Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Explore Science 2008 - Faszination Astronomie

14.05.2008
Naturwissenschaftliche Erlebnistage der Klaus Tschira Stiftung vom 08. bis 11. Juni im Luisenpark Mannheim - Astronaut live, Mitmachausstellung, Experimentalvorträge, Schülerlabore, Wettbewerb - Eröffnungsshow am 07. Juni im Capitol in Mannheim

Wieso gibt es orange und blaue, aber keine grünen Sterne? Wie kann ich selbst überprüfen, dass die Erde rund ist? Wie wird man Astronaut? "Astronomie" ist das diesjährige Thema von "Explore Science", bei dem die Besucher diesen und vielen anderen Fragen auf den Grund gehen können.

Die naturwissenschaftlichen Erlebnistage der Klaus Tschira Stiftung finden vom 08. bis 11. Juni im Mannheimer Luisenpark statt. In den vergangenen beiden Jahren entwickelte sich Explore Science zum Besuchermagnet: 2007 besuchten über 20 000 Interessierte die Veranstaltung. Weitere Informationen gibt es im Internet unter www.explore-science.info

Auch in diesem Jahr bietet Explore Science viele Attraktionen: Der Astronaut Ernst Messerschmid steht dem Publikum Rede und Antwort. Die Baumhainhalle im Luisenpark wird zum "Weltraum", in dem die Besucher an atemberaubenden Flügen durch das Universum teilnehmen können. Einen außergewöhnlichen Blick in den Himmel verspricht eine Fernschaltung nach Chile zum "Very Large Telescope" der Europäischen Südsternwarte, dem größten Teleskop der Welt.

... mehr zu:
»Astronaut

Experimentalvorträge, Schülerlabore, tägliche Showprogramme für Kindergarten- und Grundschulkinder auf der Seebühne, Lern- und Mitmachstationen für jedermann - auf dem so genannten Spacetrack - locken vom 8. bis 11. Juni in den Luisenpark. Stets geht es dabei um die unterhaltsame und verständliche Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte. In den Schulen der Rhein-Neckar-Region haben die naturwissenschaftlichen Erlebnistage bereits ihren festen Platz gefunden: Über 2000 Teilnehmer tüfteln seit Wochen an den kniffligen Aufgaben des Explore Science-Schülerwettbewerbs und meldeten sich für die Präsentation ihrer Lösungen an.

Eröffnet wird die Veranstaltung am Samstag, 07. Juni, um 18 Uhr mit naturwissenschaftlichen Experimenten, prominenten Akteuren, Live-Musik und spektakulärer Akrobatik im Mannheimer Capitol. Auch an diesem Abend dreht sich alles um das Thema Astronomie. Durch den Abend führen Shary Reeves, Moderatorin der ARD-Kindersendung "Wissen macht Ah!", und Bürger Lars Dietrich, erfolgreicher Musiker, Komiker und Moderator beim Kindersender "NICK". Für die Eröffnungsshow werden Eintrittskarten im Internet verlost.

Von Sonntag, den 08. Juni bis Mittwoch, den 11. Juni findet Explore Science jeweils von 9 bis 17 Uhr im Luisenpark Mannheim statt. Das komplette Programm finden Sie unter www.explore-science.info

Für freien bzw. ermäßigten Eintritt in den Luisenpark gibt es unter www.explore-science.info Gutscheine zum Ausdrucken.

Einige Highlights:

Am Sonntag, den 08. Juni erschafft Bill Sherwood, Professor am Max-Planck-Institut für Radioastronomie (Bonn), in einer atemberaubenden Experimentiershow mit einfachen Mitteln Kometen. Die größte selbstleuchtende Sternkarte der Welt steht im Mittelpunkt eines Multimedia-Vortrags von Hans-Winfried Auel und Markus Horn. Mit dem Titel "Night of Exploration" präsentiert die Europäische Weltraumorganisation ESA-ESOC einen beeindruckenden 3D-Film. Er nimmt die Besucher mit auf eine Reise durch das Weltall und "zeigt" den Urknall und das Entstehen der ersten Sterne. Dieser Film wird in den folgenden Tagen wiederholt, ebenso wie die Bühnenshow "Besuch im Sonnensystem - Eine astrophysikalische Entdeckungsreise". In der Show führt "Stella Nova Entertainment" (Leimen) unter der Leitung des Heidelberger Physik-Professors Christian Enss spektakuläre Experimente vor.

An allen Veranstaltungstagen jeweils von 9 bis 17 Uhr ziehen namhafte Astronomen in allgemeinverständlichen Vorträgen ihr Publikum in den Bann. Am Montag, den 09. Juni um 12 Uhr gewährt Gerhard Neukum, Astronomieprofessor an der Freien Universität Berlin, einen Blick hinter die Kulissen der "Mission Mars". Astronaut Ernst Messerschmid gibt am Mittwoch, den 11. Juni um 11:30 Uhr mit einem 3D-Vortrag Einblicke in das Leben in der Internationalen Raumstation ISS. Informationen zu allen Vorträgen im Internet unter www.explore-science.info/praesentation.php .

Kernstück von Explore Science ist auch in diesem Jahr der bekannte Schülerwettbewerb. Beinahe 700 Schülergruppen - vor allem aus der Rhein-Neckar-Region - präsentieren die Ergebnisse ihrer Knobeleien und Tüfteleien. Ob Wasserrakete, Mondlandefähre, Satelliten mit Sonnensegel oder Marsmobil, eine Jury prämiert ab Montag, den 09. Juni, täglich um 16 Uhr auf der Seebühne die kreativsten und pfiffigsten Lösungen. Bei der Aufgabe "Mondlandung" geht es beispielsweise darum, eine Landefähre mit Startmechanismus zu konstruieren, die eine empfindliche Ladung - ein rohes Ei - über eine bestimmte Distanz transportieren und sicher auf dem "Mond" aufsetzen muss. Durch die Freistellung von Konstruktion, zu verwendenden Materialien und Ausführung verspricht sich die Jury ein weites Feld an spektakulären und kreativen Umsetzungen.

Das spezielle Angebot für Kinder und Jugendliche nennt sich in diesem Jahr "Spacetrack" und beinhaltet über 40 Mitmachstationen. Kindergarten- und Grundschulkinder können rund um die Seebühne nach Herzenslust experimentieren: etwa eine Mondlandschaft gestalten, eine fiktive Reise zum Mars unternehmen, ein phantasievolles Sternbild entwerfen oder Raketen in den Himmel schießen. An einer der Stationen bietet das Landesmuseum für Technik und Arbeit in Mannheim einen "Marsflug" für Grundschüler an. Das Zentrum für Naturwissenschaftliche Förderung im Kindergarten (PH Heidelberg) und andere pädagogische Einrichtungen der Region lädt die Jüngsten zum Mitmachen ein. Für Schüler ab Klasse fünf wurden Forschungsstationen auf der Fest- und Freizeitwiese sowie in der Festhalle Baumhain vorbereitet. Die europäischen Raumfahrtorganisationen unterstützen Explore Science mit einer Vielzahl von Präsentationen und Experimentiermöglichkeiten. Auch viele Schülergruppen zeigen ihr Können: Die Sieger des "Jugend Forscht"-Wettbewerbs Nordrhein-Westfalen präsentieren beispielsweise ihren preisgekrönten Planetariumsprojektor.

Die Klaus Tschira Stiftung fördert Naturwissenschaften, Mathematik und Informatik und möchte zur Wertschätzung dieser Fächer beitragen. Das bundesweite Engagement beginnt im Kindergarten und setzt sich in Schulen, Hochschulen und Forschungseinrichtungen fort. Die Stiftung setzt sich für neue Formen der Vermittlung naturwissenschaftlicher Inhalte ein. Neben Explore Science schreibt sie auch den Jugendsoftwarepreis aus und unterstützt Projekte zur frühen naturwissenschaftlichen Förderung und zur Verbesserung des naturwissenschaftlichen Unterrichts.

* Text und Fotos für die Berichterstattung finden Sie unter:
http://www.explore-science.info/presse13052008.php
* Kontakt zu Wissenschaftlern, Lehrern oder Schülergruppen aus Ihrer Region, die sich an dem Wettbewerb beteiligen, vermitteln wir Ihnen gerne.
Ansprechpartner:
Klaus Tschira Stiftung gGmbH, Villa Bosch, Schloss-Wolfsbrunnenweg 33, 69118 Heidelberg
Renate Ries
Kommunikation, Verständliche Wissenschaft
Renate.ries@kts.villa-bosch.de
Telefon: 06221-533 102
Markus Bissinger
Explore Science, Jugendsoftwarepreis
Markus.Bissinger@kts.villa-bosch.de
Telefon: 06221-533 109

Renate Ries | idw
Weitere Informationen:
http://www.kts.villa-bosch.de
http://www.explore-science.info
http://www.explore-science.info/presse13052008.php

Weitere Berichte zu: Astronaut

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt
23.01.2017 | Haus der Wissenschaft Braunschweig GmbH

nachricht Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen
20.01.2017 | Ernst-Abbe-Hochschule Jena

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

An Bord einer Höhenforschungsrakete wurde erstmals im Weltraum eine Wolke ultrakalter Atome erzeugt. Damit gelang der MAIUS-Mission der Nachweis, dass quantenoptische Sensoren auch in rauen Umgebungen wie dem Weltraum eingesetzt werden können – eine Voraussetzung, um fundamentale Fragen der Wissenschaft beantworten zu können und ein Innovationstreiber für alltägliche Anwendungen.

Gemäß dem Einstein’schen Äquivalenzprinzip werden alle Körper, unabhängig von ihren sonstigen Eigenschaften, gleich stark durch die Gravitationskraft...

Im Focus: Quantum optical sensor for the first time tested in space – with a laser system from Berlin

For the first time ever, a cloud of ultra-cold atoms has been successfully created in space on board of a sounding rocket. The MAIUS mission demonstrates that quantum optical sensors can be operated even in harsh environments like space – a prerequi-site for finding answers to the most challenging questions of fundamental physics and an important innovation driver for everyday applications.

According to Albert Einstein's Equivalence Principle, all bodies are accelerated at the same rate by the Earth's gravity, regardless of their properties. This...

Im Focus: Mikrobe des Jahres 2017: Halobacterium salinarum - einzellige Urform des Sehens

Am 24. Januar 1917 stach Heinrich Klebahn mit einer Nadel in den verfärbten Belag eines gesalzenen Seefischs, übertrug ihn auf festen Nährboden – und entdeckte einige Wochen später rote Kolonien eines "Salzbakteriums". Heute heißt es Halobacterium salinarum und ist genau 100 Jahre später Mikrobe des Jahres 2017, gekürt von der Vereinigung für Allgemeine und Angewandte Mikrobiologie (VAAM). Halobacterium salinarum zählt zu den Archaeen, dem Reich von Mikroben, die zwar Bakterien ähneln, aber tatsächlich enger verwandt mit Pflanzen und Tieren sind.

Rot und salzig
Archaeen sind häufig an außergewöhnliche Lebensräume angepasst, beispielsweise heiße Quellen, extrem saure Gewässer oder – wie H. salinarum – an...

Im Focus: Innovatives Hochleistungsmaterial: Biofasern aus Florfliegenseide

Neuartige Biofasern aus einem Seidenprotein der Florfliege werden am Fraunhofer-Institut für Angewandte Polymerforschung IAP gemeinsam mit der Firma AMSilk GmbH entwickelt. Die Forscher arbeiten daran, das Protein in großen Mengen biotechnologisch herzustellen. Als hochgradig biegesteife Faser soll das Material künftig zum Beispiel in Leichtbaukunststoffen für die Verkehrstechnik eingesetzt werden. Im Bereich Medizintechnik sind beispielsweise biokompatible Seidenbeschichtungen von Implantaten denkbar. Ein erstes Materialmuster präsentiert das Fraunhofer IAP auf der Internationalen Grünen Woche in Berlin vom 20.1. bis 29.1.2017 in Halle 4.2 am Stand 212.

Zum Schutz des Nachwuchses vor bodennahen Fressfeinden lagern Florfliegen ihre Eier auf der Unterseite von Blättern ab – auf der Spitze von stabilen seidenen...

Im Focus: Verkehrsstau im Nichts

Konstanzer Physiker verbuchen neue Erfolge bei der Vermessung des Quanten-Vakuums

An der Universität Konstanz ist ein weiterer bedeutender Schritt hin zu einem völlig neuen experimentellen Zugang zur Quantenphysik gelungen. Das Team um Prof....

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Hybride Eisschutzsysteme – Lösungen für eine sichere und nachhaltige Luftfahrt

23.01.2017 | Veranstaltungen

Mittelstand 4.0 – Mehrwerte durch Digitalisierung: Hintergründe, Beispiele, Lösungen

20.01.2017 | Veranstaltungen

Nachhaltige Wassernutzung in der Landwirtschaft Osteuropas und Zentralasiens

19.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Wie der Nordatlantik zum Wärmepirat wurde

23.01.2017 | Geowissenschaften

Immunabwehr ohne Kollateralschaden

23.01.2017 | Biowissenschaften Chemie

Erstmalig quantenoptischer Sensor im Weltraum getestet – mit einem Lasersystem aus Berlin

23.01.2017 | Physik Astronomie