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Johnson Controls erreicht Level 2 von SPICE / Internationales Messkriterium für Softwareentwicklung

28.06.2007
Durch die zunehmende Elektronikintegration in Fahrzeuge werden auch an die Entwicklung der zugehörigen Software immer höhere Ansprüche gestellt. Schnittstellenmanagement zwischen Automobilhersteller und Zulieferer ist hierbei besonders wichtig.
Diese Prozesse werden heute durch den sechsstufigen internationalen Industriestandard SPICE (Software Process Improvement and Capability

dEtermination) bewertet. Johnson Controls, eines der weltweit führenden Unternehmen in der automobilen Innenausstattung und Elektronik sowie für Batterien, erfüllt bereits Level 2 dieses Messkriteriums für Software-Entwicklungs-Prozesse. Ziel von Automotive SPICE ist es, die Entwicklungs-Prozesse neuer Fahrzeugsoftware zu standardisieren. Die Zusammenarbeit zwischen Automobilhersteller und Zulieferer wird somit vereinfacht.

Anerkannter Industriestandard

Das SPICE-System wird in allen Software-Entwicklungs-Branchen angewandt und ist mit der Industrienorm ISO/IEC 15504 zertifiziert. Hierbei steht vor allem die Vernetzung unterschiedlicher Entwicklungsabteilungen im Fokus, da sich dadurch komplexe Strukturen leichter koordinieren lassen. Die Bewertung nach den vorgegebenen Richtlinien wird dabei von anerkannten und zertifizierten Sachverständigen in Übereinstimmung mit den definierten System-Anforderungen vorgenommen.

Basierend auf dieser Industrienorm wurde das Verfahren 2001 speziell für Branchen wie die Automobilindustrie abgeleitet. Namhafte europäische Automobilhersteller arbeiten und entwickeln bereits nach den entsprechenden Kriterien.

Automotive SPICE ist nicht nur ein weltweit anerkannter Standard, vor allem ist es ein Modell, das von den Automobilherstellern dazu genutzt wird, den Reifegrad ihrer Zulieferer zu erfassen und zu beurteilen. Erfahrungsgemäß ist dabei der Schritt von Level 1 zu Level 2 der anspruchsvollste, da hier grundlegende Entwicklungsaktivitäten und besondere Management-Methoden erarbeitet werden müssen, die die Basis des ganzen Modells darstellen.

"Schnittstellenmanagement zwischen Automobilhersteller und Zulieferer ist in der modernen Softwareentwicklung sehr wichtig", sagt Michael Schmaul, Engineering Manager bei Johnson Controls. "Die Komplexität der heutigen Software-Entwicklung wird durch Maßnahmen zur Steigerung der Qualität leichter beherrschbar."

Darüber hinaus gehört Johnson Controls schon seit 2004 dem LIN-Konsortium (Local Interconnection Network) und der Entwicklungspartnerschaft AUTOSAR (AUTomotive Open System ARchitecture) an, die einen offenen Industriestandard für elektronische Systeme im Automobil entwickelt. Das Unternehmen hat im vergangenen Jahr seinen Status in eine Premium-Mitgliedschaft aufgewertet.

Johnson Controls ist ein weltweit führendes Unternehmen für Innenausstattung, Gebäudeeffizienz und Energielösungen mit 136.000 Mitarbeitern an mehr als 1.000 Standorten und Kunden in über 125 Ländern. Das Unternehmen liefert innovative automobile Innenräume, die für mehr Fahrkomfort, Sicherheit und Fahrvergnügen sorgen. Für Gebäude bietet es Produkte und Dienstleistungen zur Optimierung des Energieverbrauchs sowie zur Verbesserung von Komfort und Sicherheit an. Das Produktportfolio für den Automobilbereich umfasst bei Johnson Controls Sitzsysteme, Instrumententafeln/Cockpits, Tür- und Dachhimmelsysteme, Innenraumelektronik und elektrisches Energiemanagement. Darüber hinaus liefert das Unternehmen auch Batterien für Kraftfahrzeuge und Hybridfahrzeuge und verfügt über Kompetenzen in den Bereichen Systemtechnik und Service. Johnson Controls (NYSE: JCI) wurde 1885 gegründet und hat seinen Firmensitz in Milwaukee, Wisconsin. Die Europazentrale befindet sich in Burscheid, Deutschland.


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