Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Österreichischer Technologie-Export zur Sicherstellung einer sauberen Luft. AIT & Umweltbundesamt

19.04.2011
Mit dem Ziel, zukünftigen Generationen eine saubere Umwelt zu ermöglichen, entwickeln ExpertInnen des AIT Austrian Institute of Technology modernste IKT-Technologien, um Luft, Wasser, Wetter und viele weitere wichtige Faktoren permanent erfassen und evaluieren zu können.

Auf diese Weise werden gesundheitsgefährdende Luftschadstoffe wie beispielsweise Feinstaub rascher erkannt und entsprechende Maßnahmen zur Reduktion eingeleitet.

In Zusammenarbeit mit dem österreichischen Umweltbundesamt wurde diese AIT-Technologie nun international verfügbar gemacht.

Das AIT Austrian Institute of Technology besitzt langjährige Erfahrung bei der Entwicklung von Technologien zur Analyse unserer Umwelt. Dabei arbeitet es im Bereich Umwelttechnologie seit vielen Jahren erfolgreich mit dem österreichischen Umweltbundesamt zusammen. Die ExpertInnen im AIT Safety & Security Department entwickelten Systeme zur Livemessung von Umwelteinflüssen, die etwa Zusammenhänge zwischen Verkehrsaufkommen und Umweltbelastung aufzeigen und hinsichtlich der Planung zukünftiger Straßen als Entscheidungsgrundlage für ExpertInnen dienen. Darüber hinaus wurde eine Technologie entwickelt, die auf Basis von bestehenden Emissionsdaten aus aktuellen Messungen Umwelt-Szenarios vorberechnen, um daraus Anhaltspunkte für die zukünftige Städte- und Verkehrsplanung abzuleiten.

Das österreichische Umweltbundesamt hilft hier, bei den verschiedenen Stakeholdern das Bewusstsein für die Notwendigkeit einer Zusammenführung von Umweltdaten zu schaffen. Dadurch sind die AIT-Umweltsysteme heute bereits beinahe österreichweit im Einsatz. „In einfachen Informationen über die Umwelt steckt viel komplexes technisches Know-how, fachliche Expertise und langjährige Erfahrung“, erklärt Umweltbundesamt-Geschäftsführer Georg Rebernig. „Für einen modernen ganzheitlichen Umweltschutz in Europa sind kontinuierliches Umweltmonitoring und Umweltdatenmanagement wesentliche Voraussetzungen.“

Im nächsten Schritt werden die AIT-Umwelttechnologien nun auch international verfügbar gemacht. In Kooperation mit dem Softwareentwicklungspartner InfoLogica in Sofia, wurden die vom österreichischen Umweltbundesamt zur Erfassung und Auswertung von Luftqualitätsdaten verwendeten AIT-Technologien nun an die Bulgarian Executive Environment Agency (ExEA) lizenziert. Dadurch wird die Beurteilung der Bulgarischen Luftgütesituation nach den neuesten EU-Standards ermöglicht und die Datenbasis für das Bulgarische Luftgütemanagement entscheidend verbessert.

Das österreichische Umweltbundesamt und AIT leisten mit dieser Internationalisierungsinitiative einen wichtigen Beitrag für einen nachhaltigen Umweltschutz in einem neuen Mitgliedstaat der Europäischen Union.

Rückfragehinweise:

Mag. (FH) Michael W. Mürling
Marketing and Communications
AIT Austrian Institute of Technology
Safety & Security Department
T +43 (0)50550-4126 | M +43 (0)664 235 17 47
michael.muerling@ait.ac.at | www.ait.ac.at
Mag. Michael H. Hlava
Head of Corporate and Marketing Communications
AIT Austrian Institute of Technology
T +43 (0)50550-4014
michael.hlava@ait.ac.at | www.ait.ac.at
Umweltbundesamt
Mag.a Sabine Enzinger
Öffentlichkeitsarbeit/Public Relations
M:+43-(0)664 966 86 27
T: +43-(0)1-313 04/5488
F: +43-(0)1-313 04/5400
sabine.enzinger@umweltbundesamt.at

Michael Hlava | idw
Weitere Informationen:
http://www.ait.ac.at
http://www.umweltbundesamt.at

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Mehr wärmeliebende Tiere und Pflanzen durch Klimawandel
20.02.2017 | Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

nachricht Gebietsfremde Arten weltweit auf dem Vormarsch
15.02.2017 | Senckenberg Forschungsinstitut und Naturmuseen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Mehr Sicherheit für Flugzeuge

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem totalen Triebwerksausfall zum Einsatz kommt, um den Piloten ein sicheres Gleiten zu einem Notlandeplatz zu ermöglichen, und ein Assistenzsystem für Segelflieger, das ihnen das Erreichen größerer Höhen erleichtert. Präsentiert werden sie von Prof. Dr.-Ing. Wolfram Schiffmann auf der Internationalen Fachmesse für Allgemeine Luftfahrt AERO vom 5. bis 8. April in Friedrichshafen.

Zwei Entwicklungen am Lehrgebiet Rechnerarchitektur der FernUniversität in Hagen können das Fliegen sicherer machen: ein Flugassistenzsystem, das bei einem...

Im Focus: HIGH-TOOL unterstützt Verkehrsplanung in Europa

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt sich bewerten, wie verkehrspolitische Maßnahmen langfristig auf Wirtschaft, Gesellschaft und Umwelt wirken. HIGH-TOOL ist ein frei zugängliches Modell mit Modulen für Demografie, Wirtschaft und Ressourcen, Fahrzeugbestand, Nachfrage im Personen- und Güterverkehr sowie Umwelt und Sicherheit. An dem nun erfolgreich abgeschlossenen EU-Projekt unter der Koordination des KIT waren acht Partner aus fünf Ländern beteiligt.

Forschung am Karlsruher Institut für Technologie (KIT) unterstützt die Europäische Kommission bei der Verkehrsplanung: Anhand des neuen Modells HIGH-TOOL lässt...

Im Focus: Zinn in der Photodiode: nächster Schritt zur optischen On-Chip-Datenübertragung

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium allein – die stoffliche Basis der Chip-Produktion – sind als Lichtquelle kaum geeignet. Jülicher Physiker haben nun gemeinsam mit internationalen Partnern eine Diode vorgestellt, die neben Silizium und Germanium zusätzlich Zinn enthält, um die optischen Eigenschaften zu verbessern. Das Besondere daran: Da alle Elemente der vierten Hauptgruppe angehören, sind sie mit der bestehenden Silizium-Technologie voll kompatibel.

Schon lange suchen Wissenschaftler nach einer geeigneten Lösung, um optische Komponenten auf einem Computerchip zu integrieren. Doch Silizium und Germanium...

Im Focus: Innovative Antikörper für die Tumortherapie

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig von diesen teuren Medikamenten profitieren, wird intensiv an deren Verbesserung gearbeitet. Forschern um Prof. Thomas Valerius an der Christian Albrechts Universität Kiel gelang es nun, innovative Antikörper mit verbesserter Wirkung zu entwickeln.

Immuntherapie mit Antikörpern stellt heute für viele Krebspatienten einen Erfolg versprechenden Ansatz dar. Weil aber längst nicht alle Patienten nachhaltig...

Im Focus: Durchbruch mit einer Kette aus Goldatomen

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des Wärmetransportes

Einem internationalen Physikerteam mit Konstanzer Beteiligung gelang im Bereich der Nanophysik ein entscheidender Durchbruch zum besseren Verständnis des...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

6. Internationale Fachkonferenz „InnoTesting“ am 23. und 24. Februar 2017 in Wildau

22.02.2017 | Veranstaltungen

Wunderwelt der Mikroben

22.02.2017 | Veranstaltungen

Der Lkw der Zukunft kommt ohne Fahrer aus

21.02.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Ursache für eine erbliche Muskelerkrankung entdeckt

22.02.2017 | Medizin Gesundheit

Möglicher Zell-Therapieansatz gegen Zytomegalie

22.02.2017 | Biowissenschaften Chemie

Meeresforschung in Echtzeit verfolgen

22.02.2017 | Geowissenschaften