Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Megastädte - Herausforderung der Zukunft

28.08.2006
Internationales Expertenteam erarbeitet Lösungsansätze für eine bessere Versorgung mit Trinkwasser, Gesundheit und Wohnraum in Ballungszentren Chinas und Indiens - Geographen und weitere Wissenschaftler aus Deutschland an trilateralem BMBF-Projekt beteiligt

Der städtische Ballungsraum des Perlfluss-Deltas im Südosten Chinas und der Städtekorridor zwischen Mumbai und Pune in Westindien gehören zu den am dichtesten besiedelten Regionen der Erde. Eine besondere Herausforderung für die nachhaltige Stadtentwicklung und die Regierbarkeit stellen die schlechte Wasser- und Gesundheitsversorgung dar. Adäquater Wohnraum ist für Millionen Menschen nicht vorhanden. Konkrete Lösungsansätze und Handlungsempfehlungen erarbeitet derzeit ein internationales Team von Wissenschaftlern und Entwicklungsexperten aus Deutschland, Indien und China im Rahmen des vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderten Projekts "Governing emerging megacities: water, health and qualitiy of life in Pearl-River-Delta/China and Pune/India".

Ziel des trilateralen Forschungsprojekts ist es, Möglichkeiten für die Verbesserung der Situation in den Ballungszentren zu identifizieren, nachhaltige Entwicklungspfade aufzuzeigen und die Regierbarkeit der Megastädte auch in der Zukunft sicherzustellen. Die Forscher arbeiten dazu eng mit den lokalen Behörden der betreffenden Regionen zusammen. Im Vordergrund steht die Entwicklung von Strategien zur nachhaltigen Gewährleistung der Trinkwasser- und Gesundheitsversorgung sowie der Bereitstellung von Wohnraum.

Mit Indien und China stehen die beiden Länder mit der derzeit höchsten Dynamik im Fokus des Forschungsprojekts, das Teil des BMBF-Förderschwerpunkts "Forschung für die nachhaltige Entwicklung der Megastädte von morgen" ist. In Deutschland beteiligen sich unter der Leitung von Prof. Dr. Frauke Kraas und Dr. Thomas Krafft vom Geographischen Institut der Universität zu Köln weitere Wissenschaftler der Universitäten Köln, München, Duisburg-Essen und Hannover, des Umweltforschungszentrums Leipzig (UFZ), der Habitat Unit an der Technischen Universität Berlin und die Internationale Weiterbildung und Entwicklung gGmbH (InWEnt).

Weitere Informationen:

Geographisches Institut der Universität Köln
Tel.: 0221 470-7050
f.kraas@uni-koeln.de
InWEnt gGmbH
Servicestelle Kommunen in der Einen Welt
Tel.: 0228 4460-1633
Fax: 0228 4460-1601
renate.wolbring@inwent.org
Umweltforschungszentrum Leipzig-Halle
Tel.: 0341 235-2572
Fax: 0341 235-2534
Ulrike.Weiland@ufz.de
Technische Universität Berlin
Fakultät VI Architektur Umwelt Gesellschaft
Tel.: 030 314-21908
Fax: 030 314-21907
a53@tu-berlin.de

Dr. Peter Wittmann | idw
Weitere Informationen:
http://www.geographie.uni-koeln.de/pearlpune

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Müll in den Weltmeeren überall präsent: 1220 Arten betroffen
23.03.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Internationales Netzwerk bündelt experimentelle Forschung in europäischen Gewässern
21.03.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Im Focus: Auf der Spur des linearen Ubiquitins

Eine neue Methode ermöglicht es, den Geheimcode linearer Ubiquitin-Ketten zu entschlüsseln. Forscher der Goethe-Universität berichten darüber in der aktuellen Ausgabe von "nature methods", zusammen mit Partnern der Universität Tübingen, der Queen Mary University und des Francis Crick Institute in London.

Ubiquitin ist ein kleines Molekül, das im Körper an andere Proteine angehängt wird und so deren Funktion kontrollieren und verändern kann. Die Anheftung...

Im Focus: Tracing down linear ubiquitination

Researchers at the Goethe University Frankfurt, together with partners from the University of Tübingen in Germany and Queen Mary University as well as Francis Crick Institute from London (UK) have developed a novel technology to decipher the secret ubiquitin code.

Ubiquitin is a small protein that can be linked to other cellular proteins, thereby controlling and modulating their functions. The attachment occurs in many...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

Über Raum, Zeit und Materie

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Besser lernen dank Zink?

23.03.2017 | Biowissenschaften Chemie

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Innenraum-Ortung für dynamische Umgebungen

23.03.2017 | Architektur Bauwesen