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5. European Summit on the Future Internet: Sicherheit und Datenschutz sind die Zukunftsbasis

06.06.2014

Der „5. European Summit on the Future Internet” findet am 12. und 13. Juni 2014 im Konferenz-Zentrum des Jean Monnet Building, Rue Alcide De Gasperi, in Luxemburg statt.

Die Konferenz eröffnen Georges Bingen, Vertreter Luxemburgs bei der Europäischen Kommission, Prof. Björn Ottersten, Direktor des Interdisciplinary Centre for Security, Reliability and Trust (SnT) der Universität Luxemburg, Mark Hansen, Staatssekretär für Hochschulbildung und Forschung sowie – mit einer Videobotschaft – Neelie Kroes, Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission. Vertreter der Medien sind herzlich eingeladen. Die Veranstaltung beginnt am 12. Juni um 9.15 Uhr.

Seit einigen Jahren wird heftig und kontrovers diskutiert, wie das Internet der Zukunft aussehen soll. Wichtige Themen dabei sind das „Internet der Dinge“, Vertrauen und Datenschutz oder das Recht auf Vergessen.

Der „European Summit on the Future Internet“ bietet eine gute Gelegenheit, diese Zukunft zu diskutieren: Die Konferenz versteht sich als Marktplatz für Diskussionen über Status und Trends von Technologien und Anwendungen des Internets der Zukunft. Entscheider aus Politik, Wirtschaft und Forschung werden daran teilnehmen.

„Gerade mit dem Blick auf Europa brauchen Industrie und Öffentlichkeit eine weitere Perspektive in Bezug auf Chancen und Risiken bei der zukünftigen Entwicklung des Internet“, sagt Dr. Joao Schwarz da Silva, Research Fellow am SnT und Organisator des Summit: „Nur dann können sie die Herausforderungen meistern.“

Zudem, so da Silva, müssten Regulierungsbehörden für eine ausgewogene und innovative Reform des politischen und administrativen Rahmens in diesem Bereich sorgen. Im Licht der jüngsten Entwicklungen von Datenschutz und Sicherheit im Internet bringt bereits die Eröffnungssession des Summit hochrangige Experten zusammen: Sie werden die zentralen Herausforderungen diskutieren, vor denen das Internet steht.

„Sicherheit, Vertrauen und Datenschutz sind die Basis des Internets der Zukunft“, sagt Prof. Björn Ottersten: „Wir sind gespannt auf die Diskussionen mit den Konferenzteilnehmern. Dieser Ideenaustausch wird einen wichtigen Rahmen bilden für zukünftige Forschungs- und Entwicklungsarbeiten im Feld der Kommunikationstechnologie – gerade vor dem Hintergrund des neuen EU-Forschungs- und Innovationsprogramms Horizon 2020.“

Über das SnT

Das im Jahr 2009 von der Universität Luxemburg gegründete SnT ist ein international führendes Forschungsinstitut für die Sicherheit, Verlässlichkeit und Vertrauenswürdigkeit moderner Informations- und Kommunikationstechnologien (ICT). Zusammen mit seinen Partnern etabliert es Luxemburg in diesem Feld als ein europäisches Exzellenz- und Innovations-Zentrum. Um größtmögliche Wirkung zu entfalten, verfolgt das SnT einen interdisziplinären Forschungsansatz, der nicht nur technische Aspekte berücksichtigt, sondern auch Themen aus Wirtschaft, Recht und Geisteswissenschaften. Mit seinem Partnership-Programm fördert SnT die Entwicklung innovativer Ideen, ermöglicht Forschungskooperationen mit etablierten Partnern aus der Industrie und dem öffentlichen Sektor ebenso wie mit Start-ups und vertieft so nachhaltig Luxemburgs Kompetenz im ICT-Bereich.

Weitere Informationen:

http://www.fis2014.uni.lu - Homepage der Konferenz
http://www.uni.lu/snt - Homepage des SnT

Britta Schlüter | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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