Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

BMVIT und "via donau" investieren in Revitalisierung der Donau

04.08.2005


Aussiedlungen aus Hochwasser-Gebieten werden mit 53 Mio. Euro gefördert



Das Bundesministerium für Verkehr, Infrastruktur und Technologie investiert rund 100 Mio. Euro in ökologische Maßnahmen entlang der Donau und March. Die Projekte sind teilweise bereits angelaufen. Geplant, vergeben und kontrolliert wurden sie im Auftrag des Bundes von der neuen Bundesgesellschaft via donau - Wasserstraßen GmbH. Heute, Donnerstag, haben Staatssekretär Helmut Kukacka, der Obmann des Fachverbandes Schifffahrt, Wolfram Moser, und Helmut Pablé von via donau die Maßnahmen in der oberösterreichischen Gemeinde Wallsee vorgestellt.

... mehr zu:
»Aussiedlung »BMVIT »Donau


An der Donau wird der Altarm Wallsee revitalisiert, da dort der Wasserspiegel durch einen Kraftwerksbau künstlich um bis zu drei Meter abgesunken ist. Östlich von Wien werden flussbauliche Maßnahmen getroffen, um die Fahrverhältnisse zu verbessern und die Donausole zu stabilisieren. Die wesentlichsten Projekte an der March sind Ufer- und Profilgestaltungsmaßnahmen sowie Mäanderbindung bei Marchegg, als Teil des LIFE Nature Projekts "Wasserwelt March-Thaya-Auen", das den ökologischen Zustand des Gebietes verbessern soll. Daneben ist auch eine Sanierung der Hochwasserschutzdämme im Bereich Angern, Mannersdorf, Stillfried, Waidendorf-Dürnkrut geplant.

Nach dem Jahrhunderthochwasser 2002 wurde zur Hochwasserprävention das Projekt "Flood Risk" gestartet. Heuer ist im Rahmen dieses Projekts geplant, die Aussiedlung von rund 200 Wohn- und Landwirtschaftsobjekten mit etwa 53 Mio. Euro zu fördern. Durch diese Aussiedlungen, Bauverbote und Flächenumwidmungen konnten insgesamt 260 ha Wiesen und Aulandschaft zurück gewonnen und nachhaltig gesichert werden.

Für Radwege gibt das BMVIT nach Angaben von Kukacka jährlich eine Mio. Euro aus. "Die Treppelwege entlang der Donau erfreuen sich bei Einheimischen und Gästen steigender Beliebtheit", so der Staatssekretär. Insgesamt betreut via donau entlang beider Flussufer eine Radweg- Strecke von 500 Kilometern. 2004 haben die Treppelwege insgesamt 200.000 Radler angezogen.

Christine Imlinger | pressetext.austria
Weitere Informationen:
http://www.bmvit.gv.at
http://www.via-donau.org

Weitere Berichte zu: Aussiedlung BMVIT Donau

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Der Monsun und die Treibhausgase
18.09.2017 | Forschungszentrum Jülich

nachricht Artenschützer schlagen Alarm: Papageien noch bedrohter als befürchtet
15.09.2017 | Justus-Liebig-Universität Gießen

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wundermaterial Graphen: Gewölbt wie das Polster eines Chesterfield-Sofas

Graphen besitzt extreme Eigenschaften und ist vielseitig verwendbar. Mit einem Trick lassen sich sogar die Spins im Graphen kontrollieren. Dies gelang einem HZB-Team schon vor einiger Zeit: Die Physiker haben dafür eine Lage Graphen auf einem Nickelsubstrat aufgebracht und Goldatome dazwischen eingeschleust. Im Fachblatt 2D Materials zeigen sie nun, warum dies sich derartig stark auf die Spins auswirkt. Graphen kommt so auch als Material für künftige Informationstechnologien infrage, die auf der Verarbeitung von Spins als Informationseinheiten basieren.

Graphen ist wohl die exotischste Form von Kohlenstoff: Alle Atome sind untereinander nur in der Ebene verbunden und bilden ein Netz mit sechseckigen Maschen,...

Im Focus: Hochautomatisiertes Fahren bei Schnee und Regen: Robuste Warnehmung dank intelligentem Sensormix

Schlechte Sichtverhältnisse bei Regen oder Schnellfall sind für Menschen und hochautomatisierte Fahrzeuge eine große Herausforderung. Im europäischen Projekt RobustSENSE haben die Forscher von Fraunhofer FOKUS mit 14 Partnern, darunter die Daimler AG und die Robert Bosch GmbH, in den vergangenen zwei Jahren eine Softwareplattform entwickelt, auf der verschiedene Sensordaten von Kamera, Laser, Radar und weitere Informationen wie Wetterdaten kombiniert werden. Ziel ist, eine robuste und zuverlässige Wahrnehmung der Straßensituation unabhängig von der Komplexität und der Sichtverhältnisse zu gewährleisten. Nach der virtuellen Erprobung des Systems erfolgt nun der Praxistest, unter anderem auf dem Berliner Testfeld für hochautomatisiertes Fahren.

Starker Schneefall, ein Ball rollt auf die Fahrbahn: Selbst ein Mensch kann mitunter nicht schnell genug erkennen, ob dies ein gefährlicher Gegenstand oder...

Im Focus: Ultrakurze Momentaufnahmen der Dynamik von Elektronen in Festkörpern

Mit Hilfe ultrakurzer Laser- und Röntgenblitze haben Wissenschaftler am Max-Planck-Institut für Quantenoptik (Garching bei München) Schnappschüsse der bislang kürzesten Bewegung von Elektronen in Festkörpern gemacht. Die Bewegung hielt 750 Attosekunden lang an, bevor sie abklang. Damit stellten die Wissenschaftler einen neuen Rekord auf, ultrakurze Prozesse innerhalb von Festkörpern aufzuzeichnen.

Wenn Röntgenstrahlen auf Festkörpermaterialien oder große Moleküle treffen, wird ein Elektron von seinem angestammten Platz in der Nähe des Atomkerns...

Im Focus: Ultrafast snapshots of relaxing electrons in solids

Using ultrafast flashes of laser and x-ray radiation, scientists at the Max Planck Institute of Quantum Optics (Garching, Germany) took snapshots of the briefest electron motion inside a solid material to date. The electron motion lasted only 750 billionths of the billionth of a second before it fainted, setting a new record of human capability to capture ultrafast processes inside solids!

When x-rays shine onto solid materials or large molecules, an electron is pushed away from its original place near the nucleus of the atom, leaving a hole...

Im Focus: Quantensensoren entschlüsseln magnetische Ordnung in neuartigem Halbleitermaterial

Physiker konnte erstmals eine spiralförmige magnetische Ordnung in einem multiferroischen Material abbilden. Diese gelten als vielversprechende Kandidaten für zukünftige Datenspeicher. Der Nachweis gelang den Forschern mit selbst entwickelten Quantensensoren, die elektromagnetische Felder im Nanometerbereich analysieren können und an der Universität Basel entwickelt wurden. Die Ergebnisse von Wissenschaftlern des Departements Physik und des Swiss Nanoscience Institute der Universität Basel sowie der Universität Montpellier und Forschern der Universität Paris-Saclay wurden in der Zeitschrift «Nature» veröffentlicht.

Multiferroika sind Materialien, die gleichzeitig auf elektrische wie auch auf magnetische Felder reagieren. Die beiden Eigenschaften kommen für gewöhnlich...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungen

Biowissenschaftler tauschen neue Erkenntnisse über molekulare Gen-Schalter aus

19.09.2017 | Veranstaltungen

Zwei Grad wärmer – und dann?

19.09.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

»Laser in Composites Symposium« in Aachen – von der Wissenschaft in die Anwendung

19.09.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Zentraler Schalter der Immunabwehr gefunden

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie

Neue Materialchemie für Hochleistungsbatterien

19.09.2017 | Biowissenschaften Chemie