Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Schätze der Erde

07.05.2008
10. Internationales Kolloquium zur Historischen Geographie an der Universität Stuttgart

Unter dem Thema "Die Schätze der Erde. Natürliche Ressourcen in der antiken Welt" findet vom 14.-18. Mai an der Universität Stuttgart das 10. Internationale Kolloquium zur Historischen Geographie des Altertums statt.

Im Mittelpunkt der Jubiläumsveranstaltung, bei der über 30 renommierte Historiker Einblicke in ihre Forschungsaktivitäten geben, stehen natürliche Ressourcen aller Art, von Gesteinen und Erzen über Böden und Wasser bis hin zu Tieren und Pflanzen. Das von Angehörigen der Abteilung Alte Geschichte des Historischen Instituts der Universität Stuttgart ausgerichtete Kolloquium diskutiert die Vorkommen natürlicher Ressourcen, deren Exploration, Gewinnung und Nutzung.

Aspekte antiker Technik sollen dabei ebenso zur Sprache kommen wie politische, soziale, ökonomische und kulturelle Implikationen der Ressourcen und ihrer Nutzung. Ganz bewusst nehmen die Referenten auch Bezug auf moderne Problemlagen. Von besonderem Interesse dürfte in diesem Zusammenhang der Festvortrag von Prof. Siegfried Franke vom Institut für Volkswirtschaftslehre und Recht der Universität Stuttgart sein, der sich mit dem Thema "Klimawandel und Ressourcenknappheit - einst und jetzt" beschäftigt und dabei die bekannten und oft schablonenhaft wiederholten Worthülsen zu diesen Themen in Frage stellt.

Termine:
Kolloquium 14.5., ab 14.00 Uhr, 15. - 17.5. ab 9.30 Uhr, 18.5. ab 10.00 Uhr
Festvortrag 16.5., 19.00 Uhr
Ort:
Uni-Bereich Stadtmitte, Keplerstr. 7, Senatssaal, 1. Stock
Medienvertreter und Öffentlichkeit sind herzlich eingeladen. Auch der Besuch von Einzelvorträgen ist möglich. Der Eintritt ist frei.

Seit 1981 veranstaltet Prof. Eckart Olshausen, Abteilung Alte Geschichte des Historischen Instituts der Universität Stuttgart, in einem dreijährigen Rhythmus die Stuttgarter Kolloquien zur Historischen Geographie des Altertums. Dabei diskutieren Kolleginnen und Kollegen aus dem In- und Ausland in einem breiten interdisziplinären Rahmen (Alte Geschichte, Archäologie, Geographie, Geologie, Philosophie, Geoarchäologie) jeweils ein bestimmtes Dachthema aus dem Bereich der antiken Historischen Geographie.

Die Akten dieser Tagungen werden regelmäßig in der Reihe "Geographica Historica" im Steiner-Verlag publiziert.

Weitere Informationen bei Prof. Eckart Olshausen, Tel. 0711/685-83440,
e-mail eckart.olshausen@po.hi.uni-stuttgart.de, oder Frank Stini, 0711/685-83434, e-mail frank.stini@po.hi.uni-stuttgart.de.

Ursula Zitzler | idw
Weitere Informationen:
http://www.uni-stuttgart.de
http://www.uni-stuttgart.de/hiag/forschung/kolloquium/index.html

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel
02.12.2016 | Münchner Kreis

nachricht Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen
01.12.2016 | Bundesinstitut für Bau-, Stadt- und Raumforschung (BBSR)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Shape matters when light meets atom

Mapping the interaction of a single atom with a single photon may inform design of quantum devices

Have you ever wondered how you see the world? Vision is about photons of light, which are packets of energy, interacting with the atoms or molecules in what...

Im Focus: Greifswalder Forscher dringen mit superauflösendem Mikroskop in zellulären Mikrokosmos ein

Das Institut für Anatomie und Zellbiologie weiht am Montag, 05.12.2016, mit einem wissenschaftlichen Symposium das erste Superresolution-Mikroskop in Greifswald ein. Das Forschungsmikroskop wurde von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) und dem Land Mecklenburg-Vorpommern finanziert. Nun können die Greifswalder Wissenschaftler Strukturen bis zu einer Größe von einigen Millionstel Millimetern mittels Laserlicht sichtbar machen.

Weit über hundert Jahre lang galt die von Ernst Abbe 1873 publizierte Theorie zur Auflösungsgrenze von Lichtmikroskopen als ein in Stein gemeißeltes Gesetz....

Im Focus: Durchbruch in der Diabetesforschung: Pankreaszellen produzieren Insulin durch Malariamedikament

Artemisinine, eine zugelassene Wirkstoffgruppe gegen Malaria, wandelt Glukagon-produzierende Alpha-Zellen der Bauchspeicheldrüse (Pankreas) in insulinproduzierende Zellen um – genau die Zellen, die bei Typ-1-Diabetes geschädigt sind. Das haben Forscher des CeMM Forschungszentrum für Molekulare Medizin der Österreichischen Akademie der Wissenschaften im Rahmen einer internationalen Zusammenarbeit mit modernsten Einzelzell-Analysen herausgefunden. Ihre bahnbrechenden Ergebnisse werden in Cell publiziert und liefern eine vielversprechende Grundlage für neue Therapien gegen Typ-1 Diabetes.

Seit einigen Jahren hatten sich Forscher an diesem Kunstgriff versucht, der eine simple und elegante Heilung des Typ-1 Diabetes versprach: Die vom eigenen...

Im Focus: Makromoleküle: Mit Licht zu Präzisionspolymeren

Chemikern am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) ist es gelungen, den Aufbau von Präzisionspolymeren durch lichtgetriebene chemische Reaktionen gezielt zu steuern. Das Verfahren ermöglicht die genaue, geplante Platzierung der Kettengliedern, den Monomeren, entlang von Polymerketten einheitlicher Länge. Die präzise aufgebauten Makromoleküle bilden festgelegte Eigenschaften aus und eignen sich möglicherweise als Informationsspeicher oder synthetische Biomoleküle. Über die neuartige Synthesereaktion berichten die Wissenschaftler nun in der Open Access Publikation Nature Communications. (DOI: 10.1038/NCOMMS13672)

Chemische Reaktionen lassen sich durch Einwirken von Licht bei Zimmertemperatur auslösen. Die Forscher am KIT nutzen diesen Effekt, um unter Licht die...

Im Focus: Neuer Sensor: Was im Inneren von Schneelawinen vor sich geht

Ein neuer Radarsensor erlaubt Einblicke in die inneren Vorgänge von Schneelawinen. Entwickelt haben ihn Ingenieure der Ruhr-Universität Bochum (RUB) um Dr. Christoph Baer und Timo Jaeschke gemeinsam mit Kollegen aus Innsbruck und Davos. Das Messsystem ist bereits an einem Testhang im Wallis installiert, wo das Schweizer Institut für Schnee- und Lawinenforschung im Winter 2016/17 Messungen damit durchführen möchte.

Die erhobenen Daten sollen in Simulationen einfließen, die das komplexe Geschehen im Inneren von Lawinen detailliert nachbilden. „Was genau passiert, wenn sich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Von „Coopetition“ bis „Digitale Union“ – Die Fertigungsindustrien im digitalen Wandel

02.12.2016 | Veranstaltungen

Experten diskutieren Perspektiven schrumpfender Regionen

01.12.2016 | Veranstaltungen

Die Perspektiven der Genom-Editierung in der Landwirtschaft

01.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Forscher finden «Krebssignatur» in Proteinen

05.12.2016 | Biowissenschaften Chemie

Wichtiger Prozess für Wolkenbildung aus Gasen entschlüsselt

05.12.2016 | Geowissenschaften

Frühwarnsignale für Seen halten nicht, was sie versprechen

05.12.2016 | Ökologie Umwelt- Naturschutz