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Klimaschutzkampagne erreicht 250.000 Energie-Beratungen im Internet

21.07.2005


Positive Zwischenbilanz nach zwölf Monaten Kampagnen-Laufzeit: Private Haushalte können mit Online-Ratgebern jährlich eine Million Tonnen CO2 sparen / Kooperation mit über 370 Portalpartnern

"Ist mein Heizenergieverbrauch zu hoch? Ist die Modernisierung meines Hauses wirtschaftlich? Welche Fördermittel kommen für mich in Frage?" Diese und weitere Fragen zur effizienteren Energienutzung in Gebäuden beantworten in wenigen Minuten fünf interaktive Online-Ratgeber der Kampagne "Klima sucht Schutz". Mit Erfolg: 250.000 private Haushalte nutzten in den vergangen zwölf Monaten den kostenlosen Beratungsservice der vom Bundesumweltministerium geförderten Kampagne. Bis Ende Februar 2006 sollen weitere 250.000 hinzukommen.

"Deutlich höhere Heizkostenabrechnungen, verursacht durch gestiegene Öl- und Gaspreise, lassen die Verbraucher aufschrecken und nach Einsparpotenzialen suchen", erklärt Dr. Johannes D. Hengstenberg, Geschäftsführer der co2online gemeinnützige GmbH und Projektträger der Klimaschutzkampagne, das Interesse an den Ratgebern. Neben der Motivation zur Modernisierung sieht Hengstenberg weitere Vorteile der Ratgeber: "Die Angaben der Ratgeber-Nutzer erlauben uns, Aussagen über das Modernisierungspotenzial im Gebäudebestand und über Beschäftigungschancen für das Handwerk zu treffen." So könnten im Handwerk und bei Herstellern wärmetechnischer Gebäudeausrüstung bis zu 60.000 Personen für ein Jahr Beschäftigung finden, wenn die in den Beratungen geprüften Maßnahmen umgesetzt würden. Jährlich seien Einsparungen von bis zu einer Million Tonnen CO2 möglich. Derzeit befragt co2online die Ratgeber-Nutzer, inwieweit sie die empfohlenen Modernisierungsmaßnahmen umgesetzt haben. Erste Ergebnisse werden für Herbst erwartet.

Erfolgskonzept Partnerportale

Mehr als 70% der abgeschlossenen Beratungen erzielen die über 370 Partnerportale der Klimaschutzkampagne, darunter Medien, Politiker, Handwerksbetriebe, Banken und Verbände. Sie haben die Ratgeber in ihr eigenes Internetangebot eingebunden. Einzelne Portale erreichen zu Spitzenzeiten bis zu 3.000 Beratungen pro Woche. Am meisten genutzt: Der "Heizcheck", der eine erste Einschätzung des persönlichen Heizenergieverbrauchs ermöglicht, gefolgt von dem "Förderratgeber". Ratgeber zum Thema "Modernisierung" und "Heizkosten im Neubau" sowie ein "Best Practice Archiv" mit erfolgreich modernisierten Gebäuden ergänzen das Beratungsangebot.

Tanja Loitz | presseportal
Weitere Informationen:
http://www.klima-sucht-schutz.de

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