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2. GEBF-Tagung in Frankfurt am Main

03.03.2014

 Drei Tage lang Zentrum der Empirischen Bildungsforschung / Fachübergreifend beleuchten ab heute rund 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler den aktuellen Forschungsstand und zukünftige Projekte.

Ab heute wird Frankfurt am Main drei Tage lang zum Zentrum der Empirischen Bildungsforschung. Rund 1.000 Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler kommen auf der 2. Fachtagung der Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF) zusammen – organisiert von der Goethe-Universität Frankfurt und dem Deutschen Institut für Internationale Pädagogische Forschung (DIPF).

Die Bildungsforscherinnen und -forscher verschiedener Disziplinen wie Psychologie, Erziehungswissenschaften, Bildungsökonomie, Soziologie und vieler Fachdidaktiken erwarten etwa 160 Forschungsreferate, 70 Symposien und 130 Posterpräsentationen. Damit ist die Veranstaltung auf dem Campus Westend der Universität die größte fachübergreifende Tagung der Empirischen Bildungsforschung im deutschsprachigen Raum mit Beiträgen von allen bedeutenden wissenschaftlichen Einrichtungen in diesem Feld.

Unter dem Motto „Die Perspektiven verbinden“ ist die Fachtagung vor allem ein Forum für den Austausch zwischen den Disziplinen. Im Blickpunkt stehen dabei der aktuelle Stand der Empirischen Bildungsforschung und zukünftige Projekte. Themen, die diskutiert werden, sind unter anderem Bildungsgerechtigkeit, Bildung im Kontext neuer Medien, Qualität von Unterricht und die Effektivität verschiedener Förderprogramme im Bildungsbereich.

Ein Höhepunkt der Veranstaltung sind die Keynote-Vorträge von Prof. Dr. Patricia Alexander (Department of Human Development, University of Maryland), Prof. Dr. Werner Blum (Didaktik der Mathematik, Universität Kassel), Prof. Dr. Marita Jacob (Institut für Soziologie und Sozialpsychologie, Universität zu Köln) und Prof. Dr. Pamela Sammons (Department of Education, University of Oxford).

Bereits gestern fand als Teil der GEBF-Gesamtveranstaltung eine Tagung für den wissenschaftlichen Nachwuchs statt. Am morgigen 4. März ist von 16.30 bis 18 Uhr unter dem Titel „Bildung wird erforscht“ ein kostenfrei zugänglicher und öffentlicher Programmteil eingeplant, der sich Themen von besonders hoher gesellschaftlicher Relevanz widmet, die zugleich die Ansätze der Empirischen Bildungsforschung prägnant illustrieren.

Dazu gehören unter anderen die Umsetzung der Inklusion und die soziale Ungleichheit im Bildungssystem. Ein Science Slam, bei dem Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler sich darin messen, Forschungsthemen präzise und kurzweilig in wenigen Minuten darzulegen, rundet diese Session ab.

Die Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung ist eine Vereinigung von Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftlern, die in Forschung und Lehre in diesem Feld aktiv sind. Die Empirische Bildungsforschung konzentriert sich auf die Beschreibung der Bildungswirklichkeit und die Analyse der Wirkungen von Bildungsprozessen. Ziel der Anfang 2012 gegründeten GEBF ist es, Forschung in diesem Bereich zu fördern und die entsprechenden wissenschaftlichen Ergebnisse zu verbreiten. Sie will insbesondere die Zusammenarbeit der Disziplinen stärken, die mit empirischen Methoden zu Bildungsfragen forschen.

Details zu der Veranstaltung: http://www.gebf2014.de und http://www.facebook.com/hashtag.bildung

Kontaktdaten der Veranstaltungsausrichter:
Prof. Dr. Mareike Kunter, Tel.: +49 (0)69 798-35369, E-Mail: kunter@paed.psych.uni-frankfurt.de
Prof. Dr. Johannes Hartig, Tel.: +49 (0)69 24708-116, E-Mail: hartig@dipf.de
Prof. Dr. Florian Schmiedek, Tel.: +49 (0)69 24708-820, E-Mail: schmiedek@dipf.de
Presse: Philip Stirm, DIPF, Tel. +49 (0)69 24708-314, E-Mail: stirm@dipf.de

Weitere Informationen:

http://www.gebf2014.de
http://www.facebook.com/hashtag.bildung

Philip Stirm | idw - Informationsdienst Wissenschaft

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