Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

ABAS und ver.di laden zum BioStoffTag 2013 ein

23.01.2013
In vielen Bereichen des Arbeitslebens sind Beschäftigte biologischen Arbeitsstoffen ausgesetzt.
Dabei tauchen immer wieder Fragen zum angemessenen und gesundheitsverträglichen Umgang mit ihnen auf. Aus diesem Anlass veranstalten der Ausschuss für Biologische Arbeitsstoffe (ABAS) und die Vereinigte Dienstleistungsgewerkschaft (ver.di) am Dienstag, 23. April, die kostenlose Fachtagung „BioStoffTag 2013: Der ABAS im Dialog mit den Beschäftigten“. Sie findet von 10 bis 16.45 Uhr in der ver.di-Bundesverwaltung in Berlin statt.

Der ABAS ist ein Beratungsgremium des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales (BMAS). Er erarbeitet Empfehlungen und Regelungen zum Arbeitsschutz bei Tätigkeiten mit biologischen Arbeitsstoffen. Gleichzeitig ist der ABAS auch Ansprechpartner für Fragen aus der Praxis. Seine Geschäftsführung liegt bei der Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA).

Die Fachtagung soll den Teilnehmern die Gelegenheit bieten, grundlegende und spezifische Fragen aus der betrieblichen Praxis zu biologischen Arbeitsstoffen mit Sachverständigen zu diskutieren. Dabei geht es insbesondere um die Schwerpunkte Entsorgungswirtschaft, Gesundheitswesen und Gefährdungsbeurteilung.
Die Fachvorträge zur Entsorgungswirtschaft beschäftigen sich mit der Beteiligung der Beschäftigten an der Gefährdungsbeurteilung, um deren Arbeitsschutzkompetenz zu stärken. Auch kommt die Umsetzung der Technischen Regeln für Biologische Arbeitsstoffe im Entsorgungsbereich zur Sprache. Thema des Schwerpunkts Gesundheitswesen ist die Infektionsgefährdung und Akzeptanz von Arbeitsschutzmaßnahmen bei den dort Beschäftigten. Die neue Technische Regel für Biologische Arbeitsstoffe (TRBA) 400 als Handlungshilfe ist Gegenstand des Programmpunkts Gefährdungsbeurteilung. Die Tagung richtet sich insbesondere an Beschäftigte und Personalvertretungen, aber auch Arbeitgeber, Betriebsärzte, Fachkräfte für Arbeitssicherheit, Sicherheitsbeauftragte, staatliche und berufsgenossenschaftliche Aufsichtsdienste und sonstige interessierte Personen. Das vollständige Programm der Veranstaltung gibt es unter http://www.baua.de/abas.

Die Ärztekammer Berlin hat die Veranstaltung für die ärztliche Fortbildung mit sechs Punkten zertifiziert. VDSI-Mitglieder erhalten für ihre Teilnahme an der Fachveranstaltung zwei VDSI-Punkte.

Die Teilnahme ist kostenlos, aufgrund der begrenzten Plätze ist eine Anmeldung erforderlich. Anmeldungen können bis zum 22. März per E-Mail an abas@baua.bund.de gesendet werden.

Forschung für Arbeit und Gesundheit
Sichere und gesunde Arbeitsbedingungen stehen für sozialen Fortschritt und eine wettbewerbsfähige Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin (BAuA) forscht und entwickelt im Themenfeld Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit, fördert den Wissenstransfer in die Praxis, berät die Politik und erfüllt hoheitliche Aufgaben – im Gefahrstoffrecht, bei der Produktsicherheit und mit dem Gesundheitsdatenarchiv. Die BAuA ist eine Ressortforschungseinrichtung im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Arbeit und Soziales. Über 600 Beschäftigte arbeiten an den Standorten in Dortmund, Berlin und Dresden sowie in der Außenstelle Chemnitz.

Jörg Feldmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.baua.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge
17.01.2017 | Karlsruher Institut für Technologie

nachricht Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?
16.01.2017 | Wissenschaft im Dialog gGmbH

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mit solaren Gebäudehüllen Architektur gestalten

Solarthermie ist in der breiten Öffentlichkeit derzeit durch dunkelblaue, rechteckige Kollektoren auf Hausdächern besetzt. Für ästhetisch hochwertige Architektur werden Technologien benötigt, die dem Architekten mehr Gestaltungsspielraum für Niedrigst- und Plusenergiegebäude geben. Im Projekt »ArKol« entwickeln Forscher des Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern aktuell zwei Fassadenkollektoren für solare Wärmeerzeugung, die ein hohes Maß an Designflexibilität erlauben: einen Streifenkollektor für opake sowie eine solarthermische Jalousie für transparente Fassadenanteile. Der aktuelle Stand der beiden Entwicklungen wird auf der BAU 2017 vorgestellt.

Im Projekt »ArKol – Entwicklung von architektonisch hoch integrierten Fassadekollektoren mit Heat Pipes« entwickelt das Fraunhofer ISE gemeinsam mit Partnern...

Im Focus: Designing Architecture with Solar Building Envelopes

Among the general public, solar thermal energy is currently associated with dark blue, rectangular collectors on building roofs. Technologies are needed for aesthetically high quality architecture which offer the architect more room for manoeuvre when it comes to low- and plus-energy buildings. With the “ArKol” project, researchers at Fraunhofer ISE together with partners are currently developing two façade collectors for solar thermal energy generation, which permit a high degree of design flexibility: a strip collector for opaque façade sections and a solar thermal blind for transparent sections. The current state of the two developments will be presented at the BAU 2017 trade fair.

As part of the “ArKol – development of architecturally highly integrated façade collectors with heat pipes” project, Fraunhofer ISE together with its partners...

Im Focus: Mit Bindfaden und Schere - die Chromosomenverteilung in der Meiose

Was einmal fest verbunden war sollte nicht getrennt werden? Nicht so in der Meiose, der Zellteilung in der Gameten, Spermien und Eizellen entstehen. Am Anfang der Meiose hält der ringförmige Proteinkomplex Kohäsin die Chromosomenstränge, auf denen die Bauanleitung des Körpers gespeichert ist, zusammen wie ein Bindfaden. Damit am Ende jede Eizelle und jedes Spermium nur einen Chromosomensatz erhält, müssen die Bindfäden aufgeschnitten werden. Forscher vom Max-Planck-Institut für Biochemie zeigen in der Bäckerhefe wie ein auch im Menschen vorkommendes Kinase-Enzym das Aufschneiden der Kohäsinringe kontrolliert und mit dem Austritt aus der Meiose und der Gametenbildung koordiniert.

Warum sehen Kinder eigentlich ihren Eltern ähnlich? Die meisten Zellen unseres Körpers sind diploid, d.h. sie besitzen zwei Kopien von jedem Chromosom – eine...

Im Focus: Der Klang des Ozeans

Umfassende Langzeitstudie zur Geräuschkulisse im Südpolarmeer veröffentlicht

Fast drei Jahre lang haben AWI-Wissenschaftler mit Unterwasser-Mikrofonen in das Südpolarmeer hineingehorcht und einen „Chor“ aus Walen und Robben vernommen....

Im Focus: Wie man eine 80t schwere Betonschale aufbläst

An der TU Wien wurde eine Alternative zu teuren und aufwendigen Schalungen für Kuppelbauten entwickelt, die nun in einem Testbauwerk für die ÖBB-Infrastruktur umgesetzt wird.

Die Schalung für Kuppelbauten aus Beton ist normalerweise aufwändig und teuer. Eine mögliche kostengünstige und ressourcenschonende Alternative bietet die an...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungen

Aquakulturen und Fangquoten – was hilft gegen Überfischung?

16.01.2017 | Veranstaltungen

14. BF21-Jahrestagung „Mobilität & Kfz-Versicherung im Fokus“

12.01.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Über intelligente IT-Systeme und große Datenberge

17.01.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Wie das Wissen in der Technik entsteht

17.01.2017 | Förderungen Preise

Weltweit erste Solarstraße in Frankreich eingeweiht

16.01.2017 | Energie und Elektrotechnik