Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Akute und chronische Ohrgeräusche - Tinnitus 2009

27.03.2009
Tinnitus 2009 im Schloss Saarbrücken und in der Congresshalle Saarbrücken

Wissenschaftliche Tagung mit internationalen Teilnehmern vom 17. - 18. April 2009 (Schloss Saarbrücken) und Patientenseminar am Samstag, 18. April 2009 von 9.00 - 19.00 Uhr (Congresshalle)

In Saarbrücken finden zwei parallel verlaufende Veranstaltungen statt, die sich zum einen aus der wissenschaftlichen und zum anderen aus einer patientenorientierten Perspektive dem Phänomen Tinnitus zuwenden.

Das Phänomen Tinnitus stellt für viele Menschen eine erhebliche Beeinträchtigung und eines der beherrschenden Themen ihres Lebens dar. Pfeifen, Rauschen, Zischen oder Summen sind einige Ohrgeräusche unter denen Betroffene leiden. Die Ursachen oder Verstärker dieser Symptome können vielfältig sein. Lärmschäden, Drehschwindel, Hörsturz, Probleme mit der Halswirbelsäule oder Stress sind Faktoren, die als Auslöser in Frage kommen. Damit die Ohrgeräusche nicht chronisch werden, ist eine frühzeitige Diagnose und Therapie im Akutfall notwendig. Aber auch für Betroffene, die unter chronischem Tinnitus leiden, gibt es vielversprechende Behandlungskonzepte.

Herausragende nationale und internationale Redner, wie beispielsweise Professor Jastreboff aus Atlanta, der Erfinder der derzeit wichtigsten Tinnitustherapie, werden eine umfassende wissenschaftliche Darstellung der aktuellen Aspekte von Erforschung und Therapie des Tinnitus geben.

Tinnitus hat gerade in den letzten Jahren die Aufmerksamkeit vieler Wissenschaftler auf sich gezogen. Insbesondere durch molekularbiologische Studien, elektro-physiologische Untersuchungen und funktionelle kernspintomographische Analysen konnten erhebliche Fortschritte im Verständnis des Tinnitus erzielt werden. Darüber hinaus ist die Entwicklung von wertvollen therapeutischen Konzepten, wie die Tinnitus-Retrainingtherapie und die Verhaltenstherapie, von großer Bedeutung. Diese führen zu einer Verbesserung des Leidens unter einem Tinnitus. In diesem Zusammenhang wurde am Universitätsklinikum des Saarlandes in Homburg eine Therapie entwickelt, die 2005 von der Tinnitusliga e.V. mit einem Förderpreis honoriert wurde.

Zeitgleich werden eine wissenschaftliche und eine patientenorientierte Veranstaltung angeboten, die über den aktuellen Stand zur Entstehung und Therapie eines Tinnitus informieren.

Aus den Vorträgen und Diskussionen werden sich wichtige Anregungen zu neuen Forschungsansätzen und Therapieformen ergeben.

Patientenkongress - Patienten können ihre Fragen schon vor dem Kongress im Internet stellen

Ziel des Patientenkongresses ist es, Patientinnen und Patienten, aber auch Angehörige und medizinisch interessierte Personen zum Thema Hören und Tinnitus umfassend zu informieren. Im Vorfeld besteht für die Öffentlichkeit die Gelegenheit, Fragen an den Erfinder der Retrainingtherapie, Professor Jastreboff via Internet zu stellen.

Programm und Kontaktformular Prof. Jastreboff unter: http://www.tinnitus2009.de

Ansprechpartner:

Universitätsklinikum des Saarlandes

Klinik für Hals-, Nasen- und Ohrenheilkunde
PD Dr. med. Wolfgang Delb (Wissenschaftlicher Kongress)
Dr. Gregor Hohenberg (Patientenseminar)
Tel.: 06841/16-22953 oder 16-22992
Fax: 06841/16-22997

Roger Motsch | idw
Weitere Informationen:
http://www.uks.eu/hno
http://www.tinnitus2009.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht 6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau
22.02.2017 | Technische Hochschule Wildau

nachricht Wunderwelt der Mikroben
22.02.2017 | Julius-Maximilians-Universität Würzburg

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften

EU-Forschungsprojekt INNOVIP: Neue Technologien für langlebige und kostengünstige Vakuumdämmplatten

22.02.2017 | Architektur Bauwesen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungsnachrichten