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300 HNO-Ärzte tagen in Leipzig

03.09.2013
Jahrestagung der Mitteldeutschen HNO-Vereinigung widmet sich „bester Medizin im Sinne der Patienten“

300 Hals-Nasen-Ohrenärzte treffen sich am 6. und 7. September zur Mitteldeutschen Jahrestagung in Leipzig. Die Themen der zweitägigen Konferenz reichen von neuen Behandlungsansätzen bei Tinnitus über Operationsverfahren in der Nasenchirurgie bis zu Hörverbesserungssystemen und dem Einsatz von Naturheilverfahren. Ebenfalls im Fokus – die Diskussion um gestiegene Operationszahlen.

Wo: Hochschule für Musik und Theater
Wann: 6. September, 11.00 Uhr, bis 7. September, 17.00 Uhr
„Die 22. Jahrestagung steht unter dem Leitmotiv, in jeder Situation tatsächlich die beste Medizin im Sinne des Patienten umzusetzen“, erklärt Prof. Andreas Dietz, Tagungspräsident und Direktor der HNO-Klinik am Universitätsklinikum Leipzig. „Wir beobachten eine zunehmende Verunsicherung der Patienten, die einer Diskussion um vermeintlich unnötige Operationen und einer verstärkten Werbung für Gesundheitsleistungen geschuldet ist“, sagt Dietz. Bei vielen Erkrankungen stehen Betroffene vor der schwierigen Frage nach der für sie besten Therapie. “Für diese Entscheidung objektive, fachliche Bewertungen zur Orientierung anzubieten, ist aktuell eine unserer wichtigsten Aufgaben“, so der Leipziger HNO-Experte.

Wie dies im Einzelfall aussehen kann, darüber diskutieren am 6. und 7. September über 300 Hals-Nasen-Ohrenärzten aus ganz Mitteldeutschland während der Jahrestagung in der Messestadt. Die Themen reichen von der Beurteilung neuer Therapieverfahren bei Hörstürzen über Operationstechniken bei Nasenkorrekturen und Schlafapnoe bis zu Möglichkeiten der Hörverbesserungen.

Zentrale Fragestellungen sind auch die nach dem Sinn und Unsinn ambulanter Operationen sowie nach weiteren Verbesserungen der Zusammenarbeit zwischen den Kollegen in den Kliniken und Praxen.

„Wir freuen uns sehr über die große Teilnehmerzahl und hoffen, dass die Besucher viele Erinnerungen an die angenehmen Seiten unserer schönen Stadt mitnehmen können“, so Prof. Dietz.

Helena Reinhardt | idw
Weitere Informationen:
http://www.uniklinik-leipzig.de/

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