Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BALTIC 2014: Ostseegeologen zu Gast in Warnemünde

03.09.2014

Auf Einladung der MeeresgeologInnen vom Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde (IOW) werden sich vom 9. bis 11. September rund 100 WissenschaftlerInnen aus allen Anrainerstaaten der Ostsee zur BALTIC 2014, dem 12. Meeresgeologischen Kolloquium treffen, um ihre neuesten Erkenntnisse auf dem Gebiet der Ostseegeologie auszutauschen und zu diskutieren.

Im Zentrum der 48 Vorträge steht die Ostsee mit ihrer nacheiszeitlichen Entwicklung. Unter Einsatz eines breiten geowissenschaftlichen Methodenspektrums gilt es, ein möglichst umfassendes Bild der Umweltbedingungen vergangener Jahrtausende zu bekommen.

Ziel ist, Veränderungen und deren Gesetzmäßigkeiten zu erkennen und verstehen, um daraus Rückschlüsse auf mögliche zukünftige Entwicklungen ziehen zu können. Folgerichtig wird die Tagung durch ein Eröffnungsreferat des norwegischen Klimaforschers Eystein Jansen eingeleitet, der für das Intergovernmental Panel on Climate Change (IPCC) im letzten Assessment Report das Kapitel „Information on Paleoclimate Archives“ federführend mitverfasst hat.

In Bezug auf die Ostsee sind die relevanten Paläoklima-Archive die sich stetig wandelnden Küstenzonen und die Ablagerungen am Meeresboden. Mit jeder neuen Methode und jedem untersuchten Seegebiet wird die Geschichte der Ostsee vollständiger.

Deshalb setzt die “ moderne Meeresgeologie auf Kooperation: erst durch den Austausch der einzelnen Ergebnisse vervollständigt sich das Bild unserer Erkenntnisse“. Deshalb ist diese zweijährige Konferenz für uns so wichtig.“ beschreibt Helge Arz, Gastgeber der Veranstaltung und Leitender Geologe am Leibniz-Institut für Ostseeforschung.

Neben der Rekonstruktion der Paläo-Umwelt stehen die Themen Küstenveränderungen durch Meeresspiegelanstieg, die Kartierung des Meeresbodens und die Umweltbelastung durch den Einfluss des Menschen auf dem Programm.

Während einer Posterpräsentation stellen vorrangig NachwuchsforscherInnen ihre Ergebnisse vor. Eine Jury wird unter ihnen die beste Präsentation prämieren. Die Konferenzsprache ist Englisch.

Weitere Information zum wissenschaftlichen Lenkungsausschuss und zum Programm finden Sie unter:

http://www.io-warnemuende.de/conference-bsg2014-home.html

Kontakt:

Prof. Dr. Helge Arz, Sektion Marine Geologie,

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Tel.: 0381 5197 350

Dr. Matthias Moros, Sektion Marine Geologie,

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Tel.: 0381 5197 399

Dr. Thomas Leipe, Sektion Marine Geologie,

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Tel.: 0381 5197 381

Dr. Barbara Hentzsch, Öffentlichkeitsarbeit,

Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde, Tel.: 0381 5197 102

Das IOW ist Mitglied der Leibniz-Gemeinschaft, zu der zurzeit 89 Forschungsinstitute und wissenschaftliche Infrastruktureinrichtungen für die Forschung gehören. Die Ausrichtung der Leibniz-Institute reicht von den Natur-, Ingenieur- und Umweltwissenschaften über die Wirtschafts-, Sozial- und Raumwissenschaften bis hin zu den Geisteswissenschaften. Bund und Länder fördern die Institute gemeinsam. Insgesamt beschäftigen die Leibniz-Institute etwa 17.500 MitarbeiterInnen, davon sind ca. 8.800 WissenschaftlerInnen. Der Gesamtetat der Institute liegt bei mehr als 1,53 Mrd. Euro, die Drittmittel betragen etwa 350 Mio. Euro pro Jahr. (www.leibniz-gemeinschaft.de)

Dr. Barbara Hentzsch | idw - Informationsdienst Wissenschaft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau
22.02.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Wunderwelt der Mikroben
22.02.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften