Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Weltwasserkongress Wien: Globale Wasserversorgung als Hauptthema

08.09.2008
Vom 7. bis 12. September diskutieren 3.000 Experten über Zukunft des Wassers

Rund 3.000 Experten der internationalen Wasserwirtschaft werden vom 7. bis 12. September beim Weltwasserkongress IWA im Wiener Austria Center über die Zukunft des kühlen Nass diskutieren. Erwartet werden Vertreter aus den Bereichen Wissenschaft und Forschung, Politik, Wasserversorgung, Abwasserentsorgung, Industrie sowie Technologie.

"Bei der Veranstaltung werden alle Wasserzukunftsthemen beleuchtet", so Hans Sailer, Präsident des österreichischen IWA-Nationalkomitees und Leiter der Wiener Wasserwerke. "In mehr als 600 Vorträgen wird das gesamte Spektrum der Wasserver- und Abwasserentsorgung diskutiert." Eines der Hauptthemen sei dabei etwa die Agglomeration der Städte, die noch weiter zunehmen werde.

Dabei gehe es auch um die Problematik, wie Menschen in den Ballungsräumen mit Trinkwasser versorgt werden und welche Herausforderungen hier bei der Entsorgung von Abwasser entstehen. "Es werden Experten über neue Technologien berichten, zudem wird ein Forum für Bürgermeister von Städten eingerichtet und darüber hinaus auch ein Forum für CEOs von Unternehmen, die sich mit Wasserver- und entsorgung beschäftigen", erklärt Sailer.

Selbstverständlich wird auch das Thema der Wasserversorgung in Entwicklungsländern am Programm stehen. "Es stellt sich hier die Frage, wie und in welcher Form diese Regionen einen Status erreichen, der als adäquat zu jenen in Industrieländern im Bereich der Versorgung und Sicherheit angesehen werden kann", meint Sailer. In diesem Zusammenhang werde auch das Thema der Meerwasserentsalzung sowie der Wiederverwendung von Abwasser diskutiert, weiters die Auswirkungen des Klimawandels und das Thema Wasser und Energie.

Österreichisches Wasser-Knowhow zeigen das Lebensministerium, das Gesundheitsministerium, die Österreichische Vereinigung für das Gas- und Wasserfach sowie der Österreichische Wasser- und Abfallwirtschaftsverband gemeinsam mit zehn Partnern aus der Industrie am "Austrian Pavillon". Der Stand zeigt Interessierten was in Österreich in den Bereichen der Wasserversorgung- und Abwasserentsorgung, des Grundwasserschutzes und Flussgebietsmanagements, des Hochwasserschutzes und vor allem auch des vorsorgenden Gesundheitsschutzes bereits geleistet wurde und weiterhin geleistet wird.

"Wien wurde als Tagungsort der IWA auch deswegen vorgeschlagen, weil die Region des Donaueinzugsgebiets als weltweites Vorzeigeprojekt gilt", so Sailer. "Einheitliche Gesetze in Bezug auf Wasserschutz und Wasserqualität haben dazu geführt, einen guten Standard zu erreichen." Dazu gehöre die Umsetzung der EU-Wasserrahmenrichtlinie für die Donau. Ein Industrie-Forum sowie die umfangreiche Ausstellung runden das Programm ab und geben zusätzlich Einblick ins aktuelle Geschehen. "Die Konferenz soll nämlich auch ganz allgemein das Bewusstsein für Wasser und seine Problematiken stärken", meint der Experte abschließend im pressetext-Interview.

Wolfgang Weitlaner | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.iwa2008vienna.org
http://www.ovgw.at

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen
24.03.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Lebenswichtige Lebensmittelchemie
23.03.2017 | Gesellschaft Deutscher Chemiker e.V.

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise