Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

IIR-Konferenz: Wirkkosmetik und Wirksamkeitsnachweise

16.01.2008
Wirkkosmetik: In der Grauzone zwischen Pharmazie und Kosmetik
21. und 22. Februar 2008 in München
Bei welchen Produkten die Kosmetik aufhört und die Pharmazie anfängt, ist gesetzlich bislang nicht klar geregelt. Tatsächlich ist Kosmetik, die eine nachweisbare Wirkung ausloben kann, stark im Kommen.

„In Deutschland hat die Hautpflege, das zweitgrößte Körperpflegesegment, 2007 um zwei Prozent auf 2,88 Milliarden Euro zugelegt. Wesentlichen Anteil daran hatten die Gesichtspflegemittel mit einem Plus von 4,5 Prozent“, erklärt Angelika Meiss, leitende Redakteurin der internationalen Fachzeitschrift für die herstellende Kosmetikindustrie COSSMA im Vorfeld der IIR-Konferenz „Wirkkosmetik und Wirksamkeitsnachweise“ (21. bis 22. Februar 2008, München).

Unter ihrem Vorsitz diskutieren 15 Referenten aus Forschung und Entwicklung darüber, wie Wirkkosmetika zu Kosmetik- und Pharmaprodukten abgegrenzt werden können. Regulatorische Anforderungen an alle Beteiligten stehen dabei ebenso auf der Agenda wie neue Forschungsergebnisse und Erfahrungen mit Wirksamkeitsnachweisen.

Die positive wirtschaftliche Entwicklung der Hautpflegeprodukte ist nicht zuletzt auf die hohe Nachfrage nach Anti-Aging-Produkten zurückzuführen. Aktuellen Zahlen von Information Resources zufolge haben in der Gesichtspflege die Umsätze mit Anti-Aging-Produkten und Produkten für die reife Haut im Zeitraum von Januar bis Oktober 2007 im Vergleich zum Vorjahreszeitraum um 12,6 Prozent zugelegt. „Während im Jahr 2003 laut GfK 14,6 Prozent aller Bundesbürger zu Anti-Aging-Produkten gegriffen haben, ist die Popularität dieser Produkte so stark gewachsen, dass sie im Jahr 2007 bereits von 20 Prozent aller Bürger gekauft worden sind“, so Angelika Meiss. Ob auch natürliche kosmetische Wirkstoffe den Alterungsprozess der Haut verlangsamen und so die bislang verwendeten chemischen Inhaltsstoffe ersetzen können, will Harald van der Hoeven (CLR Chemisches Laboratorium) anhand eines Wirksamkeitsnachweises zeigen.

Welche Strategien sich für den Wirknachweis eigenen und wie Hersteller die Aussagekraft von Wirknachweisstudien beurteilen können, erörtert Stephan Bielfeldt (proDERM Institut für Angewandte Dermatologische Forschung GmbH).

Unbeliebt und ungenau sei der Test, mit dem Konservierungsbelastung gemessen werden könne, meint Dr. Gero Beckmann, Vorstand der Labor L+S AG. In seinem Vortrag beurteilt er einzelne Methoden und deren Messsicherheit.

Die Zusammenarbeit mit Behörden, Produktinnovationen durch Nanotechnik und Neuheiten im Bereich der Naturkosmetik sind weitere Themen der Konferenz.

Weitere Informationen sind abrufbar im Internet unter: www.iir.de/wirkkosmetik/inno

Kontakt:
Romy König
Pressestelle
IIR Deutschland GmbH – ein Unternehmen der Informa Group
Westhafenplatz 1
60327 Frankfurt am Main
Tel.:++49 (0)69 / 244 327 - 3391
Fax: ++ 49 (0)69 / 244 327 - 4391
E-Mail: romy.koenig@informa.com

Romy König | IIR Deutschland GmbH
Weitere Informationen:
http://www.iir.de

Weitere Berichte zu: IIR-Konferenz Pharmazie Wirksamkeitsnachweise

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus
21.09.2017 | MARUM - Zentrum für Marine Umweltwissenschaften an der Universität Bremen

nachricht 23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus
21.09.2017 | Hochschule Stralsund

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

23. Baltic Sea Forum am 11. und 12. Oktober nimmt Wirtschaftspartner Finnland in den Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

6. Stralsunder IT-Sicherheitskonferenz im Zeichen von Smart Home

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

OLED auf hauchdünnem Edelstahl

21.09.2017 | Messenachrichten

Weniger (Flug-)Lärm dank Mathematik

21.09.2017 | Physik Astronomie

In Zeiten des Klimawandels: Was die Farbe eines Sees über seinen Zustand verrät

21.09.2017 | Geowissenschaften