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NABU besorgt über Abwärtstrend bei Storchbruten

14.10.2004


Nach Angaben der NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz brüteten im Jahr 2003 genau 4.162 Weißstorchpaare in Deutschland. Damit setzte sich auch 2003 der leichte Abwärtstrend bei der Anzahl der Störche fort, noch im Jahr 2000 haben 4422 Paare in Deutschland gebrütet. "Besorgniserregend war aber insbesondere der geringe Bruterfolg der Storchpopulation", so Dr. Christoph Kaatz, Leiter der NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft. In den meisten Bundesländern lag der nämlich unter dem Wert von zwei Jungen pro Nest, der zum langfristigen Bestandserhalt notwendig ist. Erste Ergebnisse des Sommer 2004 deuten jedoch eine erfreuliche Trendwende an. So brüteten etwa in Schleswig-Holstein mit 238 Storchenpaaren 10% mehr als im Vorjahr. Und auch der Bruterfolg war mit 2,1 Jungen pro Nest für den hohen Norden überdurchschnittlich gut. Die bundesweite Zusammenstellung für den Sommer 2004 wird allerdings noch einige Zeit in Anspruch nehmen.

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In allen 16 Bundesländern siedeln Weißstörche, wobei mit jeweils über tausend Storchenpaaren Brandenburg und Mecklenburg-Vorpommern die storchenreichsten Bundesländer sind. Die höchste Siedlungsdichte des Weißstorchs findet sich entlang der Elbe. Der naturnahe Flusslauf der Elbe, mit feuchten Auwiesen und Altwässern ist für Deutschlands Störche ein Eldorado.

In der NABU-Bundesarbeitsgemeinschaft Weißstorchschutz engagieren sich mehr als 200 ehrenamtlich tätige Weißstorchbetreuer. Sie schwärmen alljährlich aus, um die Zahl der in Deutschland brütenden Störche zu erfassen.


Kai-Michael Thomsen | NABU
Weitere Informationen:
http://www.nabu.de

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