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EU-Ökoverordnung wird evaluiert

02.11.2012
Experten des Thünen-Instituts sollen untersuchen, ob die bestehenden Regeln ausreichen

Seit 2007 gibt es die neue EU-Ökoverordnung, die für die gesamte Europäische Union einheitliche Prinzipien und Mindeststandards für den Ökologischen Landbaus festlegt.

Ein für die Verbraucher sichtbares Ergebnis der neuen Verordnung ist das EU-einheitliche Bio-Label, welches das sechseckige deutsche Bio-Siegel seit 2010 ergänzt.

Darüber hinaus regelt die Verordnung die Öko-Kontrollen ebenso wie die Anforderungen an Importe, die innerhalb der EU als Ökoprodukte verkauft werden. Wie haben sich diese Regelungen in den letzten fünf Jahren bewährt?

Um das zu klären, hat die EU-Kommission das Braunschweiger Thünen-Institut beauftragt, die EU-Ökoverordnung zu evaluieren. Im Mittelpunkt stehen dabei die Fragen, ob die bestehenden Regeln die Prinzipien des ökologischen Landbaus ausreichend widerspiegeln und inwiefern die Richtlinie einen fairen Wettbewerb in der EU, einen reibungslosen Binnenhandel und das Vertrauen der Konsumenten sicherstellt.

Für die Durchführung der Evaluation arbeitet das Thünen-Institut eng mit zahlreichen Institutionen und Experten in Europa zusammen. Die Ergebnisse werden im nächsten Jahr von der EU-Kommission genutzt, um einen legislativen Vorschlag für eine neue Öko-Verordnung auszuarbeiten.

Ansprechpartner:
Dr. Jürn Sanders
Thünen-Institut für Betriebswirtschaft, Braunschweig
Tel.: 0531-596 5123
E-Mail: juern.sanders@vti.bund.de

Dr. Michael Welling | vTI
Weitere Informationen:
http://www.vti.bund.de

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