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acib im Rampenlicht der internationalen Biotechnologie

24.09.2012
Das Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) präsentiert in Istanbul seine Forschung in einer eigenen acib-Konferenz im Rahmen des 15. European Congress on Biotechnology. Mehrere 1000 WissenschafterInnen nehmen an dieser größten Biotech Veranstaltung in Europa teil.

„Biotechnologie für die industrielle Produktion“, ist das Motto des 15. Europäischen Kongress über Biotechnologie, der von 23. bis 26. September in Istanbul über viele Bühnen geht (ECB15). acib (Austrian Centre of Industrial Biotechnology) ist nicht nur Partner der Veranstaltung, sondern wird dort viele spannende Forschungsergebnisse im internationalen Ram-penlicht präsentieren.

Beim Kongress geht es insgesamt um alle Schwerpunktfelder der Biotechnologie: Bioenergie, Treibstoffe & Raffinerietechnologie, Humangenetik & Stammzellenforschung, Klimawandel samt biologischer Lebensmitteltechnologien sowie um den Einsatz von Computern & Infor-mationstechnologie für die Medizin von morgen. 25 acib-MitarbeiterInnen werden sowohl im Hauptprogramm als auch in einem speziellen „acib-Symposium“ ihr Wissen präsentieren.

Unter anderen informiert etwa Prof. Alois Jungbauer über Bioprozesstechnologie und das ideale Umsetzen vom biotechnischen Produktionsverfahren vom Labor- zum Industriemaßstab; vom Fingerhut- zum Swimmingpool-Maßstab sozusagen. Kathrin Greimel berichtet über den „Biolack“, der bei acib entwickelt wurde.

Dabei sind Schwermetalle, die man bislang für die Lackhärtung brauchte, durch umweltfreundliche Enzyme ersetzt. Besagte Schwermetalle sind inzwischen als potenziell Krebs erregend eingestuft. Margit Winkler referiert über die „künstliche Leber“: Das weltweit erste Testsystem im präparativen Maßstab, das im Reagenzglas den Abbau von Medikamenten wie im Körper simuliert.

Bei Regina Grillaris Vortrag geht es um neue Leber-Zellinien, mit denen sich eine mögliche Nephrotoxizität besser voraussagen lässt als bisher. Biokat Award 2012 Preisträger Prof. Wolfgang Kroutil berichtet über revolutionäre enzymatische Ansätze in der präparativen organischen Chemie. „Für uns sind Kongress wie dieser ideale Möglichkeiten, unsere Forschung auf internationaler Ebene zu präsentieren“, erklärt Prof. Anton Glieder, wissenschaftlicher Geschäftsführer des acib.

Über acib
Das Austrian Centre of Industrial Biotechnology (acib) ist das österreichische K2-Zentrum für industrielle Biotechnologie. Es ist ein internationaler Zusammenschluss von derzeit acht Uni-versitäten und 30 Projektpartnern, darunter bekannte Namen wie BASF, DSM, Sandoz, Boeh-ringer Ingelheim RCV, Jungbunzlauer, F. Hoffmann-LaRoche, Novartis, VTU Technology oder Sigma Aldrich. Eigentümer sind die Universitäten Innsbruck und Graz, die TU Graz, die BOKU Wien sowie Joanneum Research.
Beim acib forschen und arbeiten derzeit rund 190 Beschäftigte an mehr als 30 Forschungs-projekten. Das Budget bis 31.12. 2014 macht ca. 60 Mio. Euro aus. Öffentliche Fördermittel (58% des Budgets) bekommt das acib von der Forschungsförderungsgesellschaft der Republik Österreich (FFG), der Standortagentur Tirol, der Steirischen Wirtschaftsförderung (SFG) und der Technologieagentur der Stadt Wien (zit) sowie aus dem FP7 der EU.
Das Kompetenzzentrum acib – Austrian Centre of Industrial Biotechnology – wird im Rahmen von COMET – Competence Centers for Excellent Technologies durch das BMVIT, BMWFJ sowie die Länder Steiermark, Wien und Tirol gefördert. Das Programm COMET wird durch die FFG abgewickelt.

Rückfragehinweis
Thomas Stanzer, Public Relations, acib GmbH, Petersgasse 14, 8010 Graz; M: thomas.stanzer@acib.at, T: +43 316 873 9312, F: +43 316 873 9302

Thomas Stanzer | idw
Weitere Informationen:
http://www.acib.at

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