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Mathe macht nicht krank und Sport macht nicht dumm

18.06.2008
Mathe- und Sport-Park auf der Morgenstelle im Jahr der Mathematik

Anlässlich des Jahres der Mathematik treffen am Donnerstag, dem 26. Juni, Studierende der Mathematik und der Sportwissenschaft aufeinander und stellen ihre mathematischen und sportlichen Fähigkeiten unter Beweis.

Bernardino Ramazzinis (1633-1714) Vermutung, dass der ganze Körper eines Mathematikers durch eine Art Untätigkeit und Stumpfheit gekennzeichnet sein muss, damit er die abstrakte mathematische Materie durchschauen kann, soll widerlegt werden*. "Die Botschaft des Mathe- und Sport-Parks ist: Mathe macht nicht krank und Sport macht nicht dumm", erklärt der Organisator der Festveranstaltung Professor Rainer Nagel.

Die Vorträge über "Mathematisches Jonglieren" und "Mathematik hinter sportlichen Höchstleistungen" werden Ramazzinis 300 Jahre alte Schrift Über die Berufskrankheit entkräften. Zudem findet um 17 Uhr eine Diskussion zum Thema "Studium und Hochleistungssport" mit Professor Helmut Digel, Direktor des Tübinger Instituts für Sportwissenschaft, und Spitzenwissenschaftlern wie kunstrad-Vizeweltmeisterin Sandra Beck, Deutsche Tischtennismeisterin Irene Ivancan, Matthias Klippel, Volleyball-Bundesliga TV Rottenburg, und Christian Eichner, Fußballbundesliga Karlsruher SC, statt.

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Außerdem wird ein Rahmenprogramm mit Live Musik, Beachvolleyball, Fußball- und Tischtennisspielen geboten. Beim "Schlag den Prof" können Studierende der Universität Tübingen ihre Professoren zum sportlichen Wettkampf herausfordern.

Die Vertreter der Medien sowie die interessierte Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen.

Programm unter:
http://www.mathematik.uni-tuebingen.de/wj2008/masp/mathematik-und-sport/?sea
Weitere Informationen:
Prof. Dr. Rainer Nagel
Mathematisches Institut, Arbeitsbereich Funktionalanalysis
Auf der Morgenstelle 10, 72076 Tübingen
Tel: (07071) 29-73242
E-Mail: rana@fa.uni-tuebingen.de
* "Für die Mathematiker hingegen ist es unvermeidlich, dass die Seele von den Sinnen getrennt ist und sozusagen keine Beziehung zum Körper hat, damit sie sehr abstruse Dinge, weit entfernt von der materiellen Wirklichkeit, betrachten und erklären können. So sind sie fast alle verschlafen, gleichgültig, lethargisch und ständig den menschlichen Ereignissen fremd. Deshalb ist es unvermeidbar, dass alle Organe und der ganze Körper durch eine Art Untätigkeit und Stumpfheit kraftlos ist, genau so als ob er in die ewige Finsternis verdammt wäre.

Michael Seifert | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-tuebingen.de/
http://www.mathematik.uni-tuebingen.de/wj2008/masp/mathematik-und-sport/?sea

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