Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

2D war gestern – die Zukunft ist 3D

12.06.2015

22. Juni: Konferenz an der TU Berlin beschäftigt sich mit rechtlichen Aspekten des 3D-Drucks

Maschinenteile, Möbel, Autos – mittlerweile gibt es kaum mehr etwas, was sich nicht auch „additiv-generativ“, also als 3D-Druck, anfertigen ließe. Während die Einsatzmöglichkeiten dieser Technik ständig wachsen, gibt es auf der juristischen Seite noch diverse ungelöste Probleme.

Da technische Normen fehlen, die dem Hersteller Rechtssicherheit geben, müssen beispielsweise Fragen der Produkthaftung sowie des Produktsicherheitsrechts geklärt werden.

Weitere Probleme liegen im Urheber- und Patentrecht. Aufgrund der mit dem 3D-Druck einhergehenden digitalen Vernetzung der Produkte besteht eine hohe Plagiatsgefahr, so dass schnell Rechte Dritter verletzt sind.

Die Tagung „2D war gestern – die Zukunft ist 3D: Rechtliche Aspekte der additiv-generativen Fertigung“ will die anstehenden Rechtsfragen umfassend diskutieren. Vertreter aus der Industrie, Rechtspraxis und Wissenschaft beschäftigen sich in ihren Vorträgen jeweils mit unterschiedlichen Aspekten dieses vielfältigen und relevanten Themas.

Ziel der Veranstaltung ist neben der technischen Darstellung ein interdisziplinärer Diskurs mit Fokus auf die bisher noch kaum diskutierten rechtlichen Aspekte der additiven Fertigung.

Die Konferenz wird vom Zentrum für geistiges Eigentum der TU Berlin veranstaltet.

Wir möchten Sie hiermit zu der Konferenz einladen.

Zeit: Montag, 22. Juni 2015, 10–17 Uhr

Ort: TU Berlin, Raum HBS 005, Hardenbergstraße 16–18, 10623 Berlin

Weiterführende Informationen (auch zur Tagungsgebühr) finden Sie unter www.zfge.tu-berlin.de

Weitere Informationen erteilt Ihnen gern:
Prof. Dr. Dr. Jürgen Ensthaler
TU Berlin
Fachgebiet Wirtschafts-, Unternehmens- & Technikrecht
Tel.: 030/314-29990
E-Mail: tagung@wir.tu-berlin.de

Stefanie Terp | idw - Informationsdienst Wissenschaft
Weitere Informationen:
http://www.tu-berlin.de/

Weitere Berichte zu: 2D 3D-Druck Maschinenteile Rechtssicherheit Technikrecht Vernetzung Zukunft

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Veranstaltungsnachrichten:

nachricht Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW
08.12.2016 | Leibniz-Institut für Ostseeforschung Warnemünde

nachricht NRW Nano-Konferenz in Münster
07.12.2016 | Ministerium für Innovation, Wissenschaft und Forschung NRW

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Veranstaltungsnachrichten >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Elektronenautobahn im Kristall

Physiker der Universität Würzburg haben an einer bestimmten Form topologischer Isolatoren eine überraschende Entdeckung gemacht. Die Erklärung für den Effekt findet sich in der Struktur der verwendeten Materialien. Ihre Arbeit haben die Forscher jetzt in Science veröffentlicht.

Sie sind das derzeit „heißeste Eisen“ der Physik, wie die Neue Zürcher Zeitung schreibt: topologische Isolatoren. Ihre Bedeutung wurde erst vor wenigen Wochen...

Im Focus: Electron highway inside crystal

Physicists of the University of Würzburg have made an astonishing discovery in a specific type of topological insulators. The effect is due to the structure of the materials used. The researchers have now published their work in the journal Science.

Topological insulators are currently the hot topic in physics according to the newspaper Neue Zürcher Zeitung. Only a few weeks ago, their importance was...

Im Focus: Rätsel um Mott-Isolatoren gelöst

Universelles Verhalten am Mott-Metall-Isolator-Übergang aufgedeckt

Die Ursache für den 1937 von Sir Nevill Francis Mott vorhergesagten Metall-Isolator-Übergang basiert auf der gegenseitigen Abstoßung der gleichnamig geladenen...

Im Focus: Poröse kristalline Materialien: TU Graz-Forscher zeigt Methode zum gezielten Wachstum

Mikroporöse Kristalle (MOFs) bergen große Potentiale für die funktionalen Materialien der Zukunft. Paolo Falcaro von der TU Graz et al zeigen in Nature Materials, wie man MOFs gezielt im großen Maßstab wachsen lässt.

„Metal-organic frameworks“ (MOFs) genannte poröse Kristalle bestehen aus metallischen Knotenpunkten mit organischen Molekülen als Verbindungselemente. Dank...

Im Focus: Gravitationswellen als Sensor für Dunkle Materie

Die mit der Entdeckung von Gravitationswellen entstandene neue Disziplin der Gravitationswellen-Astronomie bekommt eine weitere Aufgabe: die Suche nach Dunkler Materie. Diese könnte aus einem Bose-Einstein-Kondensat sehr leichter Teilchen bestehen. Wie Rechnungen zeigen, würden Gravitationswellen gebremst, wenn sie durch derartige Dunkle Materie laufen. Dies führt zu einer Verspätung von Gravitationswellen relativ zu Licht, die bereits mit den heutigen Detektoren messbar sein sollte.

Im Universum muss es gut fünfmal mehr unsichtbare als sichtbare Materie geben. Woraus diese Dunkle Materie besteht, ist immer noch unbekannt. Die...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Firmen- und Forschungsnetzwerk Munitect tagt am IOW

08.12.2016 | Veranstaltungen

NRW Nano-Konferenz in Münster

07.12.2016 | Veranstaltungen

Wie aus reinen Daten ein verständliches Bild entsteht

05.12.2016 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Hochgenaue Versuchsstände für dynamisch belastete Komponenten – Workshop zeigt Potenzial auf

09.12.2016 | Seminare Workshops

Ein Nano-Kreisverkehr für Licht

09.12.2016 | Physik Astronomie

Pflanzlicher Wirkstoff lässt Wimpern wachsen

09.12.2016 | Biowissenschaften Chemie