Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Frankfurt in der Aufwärtsspirale

27.06.2008
Wirtschaftlich und architektonisch wächst Frankfurt weiter in die Höhe / 11. IIR-Immobilienstandort Frankfurt am 27. und 28. August im Hilton Hotel Frankfurt gibt einen Ausblick auf die Zukunft der Stadt
Das höchste wirtschaftliche Potenzial Deutschlands liegt in Frankfurt am Main. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des Hamburger Instituts für Weltwirtschaftsforschung (HWWI). Positiv wirke sich nicht nur die Rolle Frankfurts als internationale Dienstleistungsmetropole aus.

Die kosmopolitische Atmosphäre und die gute Erreichbarkeit mache die Stadt zu einem attraktiven Standort für hoch qualifizierte Arbeitskräfte aus aller Welt, die interessante Arbeitgeber anzöge. „Eine Aufwärtsspirale, die auch in den kommenden Jahren nicht durchbrochen werden dürfte“, so die Autoren. (Quellen: www.frankfurt.de, HWWI/Berenberg-Städteranking, Presseinformation 30. Mai 2008)

Auf der IIR-Konferenz „Immobilienstandort Frankfurt“ (27. und 28. August 2008 in Frankfurt) geben Finanz- und Immobilienspezialisten, Projektentwickler und Architekten sowie Kenner und Beobachter der Stadt einen Ausblick auf die Zukunft der hessischen Metropole. Veränderungen auf dem Finanz- und Investorenmarkt werden dabei ebenso beleuchtet wie die Entwicklungen im Einzelhandel und die Ansprüche Frankfurter Bürger an Wohnen und Arbeiten.

Frankfurt wächst in die Höhe

Derzeit leben 5,3 Millionen Menschen im Rhein-Main-Gebiet, 660 000 davon in Frankfurt. 320 000 Unternehmen erwirtschaften ein jährliches Bruttoinlandsprodukt von 180,2 Milliarden Euro und beschäftigen 2,7 Millionen Angestellte und Arbeiter. Der Planungsdezernent Edwin Schwarz wird auf der IIR-Veranstaltung berichten, mit welchen Maßnahmen die Stadt mehr Einwohner und Unternehmen nach Frankfurt holen will. Zudem zeigt er Chancen auf, die durch den Rückbau und Abriss von Gebäuden entstehen und gibt einen Einblick in den Hochhausrahmenplan. Das im Mai vom Magistrat verabschiedete Werk erlaubt 22 neue Hochhäuser – darunter vier Wohntürme – mit insgesamt
750 000 Quadratmeter Gesamtbruttogrundfläche. Größtes Gebäude soll ein 210 Meter hoher Turm auf der Marieninsel zwischen Taunusanlage und Mainzer Landstraße werden.

Mainhattan, Bankfurt oder Krankfurt – Frankfurts Stadtbild der Zukunft

Im Vergleich zum ursprünglichen Entwurf des Stadtplaners Prof. Jochem Jourdan wird Frankfurt etwas weniger stark wachsen als vorgesehen. Über seine Vorstellungen vom künftigen Stadtbild der Metropole diskutiert Jourdan in einer Expertenrunde mit Architekten und Projektentwicklern wie Dr. Michael Denkel (AS&P – Albert Speer & Partner) und Götz U. Hufenbach (Wayss & Freytag). Denkel wird zudem die Fortschritte der Aktion „Frankfurt für alle“ vorstellen. Darin analysiert AS&P die Situation Frankfurts für Anwohner, internationale Besucher und Unternehmen sowie unter den Aspekten Umwelt und regionale Mobilität. Bis Ende 2008 soll ein Handlungskonzept stehen mit dem Ziel, „die internationale Konkurrenzfähigkeit der Stadt zu stärken, ihr Image zu verbessern und ihr Profil zu schärfen“, so Büroinhaber Speer gegenüber der Frankfurter Allgemeinen Zeitung. (FAZ, 23. April 2008)

Zukunftswissenschaftler prophezeit Comeback der Innenstädte

Der Leiter der BAT Stiftung für Zukunftsfragen, Prof. Dr. Horst W. Opaschowski, hat konkrete Vorstellungen vom Wohnen der Zukunft: „Auf die Städte in Deutschland kommt eine schwierige Gratwanderung zwischen Schrumpfung und Wachstum zu“, so der Zukunftswissenschaftler auf einer Veranstaltung zur Stadtentwicklung im Herbst 2006. Großsiedlungen am Rande der Stadt müssten mit einem Bevölkerungsrückgang rechnen, während Innenstädte eine neue Magnetwirkung entfalteten. So würde es Pendler bald in die Städte ziehen. „Wer es sich leisten kann, wohnt citynah – und spart Zeit.“ Weitere Prognosen darüber, wie Menschen künftig leben werden, präsentiert er auf der IIR-Konferenz.

Einzelhandel, Green Building und Subprime-Krise

Die Aussichten für den Einzelhandelsmarkt Frankfurt stehen im Zentrum einer Diskussionsrunde, an der unter anderem Vertreter von ECE Development, Bouwfonds MAB Development und Aengevelt Immobilien teilnehmen. Die Deutsche Bank renoviert ihre Unternehmenszentrale in Frankfurt nach Kriterien der Nachhaltigkeit. Über die Fortschritte des Sanierungsprojekts berichtet Prof. Holger Hagge, Direktor Infrastruktur der Deutsche Bank AG. Ob Nachhaltigkeit ein Langzeittrend oder lediglich ein Modethema ist, wird Michael Scharpf von Arcadis Homola analysieren.

In einem weiteren Programmpunkt beschäftigen sich Experten mit der Subprime-Krise und deren Auswirkungen auf Frankfurt. Ob eine Liquiditätsmangel zu erwarten ist, werden sie dabei ebenso erörtern wie die Frage nach dem Verhältnis von Banken und Kunden seit Beginn der Krise.

Weitere Informationen zur Konferenz sind abrufbar unter: www.iir.de/frankfurt/inno

Kontakt:
Romy König
Senior-Pressereferentin
IIR Deutschland GmbH – ein Unternehmen der Informa Group
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt am Main
Tel.:++49 (0)69 / 244 327 - 3391
Fax: ++ 49 (0)69 / 244 327 - 4391
E-Mail: romy.koenig@informa.com

Romy König | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de

Weitere Berichte zu: Development Metropole

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal
18.08.2017 | Bergische Universität Wuppertal

nachricht Einblicke ins menschliche Denken
17.08.2017 | Universität Potsdam

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Unterwasserroboter soll nach einem Jahr in der arktischen Tiefsee auftauchen

Am Dienstag, den 22. August wird das Forschungsschiff Polarstern im norwegischen Tromsø zu einer besonderen Expedition in die Arktis starten: Der autonome Unterwasserroboter TRAMPER soll nach einem Jahr Einsatzzeit am arktischen Tiefseeboden auftauchen. Dieses Gerät und weitere robotische Systeme, die Tiefsee- und Weltraumforscher im Rahmen der Helmholtz-Allianz ROBEX gemeinsam entwickelt haben, werden nun knapp drei Wochen lang unter Realbedingungen getestet. ROBEX hat das Ziel, neue Technologien für die Erkundung schwer erreichbarer Gebiete mit extremen Umweltbedingungen zu entwickeln.

„Auftauchen wird der TRAMPER“, sagt Dr. Frank Wenzhöfer vom Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung (AWI) selbstbewusst. Der...

Im Focus: Mit Barcodes der Zellentwicklung auf der Spur

Darüber, wie sich Blutzellen entwickeln, existieren verschiedene Auffassungen – sie basieren jedoch fast ausschließlich auf Experimenten, die lediglich Momentaufnahmen widerspiegeln. Wissenschaftler des Deutschen Krebsforschungszentrums stellen nun im Fachjournal Nature eine neue Technik vor, mit der sich das Geschehen dynamisch erfassen lässt: Mithilfe eines „Zufallsgenerators“ versehen sie Blutstammzellen mit genetischen Barcodes und können so verfolgen, welche Zelltypen aus der Stammzelle hervorgehen. Diese Technik erlaubt künftig völlig neue Einblicke in die Entwicklung unterschiedlicher Gewebe sowie in die Krebsentstehung.

Wie entsteht die Vielzahl verschiedener Zelltypen im Blut? Diese Frage beschäftigt Wissenschaftler schon lange. Nach der klassischen Vorstellung fächern sich...

Im Focus: Fizzy soda water could be key to clean manufacture of flat wonder material: Graphene

Whether you call it effervescent, fizzy, or sparkling, carbonated water is making a comeback as a beverage. Aside from quenching thirst, researchers at the University of Illinois at Urbana-Champaign have discovered a new use for these "bubbly" concoctions that will have major impact on the manufacturer of the world's thinnest, flattest, and one most useful materials -- graphene.

As graphene's popularity grows as an advanced "wonder" material, the speed and quality at which it can be manufactured will be paramount. With that in mind,...

Im Focus: Forscher entwickeln maisförmigen Arzneimittel-Transporter zum Inhalieren

Er sieht aus wie ein Maiskolben, ist winzig wie ein Bakterium und kann einen Wirkstoff direkt in die Lungenzellen liefern: Das zylinderförmige Vehikel für Arzneistoffe, das Pharmazeuten der Universität des Saarlandes entwickelt haben, kann inhaliert werden. Professor Marc Schneider und sein Team machen sich dabei die körpereigene Abwehr zunutze: Makrophagen, die Fresszellen des Immunsystems, fressen den gesundheitlich unbedenklichen „Nano-Mais“ und setzen dabei den in ihm enthaltenen Wirkstoff frei. Bei ihrer Forschung arbeiteten die Pharmazeuten mit Forschern der Medizinischen Fakultät der Saar-Uni, des Leibniz-Instituts für Neue Materialien und der Universität Marburg zusammen Ihre Forschungsergebnisse veröffentlichten die Wissenschaftler in der Fachzeitschrift Advanced Healthcare Materials. DOI: 10.1002/adhm.201700478

Ein Medikament wirkt nur, wenn es dort ankommt, wo es wirken soll. Wird ein Mittel inhaliert, muss der Wirkstoff in der Lunge zuerst die Hindernisse...

Im Focus: Exotische Quantenzustände: Physiker erzeugen erstmals optische „Töpfe" für ein Super-Photon

Physikern der Universität Bonn ist es gelungen, optische Mulden und komplexere Muster zu erzeugen, in die das Licht eines Bose-Einstein-Kondensates fließt. Die Herstellung solch sehr verlustarmer Strukturen für Licht ist eine Voraussetzung für komplexe Schaltkreise für Licht, beispielsweise für die Quanteninformationsverarbeitung einer neuen Computergeneration. Die Wissenschaftler stellen nun ihre Ergebnisse im Fachjournal „Nature Photonics“ vor.

Lichtteilchen (Photonen) kommen als winzige, unteilbare Portionen vor. Viele Tausend dieser Licht-Portionen lassen sich zu einem einzigen Super-Photon...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

European Conference on Eye Movements: Internationale Tagung an der Bergischen Universität Wuppertal

18.08.2017 | Veranstaltungen

Einblicke ins menschliche Denken

17.08.2017 | Veranstaltungen

Eröffnung der INC.worX-Erlebniswelt während der Technologie- und Innovationsmanagement-Tagung 2017

16.08.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Eine Karte der Zellkraftwerke

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Chronische Infektionen aushebeln: Ein neuer Wirkstoff auf dem Weg in die Entwicklung

18.08.2017 | Biowissenschaften Chemie

Computer mit Köpfchen

18.08.2017 | Informationstechnologie