Forum für Wissenschaft, Industrie und Wirtschaft

Hauptsponsoren:     3M 
Datenbankrecherche:

 

Miniaturisiertes Wasserklärwerk aus der Industrie jetzt auch für Haushaltsanwendungen

26.08.2003


In vielen Regionen der Welt - und zwar auch in den hochentwickelten Industrienationen - hat das zum Kochen und Trinken verwendete Wasser nicht gerade optimale Qualität. Örtlich sind in Wassergewinnungsanlagen oder im Leitungswasser, das für den menschlichen Verbrauch vorgesehen ist, hohe Mineralkonzentrationen, Chlor und Verunreinigungen zu finden. Ein innovatives Membransystem, das aus Industriestandards abgeleitet wurde, kann nun auch in gewöhnlichen Haushalten genutzt werden.



Die Elektrodialysefiltration ist eine im industriellen Maßstab eingesetzte Reinigungstechnik, bei der die Membrantechnologie zum Reinigen von Wasser angewandt wird. Wegen des hohen Bedarfs an sauberem Trinkwasser und der in vielen Regionen der Welt meist nur geringen Verbraucherkenntnisse über die Wasserstandards hat ein französisches Unternehmen eine innovative Methode entwickelt, mit der auch Privathaushalte eigene Elektrodialyse- und Membranfiltrationssysteme betreiben können.



Diese Wasserreinigungsanlage bietet zahlreiche Vorteile. Sie befreit das Wasser nicht nur von unangenehmen Gerüchen, sondern auch von Nitraten, Fluorit, Sulfaten, Natrium, Chlor und ionischen Schadstoffen und ist damit ein hochgradig attraktives System. Industriebetriebe beschäftigen eigene Wasserspezialisten für die Instandhaltung und Überwachung der Filteranlagen, Membranen und der Gesamtfunktion einer solchen Anlage. Die Herausforderung lag deshalb darin, ein innovatives Konzept zu entwickeln, das diese Technik auch für den durchschnittlichen Hausbesitzer nutzbar macht.

Das Ergebnis waren miniaturisierte Ausführungen der Anlage, die in Wasser-Hauptzuleitungen zu großen Wohnkomplexen, aber auch in Form von Tischgeräten in der Größenordnung einer Kaffeemaschine eingesetzt werden können. Beide Ausführungen zeichnen sich durch entscheidende Vorteile aus, erfordern sie doch keinerlei spezielle Wartung oder Know-how für die Bedienung. Außerdem haben sie im Betrieb eine ausgesprochen maßvolle Leistungsaufnahme. Sie lassen natürliche Spurenelemente ungehindert passieren, während schädliche Substanzen wie etwa Nitrate, Fluorit, Sulfate und Chlor zuverlässig ausgefiltert werden. Darüber hinaus kommen sie ohne Chemikalien oder Systeme zur Vorentfestigung aus.

Das System, das sich auf 25 Jahre Erfahrung seines Entwicklers stützt, ist nicht nur hinsichtlich der Wassermenge attraktiv, die es reinigen kann, sondern auch dadurch, dass hier zwei Reinigungssysteme - ein Elektrodialyse- und ein Membranfiltrationssystem - zu einem einzigen System kombiniert wurden. Die Tischgeräteausführung könnte besonders für Reisende, Camper und Arbeitskräfte, die im Freigelände tätig sind und keinen Zugang zu geeignetem Trinkwasser haben, attraktiv sein. Für die größere Version wären zahlreiche Anwendungen in größeren Wohngebieten denkbar, in denen die Wasserreinigungsanlagen entweder nicht sorgfältig oder sachgemäß genug gewartet werden oder gar vollständig fehlen.

Kontakt:

Régine Castagnet
Chambre de Commerce et d’Industrie
de Versailles val d’Oise-Yvelines - CCIV
34, rue de Rouen, 95300 Pontoise, France
Tel: +33-1-30753584
Fax: +33-1-30385734
Email: rcastagnet@versailles.cci.fr

| ctm
Weitere Informationen:
http://www.versailles.cci.fr

Weitere Berichte zu: Chlor Fluorit Membranfiltrationssystem

Weitere Nachrichten aus der Kategorie Ökologie Umwelt- Naturschutz:

nachricht Müll in den Weltmeeren überall präsent: 1220 Arten betroffen
23.03.2017 | Alfred-Wegener-Institut, Helmholtz-Zentrum für Polar- und Meeresforschung

nachricht Internationales Netzwerk bündelt experimentelle Forschung in europäischen Gewässern
21.03.2017 | Leibniz-Institut für Gewässerökologie und Binnenfischerei (IGB)

Alle Nachrichten aus der Kategorie: Ökologie Umwelt- Naturschutz >>>

Die aktuellsten Pressemeldungen zum Suchbegriff Innovation >>>

Die letzten 5 Focus-News des innovations-reports im Überblick:

Im Focus: Wegweisende Erkenntnisse für die Biomedizin: NAD⁺ hilft bei Reparatur geschädigter Erbinformationen

Eine internationale Forschergruppe mit dem Bayreuther Biochemiker Prof. Dr. Clemens Steegborn präsentiert in 'Science' neue, für die Biomedizin wegweisende Forschungsergebnisse zur Rolle des Moleküls NAD⁺ bei der Korrektur von Schäden am Erbgut.

Die Zellen von Menschen und Tieren können Schäden an der DNA, dem Träger der Erbinformation, bis zu einem gewissen Umfang selbst reparieren. Diese Fähigkeit...

Im Focus: Designer-Proteine falten DNA

Florian Praetorius und Prof. Hendrik Dietz von der Technischen Universität München (TUM) haben eine neue Methode entwickelt, mit deren Hilfe sie definierte Hybrid-Strukturen aus DNA und Proteinen aufbauen können. Die Methode eröffnet Möglichkeiten für die zellbiologische Grundlagenforschung und für die Anwendung in Medizin und Biotechnologie.

Desoxyribonukleinsäure – besser bekannt unter der englischen Abkürzung DNA – ist die Trägerin unserer Erbinformation. Für Prof. Hendrik Dietz und Florian...

Im Focus: Fliegende Intensivstationen: Ultraschallgeräte in Rettungshubschraubern können Leben retten

Etwa 21 Millionen Menschen treffen jährlich in deutschen Notaufnahmen ein. Im Kampf zwischen Leben und Tod zählt für diese Patienten jede Minute. Wenn sie schon kurz nach dem Unfall zielgerichtet behandelt werden können, verbessern sich ihre Überlebenschancen erheblich. Damit Notfallmediziner in solchen Fällen schnell die richtige Diagnose stellen können, kommen in den Rettungshubschraubern der DRF Luftrettung und zunehmend auch in Notarzteinsatzfahrzeugen mobile Ultraschallgeräte zum Einsatz. Experten der Deutschen Gesellschaft für Ultraschall in der Medizin e.V. (DEGUM) schulen die Notärzte und Rettungsassistenten.

Mit mobilen Ultraschallgeräten können Notärzte beispielsweise innere Blutungen direkt am Unfallort identifizieren und sie bei Bedarf auch für Untersuchungen im...

Im Focus: Gigantische Magnetfelder im Universum

Astronomen aus Bonn und Tautenburg in Thüringen beobachteten mit dem 100-m-Radioteleskop Effelsberg Galaxienhaufen, das sind Ansammlungen von Sternsystemen, heißem Gas und geladenen Teilchen. An den Rändern dieser Galaxienhaufen fanden sie außergewöhnlich geordnete Magnetfelder, die sich über viele Millionen Lichtjahre erstrecken. Sie stellen die größten bekannten Magnetfelder im Universum dar.

Die Ergebnisse werden am 22. März in der Fachzeitschrift „Astronomy & Astrophysics“ veröffentlicht.

Galaxienhaufen sind die größten gravitativ gebundenen Strukturen im Universum, mit einer Ausdehnung von etwa zehn Millionen Lichtjahren. Im Vergleich dazu ist...

Im Focus: Giant Magnetic Fields in the Universe

Astronomers from Bonn and Tautenburg in Thuringia (Germany) used the 100-m radio telescope at Effelsberg to observe several galaxy clusters. At the edges of these large accumulations of dark matter, stellar systems (galaxies), hot gas, and charged particles, they found magnetic fields that are exceptionally ordered over distances of many million light years. This makes them the most extended magnetic fields in the universe known so far.

The results will be published on March 22 in the journal „Astronomy & Astrophysics“.

Galaxy clusters are the largest gravitationally bound structures in the universe. With a typical extent of about 10 million light years, i.e. 100 times the...

Alle Focus-News des Innovations-reports >>>

Anzeige

Anzeige

IHR
JOB & KARRIERE
SERVICE
im innovations-report
in Kooperation mit academics
Veranstaltungen

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungen

Lebenswichtige Lebensmittelchemie

23.03.2017 | Veranstaltungen

Die „Panama Papers“ aus Programmierersicht

22.03.2017 | Veranstaltungen

 
VideoLinks
B2B-VideoLinks
Weitere VideoLinks >>>
Aktuelle Beiträge

Rund 500 Fachleute aus Wissenschaft und Wirtschaft diskutierten über technologische Zukunftsthemen

24.03.2017 | Veranstaltungsnachrichten

Förderung des Instituts für Lasertechnik und Messtechnik in Ulm mit rund 1,63 Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise

TU-Bauingenieure koordinieren EU-Projekt zu Recycling-Beton von über sieben Millionen Euro

24.03.2017 | Förderungen Preise