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Die innovative Verwaltung der Hangstabilität

13.07.2005


Es wurde ein System zur Unterstützung der Entscheidungsfindung bei ökotechnischen Lösungen für Hangstabilitätsprobleme entwickelt. Als erstes Verwaltungstool dieser Art kann es sowohl ökotechnische als auch bodenbiotechnologische Verfahren mittels einer benutzerfreundlichen Software kombinieren.

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»Endnutzer »Hangstabilität »SDSS

Erdrutsche in Europa haben in verschiedenen Gemeinden zahlreiche Todesopfer und enorme Schäden verursacht. Dies deutet auf einen entscheidenden Bedarf an der Verbesserung der Verwaltung instabiler Hänge sowohl in ländlichen als auch in städtischen Umgebungen hin. Bis heute lieferten ökotechnische Verfahren, die verstärkende Methoden nutzen, ausschließlich eine kostenintensive Lösung und konnten darüber hinaus nur in zugänglichen Gebieten mit hohem Risiko eingesetzt werden.

Beim Slope Decision Support System (SDSS) handelt es sich jedoch um ein interaktives System, mit dem Probleme in Bezug auf die höchsten Bodenhorizonte bearbeitet werden können. Es nutzt Methoden, die unstrukturierte oder teilstrukturierte Probleme betreffen. Die daraus resultierende Analyse kommt dem Endnutzer zugute, der über die eingegebenen projektspezifischen Daten mit dem System interagieren kann.


Ein wichtiger Vorteil der SDSS-Eigenschaften liegt darin, dass die vom Nutzer eingegebenen Daten das Ergebnis bestimmen können. Somit kann es erfahrene Endnutzer an die verschiedenen Optionen erinnern, die diese berücksichtigen können. Neue Nutzer kann das System beim Treffen komplexer Entscheidungen unterstützen. Insgesamt kann sich der interaktive Prozess der Problemlösung auf spezifische Nutzervorzüge richten.

In der Zukunft könnte das SDSS für Experten im Bereich der Ökotechnik sowie für mit Computersoftware vertraute Beamte und Studenten von Nutzen sein. Es wurde bereits auf internationalen Wissenschaftskonferenzen präsentiert, ist kostenlos erhältlich und soll demnächst in Form einer CD produziert werden.

Derzeit ist es nur in Europa erhältlich, kann aber auch an Asien sowie Nord- und Südamerika angepasst werden. Es werden mögliche Partner aus den Bereichen Umwelttechnik, Forstwirtschaft, Bodenbiotechnologie usw. zur Zusammenarbeit gesucht.

Dr. Alexia Stokes | ctm
Weitere Informationen:
http://lrbb3.pierroton.inra.fr

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