Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

3. Internationale MINTiFF-Konferenz

28.01.2013
TU Berlin: Einladung zur 3. Internationalen MINTiFF-Konferenz am 7. Februar 2013
Was wir von den Simpsons über Physik lernen können
Unter dem Titel „Don’t think it’s only entertainment“ lädt das an der TU Berlin beheimatete Projekt „MINTiFF – Mathematik, Informatik, Natur- und Technikwissenschaften und Chancengleichheit im Fiction-Format“ zu seiner 3. Internationalen Konferenz ein.
Zeit: am Donnerstag, dem 7. Februar 2013
Ort: Berlin-Brandenburgische Akademie der Wissenschaften, Jägerstr. 22/23, 10117 Berlin, Eingang über Markgrafenstraße 8, direkt am Gendarmenmarkt

Auf der Konferenz werden Ergebnisse aktueller Analysen der fiktionalen Programmprofile der fünf großen deutschen Sender vorgestellt. Die Analysen zeigen, dass die geringe Repräsentanz von MINT-Themen, MINT-Milieus und MINT-Figuren in erster Linie ein Kennzeichen deutscher Eigenproduktionen ist. In amerikanischen Serien und Spielfilmen sind Naturwissenschaft und Technologie hingegen in vielfältigen Genres auf dem Vormarsch – selbst in Comedy-Formaten.

Amerikanische und britische Wissenschaftler zeigen zum Beispiel auf, „Was wir von den Simpsons über Physik, Biologie, Roboter und das Leben lernen können“ und wie Wissenschaft in Spielfilmformaten zu neuen naturwissenschaftlichen Forschungs- und Entwicklungsansätzen inspiriert, wissenschaftliche Kontroversen stimuliert und zu politischem Engagement führt.

Amerikanische Serien und Spielfilme mit MINT-Themen im Zentrum machen deutlich, dass der von Experteninnen und Experten attestierte hohe Bildungsgehalt dieser Produktionen ihrer Unterhaltsamkeit keinen Abbruch tut, sondern ganz im Gegenteil wesentliches Moment ihres großen Publikumserfolgs ist – insbesondere in jüngeren Publikumsschichten.

In deutschen Fachkreisen besteht allerdings kein Konsens darüber, dass fiktionale Formate genauso wie zum Beispiel Nachrichtensendungen Bildungschancen wahrnehmen und über relevante Probleme der realen Welt orientieren sollten.

Vor diesem Hintergrund diskutieren Medienrechtler mit Vertreterinnen und Vertretern der Rundfunkpraxis und -aufsicht über die Funktion, den gesetzlichen Auftrag, die Qualität und den öffentlichen Mehrwert fiktionaler Fernsehunterhaltung in Deutschland.

Britische Studien zum besonderem Potenzial von Spielfilmen und Serien, zur Verwirklichung von Chancengleichheit und zum Wandel geschlechtstypischer Berufspräferenzen bieten Impulse für die abschließende Diskussion gleichstellungspolitischer Handlungsprioritäten in deutschen Film- und Serienredaktionen.

Die Konferenz wird simultan Englisch Deutsch übersetzt. Für die Teilnahme fallen keine Gebühren an, es wird aber um eine Anmeldung per E-Mail oder Fax gebeten. Alle notwendigen Informationen und das Programm finden Sie im Internet unter www.mintiff-konferenz.de.

Pressevertreterinnen und -vertreter werden gebeten, sich formlos bei Dr. Christoph Falkenroth anzumelden: christoph.falkenroth-steinbach@tu-berlin.de

MINTiFF wird durch das Bundesministerium für Forschung und Bildung und den Europäischen Sozialfonds gefördert.

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern: Dr. Christoph Falkenroth, TU Berlin, Fachgebiet Qualitätswissenschaft, Projekt MINTiFF, Pascalstr. 8–9, 10587 Berlin Tel.: 030-314 78798, E-Mail: christoph.falkenroth-steinbach@tu-berlin.de

Die Medieninformation der TU Berlin im Überblick:
www.pressestelle.tu-berlin.de/medieninformationen/

Stefanie Terp | idw
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Zurück zu den Wurzeln – größte nationale Tagung für Nuklearmedizin in Hannover
20.04.2015 | Medizinische Hochschule Hannover

nachricht DFG-UNU-Konferenz in New York: Wie kann Wissenschaft zur globalen Nachhaltigkeit beitragen?
20.04.2015 | Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Get flexible – get lighter – get smarter – Innovative Materialien für Zukunftsprodukte

Das Fraunhofer-Institut für Silicatforschung ISC aus Würzburg stellt auf der IDTechEx in Berlin vom 28. bis 29. April 2015 neue, multifunktionale Materialien vor, mit denen sich innovative Anwendungen und Produkte realisieren lassen. Arbeitsschwerpunkte sind Barrierematerialien, gedruckte Elektronik, elektrochrome Folien sowie Smart Materials. Sie bedienen die Trends in Industrie und Design zu immer flexibleren, leichteren und intelligenteren Produkten. Das Fraunhofer ISC ist am Stand F17 im Convention Center und Hotel Estrel zu finden.

Präsentiert werden beispielsweise innovative Verkapselungsfolien, die das Fraunhofer ISC zusammen mit dem Fraunhofer IVV entwickelt hat. Die kostengünstig im...

Im Focus: Advances in Molecular Electronics: Lights On – Molecule On

Scientists at the Helmholtz-Zentrum Dresden-Rossendorf (HZDR) and the University of Konstanz are working on storing and processing information on the level of single molecules to create the smallest possible components that will combine autonomously to form a circuit. As recently reported in the academic journal Advanced Science, the researchers can switch on the current flow through a single molecule for the first time with the help of light.

Dr. Artur Erbe, physicist at the HZDR, is convinced that in the future molecular electronics will open the door for novel and increasingly smaller – while also...

Im Focus: Fortschritt für die molekulare Elektronik: Licht an – Molekül an

Mit einzelnen Molekülen Informationen zu speichern und verarbeiten, um daraus kleinstmögliche Bausteine zu entwickeln, die sich selbstständig zu einem Schaltkreis zusammensetzen – daran arbeiten Wissenschaftler des Helmholtz-Zentrums Dresden-Rossendorf (HZDR) und der Universität Konstanz. Wie sie nun in der Fachzeitschrift „Advanced Science“ berichten, konnten sie erstmalig den Stromfluss durch ein einzelnes Molekül mit Hilfe von Licht einschalten.

Die molekulare Elektronik wird zukünftig ein Fenster hin zu neuartigen und immer noch kleineren und zugleich energieeffizienten Bauelementen oder Sensoren...

Im Focus: Wie Blutgefässe veröden: Zellen verschmelzen mit sich selbst

Zellen im Blutgefäßsystem von Wirbeltieren können mit sich selbst verschmelzen. Diesen Prozess, der auftritt, wenn ein Blutgefäß nicht mehr benötigt und zurückgebildet wird, hat das Forschungsteam von Prof. Markus Affolter am Biozentrum der Universität Basel erstmals auf zellulärer Ebene beschrieben. Die Ergebnisse der Studie sind im Fachjournal «PLoS Biology» veröffentlicht.

Blutgefässe bilden das Versorgungsnetzwerk des menschlichen Organismus. Sie versorgen ihn mit Sauerstoff und Nährstoffen bis in den letzten Winkel jedes...

Im Focus: Pruning of Blood Vessels: Cells Can Fuse With Themselves

Cells of the vascular system of vertebrates can fuse with themselves. This process, which occurs when a blood vessel is no longer necessary and pruned, has now been described on the cellular level by Prof. Markus Affolter from the Biozentrum of the University of Basel. The findings of this study have been published in the journal “PLoS Biology”.

The vascular system is the supply network of the human organism and delivers oxygen and nutrients to the last corners of the body. So far, research on the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Zurück zu den Wurzeln – größte nationale Tagung für Nuklearmedizin in Hannover

20.04.2015 | Veranstaltungen

DFG-UNU-Konferenz in New York: Wie kann Wissenschaft zur globalen Nachhaltigkeit beitragen?

20.04.2015 | Veranstaltungen

Mehr Schutz vor Krankenhauskeimen

20.04.2015 | Veranstaltungen

 
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Meeresströmungen beeinflussen Methanabbau

20.04.2015 | Geowissenschaften

Bahnbrechende Erkenntnis: Robben interpretieren ihre eigene Bewegung

20.04.2015 | Biowissenschaften Chemie

Earth Day 2015 - Platin dreht sich immer im Kreis

20.04.2015 | Ökologie Umwelt- Naturschutz