Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Flüsse und Seen auf Diät - Start des BMBF Verbundforschungsprojekt NITROLIMIT

08.03.2011
Einladung zur Pressekonferenz und Auftaktveranstaltung von NITROLIMIT
15. März 2011, 11:00 Uhr, im Haus der Kulturen der Welt, Konferenzraum 2, John-Foster-Dulles-Allee 10, 10557 Berlin

Hohe Nährstoffbelastung verursacht in vielen Gewässern starkes Algenwachstum, das Wasser ist trübe, sauerstoffarm und riecht unangenehm. Solche Gewässer sind für den Menschen unattraktiv und stellen für viele Tiere und Pflanzen keinen geeigneten Lebensraum dar.

Abhilfe sollte Nährstoffverminderung schaffen. Die Gewässer wurden auf Diät gesetzt.

Bisher ging man davon aus, die Algenbiomasse über den Phosphorgehalt steuern zu können: je weniger Phosphor, desto weniger Algen. Tatsächlich wurde so eine Verbesserung zahlreicher, aber längst nicht aller Gewässer erreicht. Auch Stickstoff kann entscheidend für das Algenwachstum sein, weshalb nun zusätzlich die Reduzierung der Stickstoff-Einleitungen gefordert wird. Die Erfolgsaussichten können mangels wissenschaftlicher Grundlage bislang nicht eingeschätzt werden. Ebenso wenig wie der tatsächlich entstehende Kostenumfang.

Brauchen wir nach der Phosphor-Diät nun die Stickstoff-Diät?

Um dieser Frage nachzugehen wurde das Verbundforschungsprojekt NITROLIMIT ins Leben gerufen. Wissenschaftler unterschiedlicher Fachrichtungen aus sieben Forschungseinrichtungen werden gemeinsam erarbeiten, ob Stickstoffreduktion ökologisch sinnvoll und wirtschaftlich vertretbar ist. NITROLIMIT wird vom BMBF gefördert und unter der Leitung der BTU Cottbus umgesetzt.

Nach der Pressekonferenz findet ab 16:00 Uhr die öffentliche Auftaktveranstaltung statt. Wir würden uns freuen, Sie auch dazu begrüßen zu können. Um vorherige Anmeldung wird gebeten.

Anfahrt mit den öffentlichen Verkehrsmitteln:
Direkt mit dem Bus 100 oder 10 min Fußweg vom Hauptbahnhof und U-Bahnhof Bundestag, Anfahrtskizze: http://www.hkw.de
Kontakt und Anmeldung:
Dr. Claudia Wiedner, Verantwortliche Wissenschaftlerin, Projektkoordination, Brandenburgische Technische Universität Cottbus, Lehrstuhl Gewässerschutz, Seestraße 45, 15526 Bad Saarow, Tel.: 033631-8943; Fax: 033631/5200, E-Mail: wiedner@tu-cottbus.de

Katrin Juntke | idw
Weitere Informationen:
http://www.hkw.de
http://www.tu-cottbus.de

Weitere Berichte zu: Algenwachstum BMBF Diät Fluss Gewässer Verbundforschungsprojekt

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Von der Weser bis zur Nordsee: PLAWES erforscht Mikroplastik-Kontaminationen in Ökosystemen
20.09.2017 | Universität Bayreuth

nachricht Der Monsun und die Treibhausgase
18.09.2017 | Forschungszentrum Jülich

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: The pyrenoid is a carbon-fixing liquid droplet

Plants and algae use the enzyme Rubisco to fix carbon dioxide, removing it from the atmosphere and converting it into biomass. Algae have figured out a way to increase the efficiency of carbon fixation. They gather most of their Rubisco into a ball-shaped microcompartment called the pyrenoid, which they flood with a high local concentration of carbon dioxide. A team of scientists at Princeton University, the Carnegie Institution for Science, Stanford University and the Max Plank Institute of Biochemistry have unravelled the mysteries of how the pyrenoid is assembled. These insights can help to engineer crops that remove more carbon dioxide from the atmosphere while producing more food.

A warming planet

Im Focus: Hochpräzise Verschaltung in der Hirnrinde

Es ist noch immer weitgehend unbekannt, wie die komplexen neuronalen Netzwerke im Gehirn aufgebaut sind. Insbesondere in der Hirnrinde der Säugetiere, wo Sehen, Denken und Orientierung berechnet werden, sind die Regeln, nach denen die Nervenzellen miteinander verschaltet sind, nur unzureichend erforscht. Wissenschaftler um Moritz Helmstaedter vom Max-Planck-Institut für Hirnforschung in Frankfurt am Main und Helene Schmidt vom Bernstein-Zentrum der Humboldt-Universität in Berlin haben nun in dem Teil der Großhirnrinde, der für die räumliche Orientierung zuständig ist, ein überraschend präzises Verschaltungsmuster der Nervenzellen entdeckt.

Wie die Forscher in Nature berichten (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005), haben die...

Im Focus: Highly precise wiring in the Cerebral Cortex

Our brains house extremely complex neuronal circuits, whose detailed structures are still largely unknown. This is especially true for the so-called cerebral cortex of mammals, where among other things vision, thoughts or spatial orientation are being computed. Here the rules by which nerve cells are connected to each other are only partly understood. A team of scientists around Moritz Helmstaedter at the Frankfiurt Max Planck Institute for Brain Research and Helene Schmidt (Humboldt University in Berlin) have now discovered a surprisingly precise nerve cell connectivity pattern in the part of the cerebral cortex that is responsible for orienting the individual animal or human in space.

The researchers report online in Nature (Schmidt et al., 2017. Axonal synapse sorting in medial entorhinal cortex, DOI: 10.1038/nature24005) that synapses in...

Im Focus: Tiny lasers from a gallery of whispers

New technique promises tunable laser devices

Whispering gallery mode (WGM) resonators are used to make tiny micro-lasers, sensors, switches, routers and other devices. These tiny structures rely on a...

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungen

Internationale Konferenz zum Biomining ab Sonntag in Freiberg

22.09.2017 | Veranstaltungen

Die Erde und ihre Bestandteile im Fokus

21.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

11. BusinessForum21-Kongress „Aktives Schadenmanagement"

22.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

DFG bewilligt drei neue Forschergruppen und eine neue Klinische Forschergruppe

22.09.2017 | Förderungen Preise

Lebendiges Gewebe aus dem Drucker

22.09.2017 | Biowissenschaften Chemie