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ProScan: Siemens übernimmt Vertrieb für optisches System zum berührungslosen Vermessen von Langprodukten

25.05.2009
Siemens VAI Metals Technologies wird zukünftig das Messsystem ProScan der italienischen Tecnogamma S.p.A, Morgano Treviso, im Rahmen seines Produktportfolios für Langproduktewalzwerke vertreiben.

ProScan im Einsatz (Foto: Tecnogamma)

ProScan ist ein optisches System, mit dessen Hilfe im laufenden Betrieb Abmessungen, Form oder Oberflächenbeschaffenheit komplex geformter, warm gewalzter Produkte ermittelt werden können.

ProScan arbeitet mit der Laser-Triangulations-Methode. Das System wird hinter dem Fertiggerüst der Walzstraße installiert. Dort ermittelt es das komplette Profil des Endprodukts und identifiziert automatisch alle Überschreitungen der vorgegebenen Fertigungstoleranzen. Das Bedienpersonal kann schnell auf Abweichungen reagieren und die Walzparameter bei Bedarf nachregeln.

Eine nachfolgende Analyse der aufgezeichneten Messdaten ist ebenfalls möglich. Auf diese Weise kann der Anlagenbetreiber feststellen, wo Verbesserungsmöglichkeiten bestehen und so Produktivitätszuwächse realisieren.

Die Standardausführung umfasst neben dem Messsystem eine 2D-Visualisierung zur Darstellung der Messwerte. Mithilfe eines zusätzlichen optischen Moduls erlaubt ProScan auch die Erkennung von Oberflächendefekten. Diese Lösung kann beispielsweise beim Walzen von Schienen zur Prüfung der Schienenköpfe eingesetzt werden. Hier senkt das frühzeitige Erkennen von Defekten die Ausschussrate und verlängert die Lebensdauer der Walzen.

ProScan kann in Verbindung mit gängigen Siemens-Peripheriegeräten wie Großziffernanzeigen oder dem Sprite-SPC-System zur statistischen Prozesssteuerung eingesetzt werden. Damit erhält der Walzwerkbetreiber eine Komplettlösung für das berührungslose Vermessen seines Walzguts.

TECNOGAMMA - 1982 gegründet, mit Sitz in Badoere (Treviso), Italien, gehört TECNOGAMMA zur MERMEC-Gruppe, dem branchenführenden Anbieter von innovativer Technologie zur Verbesserung von Sicherheit, Effizienz und Verfügbarkeit in der Bahn- und Eisen- & Stahlindustrie weltweit. Die MERMEC-Gruppe ist in mehr als 35 Ländern tätig, mit fast 90 Großkunden im privaten und öffentlichen Bereich auf den Gebieten Fracht- und Personenverkehr, Eisenbahnherstellung, Eisen- und Stahlproduktion. Das Portfolio der MERMEC-Gruppe umfasst Eisenbahn-Diagnosesysteme und Fahrzeuge, Asset Management Systeme, Serviceleistungen, Signalsysteme, Stahldiagnosesysteme und weitere Industrieanwendungen. Mit Hauptsitz in Monopoli, Italien, wird die MERMEC-Gruppe von der Muttergesellschaft MERMEC S.p.A (Italien) geleitet und umfasst die 100-prozentigen Tochtergesellschaften: IMAGEMAP Inc. (SC, USA), MERMEC France Sarl (Frankreich), TECNOGAMMA S.p.A. (Italien). http://www.mermecgroup.com

Der Siemens-Sektor Industry (Erlangen) ist der weltweit führende Anbieter von Produktions-, Transport-, Gebäude- und Lichttechnik. Mit durchgängigen Automatisierungstechnologien und umfassenden Branchenlösungen steigert Siemens die Produktivität, Effizienz und Flexibilität seiner Kunden aus Industrie und Infrastruktur. Der Sektor besteht aus den sechs Divisionen Building Technologies, Drive Technologies, Industry Automation, Industry Solutions, Mobility und Osram. Mit weltweit rund 222 000 Mitarbeitern erzielte Siemens Industry im Geschäftjahr 2008 (30. September) ein Ergebnis von 3,86 Mrd. EUR bei einem Umsatz von 38 Mrd. EUR.

Die Siemens-Division Industry Solutions (Erlangen) gehört mit den Geschäftsaktivitäten Siemens VAI Metal Technologies (Linz, Österreich), Siemens Water Technologies (Warrendale, Pennsylvania, USA) und Industrial Technologies (Erlangen) zu den weltweit führenden Lösungsanbietern und Dienstleistern für Anlagen der Industrie und Infrastruktur. Mit eigenen Produkten, Systemen und Verfahrenstechnologien entwickelt und baut Industry Solutions für Endkunden Anlagen, nimmt diese in Betrieb und betreut sie über deren gesamten Lebenszyklus. Mit weltweit rund 31.000 Mitarbeitern erreichte Siemens Industry Solutions im Geschäftsjahr 2008 einen Auftragseingang von 8,415 Milliarden Euro.


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