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China und die USA im Fokus der internationalen Hochschularbeit

26.06.2008
Netzwerk-Konferenz des DAAD beginnt am 1. Juli / 150 Hochschulvertreter zu Gast in Bonn / Expertennetzwerk des DAAD gibt internationale Expertise weiter / Deutsche Universitäten schätzen die Konferenz als einzigartiges Informationsforum / Internationalisierung der Hochschulen im Mittelpunkt

Das chinesische Hochschulsystem erlebt seit den letzten Jahren eine rasante Reform und macht mit steigenden Studierendenzahlen, dem Bau neuer Universitäten und einem zunehmendem Drang chinesischer Studierender ins Ausland auf sich aufmerksam.

Entsprechend groß ist das Interesse deutscher Hochschulen an China auf der diesjährigen DAAD-Netzwerk-Konferenz am 1. und 2. Juli in Bonn. "Deutschland hat den chinesischen Bildungsmarkt entdeckt", so der Leiter der DAAD-Außenstelle in Peking Stefan Hase-Bergen, "und die deutschen Universitäten richten ihr Hochschulmarketing gezielt darauf aus." Angesichts der bereits sehr hohen Zahl von Studenten aus China an deutschen Hochschulen erwartet Hase-Bergen für die Gespräche in Bonn auch Fragen zu interkulturellen Themen und zu den Möglichkeiten, besser auf die unterschiedlichen Studiengewohnheiten einzugehen.

Neue Bildungsmärkte zu erschließen und Kooperationsmöglichkeiten zu sondieren, sind Schwerpunkte auf der DAAD-Netzwerk-Konferenz, etablierte Märkte mit neuen Initiativen zu stärken ist ein weiterer. Deshalb ist auch das Interesse an den USA ungebrochen hoch. "Die USA sind immer noch der Mittelpunkt der wissenschaftlichen Welt", erklärt Ulrich Grothus, DAAD-Außenstellenleiter in New York, den ausgebuchten Ländertisch USA auf der Konferenz.

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Den deutschen Hochschulen gehe es momentan vor allem darum, ihr Angebot für Studierende aus den USA noch attraktiver und bedarfsorientierter zu gestalten - beispielsweise durch kürzere Programme und englischsprachige Masterstudiengänge. Ziel sei, Deutschland in den USA noch stärker als modernen Hochschul- und Wissenschaftsstandort vor allem in den naturwissenschaftlichen und technischen Fächern zu präsentieren. "Damit", so Grothus, "hat auch eine so gut etablierte Hochschulzusammenarbeit wie die zwischen Deutschland und den USA weiterhin Entwicklungspotenzial".

Für die Humboldt-Universität zu Berlin, die bereits zum dritten Mal an der Netzwerkkonferenz teilnimmt, sind in diesem Jahr Informationen zu afrikanischen und arabischen Ländern von besonderem Interesse. "Wir wollen beispielsweise neue Projekte in Syrien anstoßen und uns über das Potenzial von Kooperationen mit Universitäten in Palästina informieren", sagt Dr. Ursula Hans, Leiterin der Abteilung Internationales an der Humboldt Universität.

Auch in Ägypten, im Sudan und Kenia sollen mit Unterstützung des DAAD neue Kontakte geknüpft und bestehende intensiviert werden. Im vergangenen Jahr habe der Schwerpunkt auf Lateinamerika gelegen. "Insgesamt", so Ursula Hans, "ist das weltweite Netzwerk des DAAD für unsere internationale Arbeit sehr wichtig und die Konferenz eine besondere Möglichkeit, potenzielle Partner zu identifizieren und sich über noch weniger bekannte Hochschulmärkte zu informieren."

Veranstaltungsort:
DAAD "Haus Süd", Kennedyallee 91-103, 53175 Bonn
Pressekontakt der DAAD Netzwerk-Konferenz:
Natalie Kronast, inter:est Kulturmanagement
Tel. 030 / 31 8017 60,
E-Mail: natalie.kronast@inter-est.de
Leiterin Presse- und Öffentlichkeitsarbeit
Francis Hugenroth
Tel: 0228 / 882-454
Fax: 0228 / 882-659
Mail: presse@daad.de

Benjamin Knuth | idw
Weitere Informationen:
http://www.daad.de
http://www.netzwerkkonferenz.de/

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