nair (President International, Tenneco). Dr. Omar Hadded (Vice President, Tata Motors European Technical Centre) zeigt die Entwicklungen der Automobilwirtschaft in Indien auf. Die Perspektiven für den russischen Automobilsektor aus Sicht eines lokalen Fahrzeugherstellers beleuchtet Erik Eberhardson (Chairman of the Board of Directors, GAZ Group). Neue Fertigungsstätten für Fahrzeuge werden vor allem in Osteuropa und Asien errichtet (ey.com, 07.08.2008).

Rohstoffpreise und Unternehmensorganisation als Einflussgrößen

Die Handelsblatt Jahrestagung beschäftigt sich auch mit Rohstoffen, Wertschöpfungs- und Integrationsprozessen. Reimar Jahn (Head of Global Automotive Steering Committee, BASF Group) referiert über Chemieprodukte für die Automobilmärkte der Zukunft. Welche Folgen der Strukturwandel auf den Rohstoff- und Stahlmärkten für die Automobilindustrie hat, erörtert Hans-Jürgen Kerkhoff (Präsident, Wirtschaftsvereinigung Stahl). Rohstoff-Hedging ist das Vortragsthema von Katri-Ann Malin (Goldman Sachs International). Dass die Akteure auf dem internationalen Automobilmarkt organisatorisch künftig gut aufgestellt sein müssen, zeigt Dr. Karl Krause (CEO, Kiekert) am Beispiel des Tournarounds seines Unternehmens. Geleitet wird die Tagung von Prof. Dr. Ferdinand Dudenhöffer, Direktor des Center of Automotive Research (CAR) an der Fachhochschule Gelsenkirchen.

Zum Hintergrund: Klimaschutz-Auflagen

Die verschärften Klimaschutz-Bestimmungen und Investitionen in umweltfreundliche Technologien gehörten zu den größten Herausforderungen für die Automobilindustrie. Nach den jüngsten Plänen der EU soll der CO2-Ausstoß der Neuwagenflotte schrittweise von 2012 bis 2015 auf durchschnittlich 130 Gramm pro Kilometer begrenzt werden (Reuters, 02.09.2008). Laut einer Klimaschutz-Studie des Europäischen Verbands für Verkehr und Umwelt (T&E) liegen die Flotten der drei größten deutschen Kfz-Hersteller VW, Daimler und BMW deutlich über dem EU-Mittelwert für CO2-Emissionen (Kfz-Betrieb, 26.08.2008). Wie eine Studie der Firma LeasePlan Deutschland ergab, sehen fast 70 Prozent der befragten Autofahrer die Hersteller in der Pflicht, technisch die Umweltbelastung der Fahrzeuge zu senken (Kfz-Betrieb, 07.07.2008).

Kontakt:

Carsten M. Stammen
Pressereferent
EUROFORUM Deutschland GmbH
Konzeption und Organisation von Handelsblatt-Veranstaltungen
Westhafenplatz 1
D-60327 Frankfurt am Main
Tel.: +49 (0) 69 / 244 327-3390
E-Mail: carsten.stammen@euroforum.com

Carsten M. Stammen | EUROFORUM Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.euroforum.com

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