Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Zukunftsfaehige Kraftstoffe und moderne Antriebe

29.07.2008
EnergieAgentur.NRW: Fachtagung am 26. August 2008 in Duisburg

Mit einer Fachveranstaltung in der Bildungsstätte Duisburg-Rheinhausen gibt die EnergieAgentur.NRW zusammen mit dem Bildungszentrum für die Entsorgungs- und Wasserwirtschaft (BEW) am 26. August 2008 einen Überblick über den Entwicklungsstand auf der Suche nach der Mobilität von morgen.

"Dabei geht es nicht nur um ein mobiles Utopia, es geht vor allem um handfeste Lösungen, die bereits heute Stand der Technik sind und insbesondere in kommunalen Einrichtungen, die Fuhrparks unterhalten, zum Einsatz kommen können", so Dr. Frank Köster, Leiter des Komptenz-Netzwerks Kraftwerke und Antriebe der Zukunft bei der EnergieAgentur.NRW.

Das Kompetenz-Netzwerk koordiniert seit drei Jahren die landwesweiten Aktivitäten von der Erforschung bis zur Markteinführung neuer Technologien moderner Fortbewegung. "Auf der Tagung in Duisburg stehen Erfahrungsberichte über den wirtschaftlichen Betrieb von Fahrzeugen und Fahrzeugflotten im Zentrum", so Köster. Angesprochen sind damit vor allem Betreiber von Fahrzeugflotten und Fuhrparks.

... mehr zu:
»GTL

"Angesichts steigender Kosten für Kraftstoffe, die auf Erdöl basieren, geht es bei der Suche um Alternativen nicht nur um ökologische Anforderungen, es geht gleichzeitig auch um die ökonomische Leistungsfähigkeit zahlreicher Unternehmen der Transportbranche", so Dr. Frank-Michael Baumann, Geschäftsführer der EnergieAgentur.NRW. Bereits heute sind Einzelhändler, Zulieferer, Transport- oder Bauunternehmen darauf angewiesen, in bestehenden Umweltzonen emissionsarme Fahrzeuge einzusetzen.

Neben dem Großraum London und der niederländischen Randstad (Amsterdam, Rotterdam, Utrecht) gehört die Rhein-Ruhr-Region zu den am stärksten durch die lokalen Feinstaubemissionen des Verkehrs belasteten Regionen Europas. Nicht zuletzt deshalb arbeitet das Land NRW an der Einführung von GtL-Kraftstoffen (Gas to Liquid) im Ruhrgebiet, bzw. an der künftigen Einführung weiterer synthetischer Kraftstoffe, die auf dem Einsatz von Biomasse basieren (BtL).

Ziel ist es, in einem kosteneffizienten Rahmen den Motorkraftstoffmarkt zu diversifizieren, die Versorgungssicherheit herzustellen und eine Reduzierung von Schadstoffen herbeizuführen. "Synthetische Kraftstoffe besitzen den großen Vorteil, die bereits vorhandene und bewährte Motorentechnologie und die bestehende Verteilungsinfrastruktur zu nutzen.

Zusammen mit der konstant hohen Kraftstoffqualität ist uns ein Instrument gegeben, vergleichsweise kurzfristig und wirkungsvoll auf die Herausforderungen gegenwärtiger Kraftstoffproblematiken zu reagieren", erklärt Dr. Frank Köster. So verspricht die Verwendung von GtL in gängigen Motoren eine Reduktion der Luftschadstoffen um rd. 40 Prozent, in extra abgestimmten Motoren sogar eine erhebliche Reduktion von Stickoxide . Das Kompetenznetzwerk hofft bald auf erste Demonstrationsversuche in Flotten für die kommerzielle Anwendung von GtL in NRW.

Thomas Reisz | EnergieAgentur.NRW
Weitere Informationen:
http://www.energieagentur.nrw.de
http://www.kraftstoffe-der-zukunft.de

Weitere Berichte zu: GTL

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Im Focus: Neuer Rekord an BESSY II: 10 Millionen Ionen erstmals bis auf 7,4 Kelvin gekühlt

Magnetische Grundzustände von Nickel2-Ionen spektroskopisch ermittelt

Ein internationales Team aus Deutschland, Schweden und Japan hat einen neuen Temperaturrekord für sogenannte Quadrupol-Ionenfallen erreicht, in denen...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Parkinson-Krankheit und Dystonien: DFG-Forschergruppe eingerichtet

02.12.2016 | Förderungen Preise

Smart Data Transformation – Surfing the Big Wave

02.12.2016 | Studien Analysen

Nach der Befruchtung übernimmt die Eizelle die Führungsrolle

02.12.2016 | Biowissenschaften Chemie